Fackellilie und Sonnenbraut sind spätblühende Stauden, die - kombiniert mit Dahlien - auch gegen Ende des Sommers noch blühen und sonnige, leuchtende Farben in den Garten bringen.

Spätblühende Stauden verlängern den Sommer

Wer spätblühende Stauden und Gehölze im Garten hat, kann sich freuen. Das Ende der warmen Jahreszeit ist dank der Blütenfülle nicht so deutlich zu spüren. Das ist jedoch nicht überall so: Nach dem Hochsommer oder dem Sommerurlaub folgt in vielen Gärten eine Zeit, in der die Farbenpracht abnimmt: Viele Pflanzen sind verblüht oder haben unter der sommerlichen Hitze gelitten. Was tun? Spätblühende Stauden pflanzen, um das sommerliche Gefühl von Leichtigkeit und Lebenslust länger zu genießen!

Spätsommerblüher in großer Auswahl

Viele prachtvolle Stauden machen es leicht, sich noch für einige Zeit über die Farben des Sommers zu freuen. Sie bieten die Möglichkeit, weiterhin viele schöne und entspannte Tage im Garten zu verbringen. Auch wenn es etwas kühler wird und die Lichtintensität abnimmt, ist es draußen noch sommerlich-schön.

Spätblühende Stauden mit Sofortwirkung

Spätblühende Stauden wie Sonnenhut, Fackellilie, Steppen-Salbei oder Silberkerze werden oft als große blühende Pflanzen in Töpfen im Handel angeboten. Diese „XXL-Stauden“ beleben den Garten, den Balkon oder die Terrasse sofort – entweder, indem sie direkt nach dem Kauf gepflanzt werden oder aber noch für einige Zeit in einem schönen Übertopf stehen.

Fackellilie und Edeldisteln
Spätblühende Stauden wie Fackellilien und Edeldisteln bieten eindrucksvolle gestalterische Möglichkeiten, auch durch spannende farbliche Kontraste.

Spätsommerstauden können gut übergangsweise in einem größeren, dekorativen Topf auf der Terrasse oder am Hauseingang stehen. Wichtig ist dabei, dass sich in dem Gefäß kein Regen- oder Gießwasser staut. Werden spätblühende Stauden ins Beet gepflanzt, ist nur wenig zu berücksichtigen. Sie brauchen noch Zeit, bis sie angewachsen sind. Wenn es warme Tage gibt oder wenn es sehr windig wird, sollten die Pflanzen deshalb gut mit Wasser versorgt werden.

Spätblühende Stauden erfreuen Mensch und Tier

Stauden und Gräser sind oft auch nach der Blüte reizvoll. Spätblühende Stauden werden darum, mit Blick auf überwinternde Tiere, am besten erst nach dem Winter zurückgeschnitten. So bieten ihre Samenstände Vögeln in der kalten Jahreszeit Nahrung und in den trockenen Trieben können Nützlingen überwintern.

Zwiebelblumen und spätblühende Gehölze ergänzen Blühstauden, die im September zur Höchstform auflaufen. Je abwechslungsreicher ein Garten bepflanzt ist, umso interessanter ist er.

Spätblühende Stauden, Gräser und Zwiebelblumen sind ideal für spannende Kombinationen. Dahlien werden gerne wegen ihrer prachtvollen, farbenfrohen und großen Blüten gepflanzt. Es gibt immer mehr Sorten mit einfachen Blüten. Die fröhlich-gelben Blütenherzen tragen dazu bei, dass sie so charmant und natürlich wie Wildblumen aussehen. Diese Dahlien sind auch eine schöne spätsommerliche Bienenweide.

Fackellilie und Sonnenbraut
Fackellilie und Sonnenbraut sind spätblühende Stauden, die auch gegen Ende des Sommers noch blühen und sonnige, leuchtende Farben in den Garten bringen.

Der Spätsommer leuchtet auch im nächsten Jahr wieder

Spät im Sommer blühende Stauden gibt es in großer Zahl. Es lohnt sich, einen genaueren Blick auf Sonnenhut, Mädchenauge, Sonnenbraut und andere Staudenschätze zu werfen. Sie sorgen für sommerliche Momente, wenn sie jetzt noch voller Kraft leuchten und sonnige Farben ins Beet bringen.

Dazu kommt, dass Stauden als mehrjährige Pflanzen im nächsten Jahr wieder blühen, wenn sie gut angewachsen sind und ihnen der Standort zusagt. Wer jetzt spätblühende Stauden pflanzt, verschönert und bereichert seinen Garten somit auch langfristig. Und er kann sich im nächsten September wieder über einen ausgedehnten Sommer freuen.