Minze richtig pflanzen

Minzbeet selber bauen

In jeden Garten gehört Minze. Das Problem dabei: Minzen wuchern und können sich zum lästigen Unkraut entwickeln. Stehen mehrere davon auf einem Beet, haben Sie bald ein Durcheinander verschiedener Sorten. Nicht mit unserem Minzenbeet.

» Schritt-für-Schritt: Bauanleitung für ein Minzbeet

Die meisten Sorten und Arten der Gattung Mentha schätzen feuchte, humose, nährstoffreiche Böden. Sie vertragen durchaus Halbschatten, fühlen sich bei optimalen Bodenbedingungen auch in vollsonnigem Stand wohl. Die würzigen Blättchen können über die gesamte Saison geerntet und frisch verwendet werden. Kurz vor Blüte enthalten die Blätter am meisten ätherische Öle. Dann abschneiden und zum Trocknen aufhängen. Über die zahlreichen unterirdischen Seitentriebe, die in einiger Entfernung zur Mutterpflanze ans Tageslicht stoßen, lassen sich Minzen sehr leicht vermehren. Auch die Aussaat im Frühjahr ist möglich, doch fallen die Nachkommen sehr unterschiedlich aus.

Sorten

  • Schweizer Minze mit minzig-zitronigem Aroma passt gut zu kalten Sommerdrinks.
  • Marokkanische Minze ist in Nordafrika die Teeminze schlechthin. Dort wird der Tee mit viel Zucker genossen.
  • Samt-Minze ist eine der Mildesten. Tee aus ihren Blättern ist bei Kindern beliebt.
  • Orangen-Minze verbreitet den Duft reifer Orangen.
  • Pfefferminze ist hierzulande der Klassiker für Tee, und
  • Erdbeer-Minze schmeckt tatsächlich nach Erdbeereis mit ordentlich Minzblättchen. Schokoladen-Minze erinnert an Schokoplätzchen mit Minzfüllung.