Mit Elektroheckenschere, Handheckenschere, Astschere, Handschuhen, Schutzbrille und Gehörschutz meistern Sie praktisch alle Aufgaben beim Hecke schneiden.

Hecke schneiden – Was Sie beachten sollten

Hecken schneiden: Im Spätsommer ist nur leichtes Werkzeug gefragt. Kräftiger Rückschnitt steht erst im kommenden Jahr wieder an. Etwa eine kleine bis mittelgroße, gut geschärfte Elektroheckenschere oder, ganz altmodisch, eine Handheckenschere. Keine schneidet so exakt. Mehr als zehn Meter Trimmen mit dem Traditionswerkzeug wird jedoch schon mal zur Quälerei.

Hecken schneiden: Wenn die Hecke zu groß geworden ist


Das passiert fast jedem Gärtner beim Hecke schneiden. Obwohl die Laubwand jährlich ein- bis zweimal formiert wurde, hat sie es fast unmerklich geschafft, viel zu breit und viel zu hoch zu wachsen. Alle laubabwerfenden Heckengehölze vertragen dann den radikalen Rückschnitt im Winterhalbjahr, auch ins alte Holz. Bei Heckenkoniferen sind nur Eiben so gut regenerationsfähig. Dafür ist schwereres Gerät gefragt. Astdicken bis eineinhalb Zentimeter bewältigen leistungsfähige, große Motorheckenscheren. Die gibt es mit Benzin- oder mit Elektromotor, die meisten netzbetrieben, manche vom Lithium-Ionen-Akku versorgt.

Tipps für’s Hecke schneiden

Je länger und höher die Hecke, desto länger sollten Sie das Schwert Ihres Heckentrimmers wählen. Das ist zwar schwerer, schafft aber mehr. Auch die leistungsfähigste Heckenschere kapituliert bei zu dicken Trieben. Den einen oder anderen knabbert sie vielleicht noch mühsam durch, aber von sauberen Wunden kann so keine Rede sein. Also besser jeden Ast einzeln kappen. Astscheren mit langen Griffholmen meistern derartige Hürden mit Bravour. Bei Feuerdorn oder Berberitze sind dicke Handschuhe mit langen Stulpen (z. B. spezielle Rosenhandschuhe oder Schweißerhandschuhe) für das Hecke schneiden überaus hilfreich. Eine Schutzbrille schützt vor langen Peitschen, Dornen und Sägemehl. Gehörschutz ist bei benzinmotor-getriebenem Gerät zu empfehlen.

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Werkzeuge für Sonderfälle


Wer ganz nah am Boden feines Buchsgezweig oder in luftiger Höh’ vorwitzige Heckenkronen auf einheitliches Gardemaß zu kürzen gedenkt, ist mit speziell dafür entwickeltem Gerät gut beraten. Mit makellosem und dichtem Wuchs dankt Buchs den Einsatz kleinerer Handscheren wie der guten alten Schafschere oder besonders exakt schneidender Akkutrimmer. Besonders hohe Heckenwände lassen sich mit Werkzeug am Stiel leichter schneiden. Teleskopscheren, handbetrieben oder mit Motorkraft, erleichtern die Arbeit, erkauft allerdings mit deutlich mehr Gewicht. Die Alternative: eine Bockleiter oder eine Arbeitsplattform. Manche Klappbockleiter lässt sich leicht dazu umbauen.

Gerätepflege


Ab und an ein Tropfen Öl oder spezielles Reinigungsöl für Heckenscheren lässt die Schneiden geschmeidig laufen. Das Nachschleifen Ihrer Schneidgeräte lassen Sie besser in der Fachwerkstatt erledigen. So können Sie sich wieder beruhigt dem Hecke schneiden widmen.