Tipps für den Topfgarten

Tontöpfe und Schaufel

Wer in der warmen Jahreszeit nicht wöchentlich flüssig düngen möchte, arbeitet gleich beim Pflanzen Depotdünger in die Erde ein.

Spätestens Mitte Mai platzt das Balkonblumensortiment aus allen Nähten. Doch welche wählen, und wie kombinieren? Ganz einfach und risikoarm ist das Bepflanzen eines Gefäßes mit einer einzigen Sorte. Der Klassiker, ein Kasten nur mit Pelargonien, funktioniert daher immer. Für das Zusammenstellen unterschiedlicher Pflanzenarten braucht es dagegen Fingerspitzengefühl.

Balkon-Arrangements gestalten

Selbstverständlich sollten alle ähnliche Licht-, Wasser- und Nährstoffbedürfnisse haben. Berücksichtigen Sie darüber hinaus aber auch Wuchsform und Ausbreitungsdrang. Für reizvolle Spannung sorgt z. B. die Kombination aufstrebender Leitpflanzen wie Vanilleblume, Mehl-Salbei oder Ziertabak mit ebenbürtigen buschigen bis hängenden Sorten. Konkurrenzschwache Arten wie Elfensporn (Diascia-Hybriden), Blaues Gänseblümchen (Brachyscome multifida) oder Blaue Mauritius (Convolvulus sabatius) können sich auf Dauer kaum gegen die Wuchskraft von Petunien, Strauchmargeriten oder Goldzweizahn (Bidens ferulifolia) behaupten.

Für sonnige Standorte

Zauberglöckchen (Calibrachoa) in Rot und Gelb, weiße Schneeflockenblume (Sutera) und orangefarbenes Wandelröschen bilden ein ländlich-fröhliches Trio. Alle drei mögen’s sonnig und wachsen mittelstark, ihre Triebe verweben sich zu einem ausgewogenen Blütenbusch.

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Blühende Vorhänge

Einjährige Kletterpflanzen sind wie geschaffen, um jetzt noch rasch einen dekorativen Sichtschutz zu schaffen. Dafür braucht’s ein einfaches Spalier, es genügen aber auch ein paar lange Bambusstäbe oder gespannte Schnüre.

Besonders frohwüchsige Kletterer sind Kapuzinerkresse (auf rankende Sorten achten!), Kanarische Kapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum), Himmelblaue und Purpur-Prunkwinde (Ipomoea tricolor, I. purpurea), Feuerbohne (Phaseolus coccineus) und Zierkürbis.



Lockere Erde und Depotdünger

Topfblumenerde muss eine ganze Saison lang locker bleiben und dabei reichlich Wasser und Nährstoffe speichern können. Es gibt die Substrate auch zunehmend in der torffreien Variante. Wer nicht wöchentlich flüssig düngen möchte, sollte schon beim Pflanzen Depotdünger in die Erde einarbeiten.

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Pflanzkübel mit gutem Wasserabfluss

Pflanzgefäße sollten grundsätzlich über ausreichend Wasserabzugslöcher verfügen. Bei größeren Kästen und Kübeln empfiehlt sich zudem der Einbau einer Dränage, damit Überschusswasser zügig abfließen kann. Denn Staunässe vertragen die wenigsten Pflanzen:

1. Nicht jedes Gefäß hat vom Werk aus Abzugslöcher. in Kübel aus Ton oder faserverstärktem Beton lassen sie sich mittels Steinbohrer (Ø 8–10 mm) nachträglich einfügen. Aber bitte mit viel Gefühl und geringer Drehzahl!

2. Die Bohrlöcher mit Tonscherben abdecken, darauf eine 3–5 cm hohe Dränageschicht aus Blähton oder Kies geben.

3. Damit das Substrat nicht in die Dränage eingespült wird und diese zusetzt, ein passend zugeschnittenes Stück Vlies einlegen. erst darauf folgt die Erde.

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