Christusdorn

Christusdorn (Euphorbia milii)

zur Großansicht: Christusdorn

Die kleinen rundlichen, meist roten Hochblätter, der bizarre Wuchs und die gute Eignung für warme Zimmer ließen den Christusdorn zu einer beliebten Zimmerpflanze werden. Seinen deutschen Namen erhielt dieses Wolfsmilchgewächs aus Madagaskar, weil die dornigen Zweige an die Dornenkrone Jesu erinnern. In ihrer Heimat werden die reich verzweigten Sträucher gern als undurchdringliche Hecken verwendet. Aus den vielen natürlichen Varietäten und nahe verwandten Arten entstanden per Zufall oder durch Züchterfleiß reichlich Hybriden, allesamt pflegeleichte, robuste Zimmerpflanzen.
 

TIPP zum Kauf von Christusdorn

Die Art Euphorbia milii wird kaum noch angeboten, im Handel findet man meist Hybrid-Sorten (Euphorbia x lomi), mit kompaktem Wuchs, größeren Blättern und Blüten in verschiedenen Farben.
 

Der beste Standort für Christusdorn

Der Christusdorn braucht viel Licht, viel Wärme und trockene! Luft. Er gedeiht deshalb besonders gut an Plätzen, an denen andere Zimmerpflanzen versagen. Sogar pralle Sonne ist ihm recht, denn so ist er es von seiner Heimat gewöhnt. Im Winter kann der Standort auch etwas kühler sein, längerfristigsollte man der Pflanze aber nicht weniger als 18 °C zumuten.

Pflege des Christusdorns

Blütezeit der Kurztagspflanze ist von Oktober bis März, doch mittlerweile gibt es fast ganzjährig blühende Pflanzen. Im Winter wird mäßig gegossen, von März bis September so, dass der Ballen nicht austrocknet, dann wird auch alle 14 Tage ein Kakteendünger zugegeben. Ältere Pflanzen im Spätfrühjahr nach Bedarf stutzen und alle zwei Jahre in Kakteenerde umtopfen. Wie alle Euphorbien enthält auch der Christusdorn einen giftigen und hautreizenden Milchsaft. Tragen Sie am besten Handschuhe beim Hantieren mit der Pflanze.

Vermehren des Christusdorns

Der Christusdorn lässt sich im Frühjahr leicht aus Stecklingen vermehren. Lassen Sie die Schnittstelle einige Tage abtrocknen, bevor Sie den nicht zu weichen Steckling in einen Topf mit Anzuchterde stecken. Auch das Bewurzeln im Wasserglas gelingt meist.

Was tun bei Mehltau am Christusdorns

Fußkälte und Staunässe führen zum Faulen der Wurzeln. In Räumen mit hoher Luftfeuchte kann Mehltau auftreten. In regenreichen Jahren sind auch über Sommer im Garten stehende Pflanzen betroffen.
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