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Voraussichtliche Lesedauer:  3 Minuten

Erdbeermarmelade: So gelingt der Klassiker

Selina Menke
Online-Redakteurin

Erdbeermarmelade darf auf dem Frühstückstisch nicht fehlen. Und auch beim Backen und Zubereiten von Süßspeisen kommt der Fruchtaufstrich nicht zu kurz. Zudem überdauert Erdbeermarmelade die Saison und lässt sich wunderbar lagern. Nicht verwunderlich, dass sie sich in fast jedem Haushalt findet. Warum es sich noch lohnt, die samtige Erdbeerkreation selber zu machen, und wie sie gelingt, erfahren Sie hier.

Erdbeermarmelade selber machen: Es lohnt sich!

Wer wünscht sich nicht, die Erdbeersaison würden ewig andauern? Erdbeerkuchen und andere Süßspeisen wie Erdbeerpfannkuchen oder leckere Erfrischungen wie Erdbeerbowle wären dann ganzjährig verfügbar. Erdbeermarmelade ist ein guter Weg, um sich ein Stück der sinnlichen Saison für die restlichen Monate im Jahr zu erhalten. Und das ist nicht der einzige Vorteil, den das Einkochen mit sich bringt.

Für Erdbeermarmelade aus der eigenen Küche werden nur selbst erwählte Zutaten verwendet. Nutzen Sie das und kaufen Sie Erdbeeren in Bio-Qualität, um auf Pestizide zu verzichten. Wenn Sie können, sollten Sie zudem auf Ware aus der Region zurückgreifen. In unserem Rezept für Erdbeermarmelade geben wir eine typische Menge von 500 Gramm Zucker auf 1 Kilogramm Erdbeeren an. Sie dürfen diese aber auch reduzieren.

Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Ernteschätzen der Deutschen.

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Selbstgemachte Erdbeermarmelade ist meist gesünder als gekaufte.

Die meisten Erdbeermarmeladen aus dem Supermarkt enthalten leider viel zu viel Zucker und sind mit Pestiziden belastet. Sollten Sie mal keine Erdbeermarmelade selber machen können und auf gekaufte Ware zurückgreifen müssen, empfehlen wir Ihnen darum Bio-Produkte und einen kritischen Blick auf den enthaltenen Zucker.

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Erdbeermarmelade in Glaesern neben Erdbeeren [Foto: AdobeStock_Printemps]

Erdbeermarmelade selbstgemacht: Grundrezept

Dieses Basisrezept für Erdbeermarmelade ist nicht kompliziert und darum auch für Ungeübte geeignet. Wer mag, kann es ganz nach Geschmack mit weiteren Zutaten verfeinern. Tauschen Sie einfach ein paar Erdbeeren gegen anderes Obst oder reduzieren Sie die Zuckermenge.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Gericht Aufstrich, Eingekochtes, Eingemachtes, Marmelade, Süßes
Küche Deutschland
Portionen 6 Gläser à 250 g

Kochutensilien

  • Kochtopf groß
  • Pürierstab optional
  • Einmachgläser

Zutaten  

  • 1 kg Erdbeeren
  • 1 Bio-Zitrone
  • 500 g Gelierzucker (2:1)

Anleitungen 

  • Um zu vermeiden, dass die leckere Erdbeermarmelade anfängt zu schimmeln, werden als erstes die Gläser sterilisiert. Kochen Sie diese samt Deckel in kochendem Wasser aus. Anschließend können Sie auf einem sauberen Geschirrtuch an der Luft trocknen.
  • Nun werden 1 kg Erdbeeren gewaschen. Entfernen Sie den Stielansatz und schneiden Sie sie in die gewünschte Größe. Sie können die Erdbeeren auch ganz lassen, wenn Sie mögen.
  • Um die Marmelade zu kochen, wandern die vorbereiteten Erdbeeren in einen großen Kochtopf. Hinzu kommt der Saft der Bio-Zitrone.
    Achtung: Die Kerne sollten natürlich nicht in den Kochtopf fallen.
  • Jetzt kochen Sie die Erdbeeren, bis sie weich sind. Wer gar keine Stückchen mag, kann die Erdbeermasse pürieren.
  • Damit Sie eine samtigsüße Marmelade erhalten, geben Sie jetzt 500 g Gelierzucker hinzu. Kochen Sie alles nochmals auf.
    Achtung: Ständiges Rühren ist ein Muss. Sonst brennt die Marmelade an.
  • Sobald die Marmelade Blasen schlägt, dauert es zusätzlich etwa 3 bis 4 Minuten, bis sie geliert und Sie den Topf vom Herd nehmen können.
    Tipp: Mit der Gelierprobe können Sie herausfinden, ob die Erdbeermarmelade bereits fest genug ist. Geben Sie etwas Marmelade auf einen Teller und schauen Sie, ob diese direkt fest wird. Andernfalls lassen Sie sie noch etwas köcheln.
  • Zuletzt füllen Sie die Erdbeermarmelade in die zuvor sterilisierten Gläser und stellen diese im Anschluss einige Minuten auf den Kopf.
    Wir wünschen guten Appetit!
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Erdbeermarmelade als Mitbringsel [Foto: AdobeStock_Printemps]
Erdbeermarmelade eignet sich übrigens auch wunderbar als Mitbringsel. [Foto: AdobeStock_Printemps]

Zubereitungsvarianten

Erdbeermarmelade muss nicht immer gleich schmecken. Wer mag, darf gerne raffinierte Kombinationen ausprobieren. Gewürze wie Vanille, Tonkabohne oder Zimt lassen sich ganz leicht mit in den Topf geben.

Rhabarber oder Beerenobst passen ebenfalls gut zum Geschmack der Erdbeeren. Tauschen Sie das Obst einfach gegen dieselbe Menge Erdbeeren.

Wer besonders experimentierfreudig ist, sollte unbedingt mal rosa Pfeffer probieren. Ein Esslöffel genügt schon, um unser Rezept zu verfeinern.

Ebenfalls delikat: Erdbeermarmelade mit Schuss. Wodka oder fruchtig-bittere Liköre passen sehr gut zu Erdbeeren.

Häufige Fragen

Warum braucht es Zitronensaft in Erdbeermarmelade? Früher wurde Erdbeermarmelade selbstgemacht, indem man nur Haushaltszucker und kein Zitronensaft verwendete. Dick wurde die Masse durch das in den Erdbeeren enthalten Pektin. Die Marmelade musste jedoch viel länger kochen. Darum nutzt man heute zusätzlich Zitronen, da sie einen sehr hohen Pektingehalt aufweisen. Sie lassen die Marmelade schneller und einfacher gelieren.

Wie bleibt die Erdbeermarmelade schön rot? Die Farbintensität können Sie bereits vor dem Kochen beeinflussen, indem Sie voll ausgereifte Erdbeeren verwenden. Da das Fruchtfleisch das ikonische Rot ausbilden konnte, erhalten sie ihre Farbe etwas länger. Doch auch die Lagerung macht viel aus. Dunkel und unter 5° Celsius sollte es sein. Wer die Erdbeermarmelade die ersten drei Monate im Gefrierfach aufbewahrt, schützt sie so weitergehend vor Farbverlust und kann sie anschließend im Vorratsschrank lagern.

Die Erdbeermarmelade ist gelungen, aber die Saison noch lange nicht vorbei? Dann probieren Sie sich doch ein paar unserer anderen Erdbeerrezepte wie zum Beispiel Spargelsalat mit Erdbeeren oder cremiges Erdbeereis.

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