Tipps für den Garten im Februar

Helleborus im Beet

Helleborus gehören zu den schönsten Pflanzen, die in der kalten Jahreszeit blühen.

Auch im Winter gibt es im Garten einiges zu tun. Wer jetzt milde, trockene Tage nutzt, um draußen aktiv zu werden, kann den Garten auch schon verschönern.

Lenzrosen fein herausgeputzt

Mit ihren aparten Blütenschalen in Weiß, vielen Rosa- und Rottönen sowie Grüngelb gehören sie zu den elegantesten Erscheinungen des Vorfrühlings. Zeit, die Bühne für ihren großen Auftritt zu bereiten.

Inzwischen ist das wintergrüne Laub der Helleborus-Orientalis-Hybriden, ebenso wie das der weißen Christrose (H. niger) meist ohnehin unansehnlich geworden, teils auch von der Schwarzfleckenkrankheit entstellt. Also weg damit! Pilzbefallenes Laub aber bitte nicht auf den Kompost, sondern in den Restmüll geben.

Die Blätter vorsichtig bis knapp über dem Boden zurückschneiden. Dabei keine Blütenknospen beschädigen.

» Christ- und Lenzrosen

Blaues Juwel

Die Netzblatt-Iris (Iris reticulata) zeigt in milden Lagen bereits Mitte des Monats ihre zierlichen Blüten. Ihnen entströmt ein leichter Vanilleduft – so flüchtig, dass man sie am besten direkt an die Nase hält. Das geht am bequemsten mit Pflanzen im Topf.

Wer im Herbst nicht selbst einige Zwiebelchen ins Gefäß gesteckt hat, kauft jetzt ein paar vorgetriebene Pflanzen. Mit etwas Moos wird’s zum stimmungsvollen Frühlingsarrangement.

» Iris - die Staude des Jahres 2016

Pflanzflächen vorbereiten

Möchten Sie ein neues Staudenbeet anlegen oder Gehölze pflanzen, kann der Boden bereits jetzt vorbereitet werden. Allerdings nur, wenn er nicht mehr gefroren, außerdem genügend abgetrocknet ist.

Wann es losgeht, hängt auch von der Bodenart ab: Sandboden trocknet und erwärmt sich schneller, schwerer Lehm braucht dafür deutlich länger. Bleibt er in dicken Klumpen am Stiefel hängen, ist er eindeutig noch zu nass. Eine Bearbeitung in diesem Zustand schadet dann mehr als sie nutzt. Ansonsten gilt: Den Boden mit Grabegabel oder Sauzahn spatentief lockern, Wurzel- und Unkrautreste sorgfältig entfernen und reifen Kompost, gegebenenfalls auch Sand einmischen. Nun hat der Boden rund vier Wochen Zeit, sich zu setzen.

» Der Ziergarten im Februar

Im Februar nicht vergessen:

• Bei milder Witterung damit beginnen, die ersten Stauden zurückzuschneiden und auszuputzen.

• Laubgehölzhecken können durch starken Rückschnitt verjüngt werden.

• Sommerblühende Ziersträucher wie Pfeifenstrauch, Deutzie, Weigelie und Perlmuttstrauch auslichten.

• Die langen Seitentriebe von Blauregen und Trompetenwinde (Campsis) auf zwei bis drei Knospen einkürzen.

• Bei anhaltend mildem Wetter den Winterschutz lüften, eventuell auch entfernen, aber griffbereit halten.

• Schneeglöckchen lassen sich schon während der Blüte oder kurz danach teilen.

Stauden-Clematis

Nur wenigen Gärtnern gelingt es auf Anhieb: Man kann wohl die Clematis nicht „mal so nebenbei“ haben! Ein Bericht von Dr. Konrad Näser.

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