Zweige der Zimmerzypresse im Detail

Die Zimmerzypresse im Pflanzenportrait

Unsere Zimmerzypresse sieht der „echten“ Mittelmeer-Zypresse recht ähnlich, sie kommt jedoch aus dem Süden der USA, aus Küstengebieten Kaliforniens. Dort kennt man sie als Monterey-Zypresse, die Wuchshöhen bis 30 Meter erreicht.

Winterhart ist sie bei uns nicht. Wer ihr die richtige Pflege angedeihen lässt und einen kühlen Winterstandort bieten kann, wird staunen, wie rasch sie auch hier in die Höhe schießt, ihrem natürlichen Wuchsverhalten entsprechend. Man kann die Pflanze jedoch sehr gut durch Schnitt begrenzen. Beliebt sind vor allem Kronenbäumchen.

Zimmerzypresse im Topf
Zimmerzypresse (Cupressus macrocarpa), auch Monterey-Zypresse

Aber dem natürlichen Wuchscharakter läuft das zuwider, doch das ist Geschmachssache. Ebenso wie die temporäre Nutzung als Weihnachtsbäumchen, denn die attraktive Sorte ‘Goldcrest’ hat goldgelbe Nadeln.. 

Tipp zum Beschneiden der Zimmerzypresse

Einfache Formen, wie Kegel oder Kugelbäumchen lassen sich aus der Zimmerzypresse leicht herstellen. Wer noch ungeübt ist, setzt ein Drahtgerüst in den Topf ein und schneidet an diesem entlang.

Der beste Standort der Zimmerzypresse

Die Zimmerzypresse gedeiht im mäßig warmen Zimmer oder auch im kaum beheizten Wintergarten. Im Sommer fühlt sich die Pflanze auch auf dem Balkon oder der Terrasse wohl.

Beim Umzug nach draußen nicht abrupt an einen sonnigen Platz stellen, nach Eingewöhnung wird Sonne besser vertragen. Doch auch Schattenplätze sind noch genehm. Die Wintertemperaturen sollten bei 5–10 °C liegen.

Pflege der Zimmerzypresse

Ballentrockenheit wird so wenig vertragen wie Staunässe. Das Substrat sollte stets leicht feucht, nie nass sein. Bei niedrigen Temperaturen im Winter wird entsprechend sparsamer gegossen.

Düngen Sie von März bis September alle 14 Tage flüssig mit dem Gießen, doch nie zu reichlich, sonst wächst die Zypresse noch schneller.

Alljährlich im Frühjahr wird in gute Kübelpflanzenerde umgetopft.

Vermehren der Zimmerzypresse

Das Vermehren ist durch Kopfstecklinge bei viel Bodenwärme und gespannter Luft möglich, doch unter Heimbedingungen nicht immer erfolgreich. Man überlässt es besser dem Gärtner. 

Resitenzvorteil der Zimmerzypresse

Am zu warmen Winterplatz stellen sich Schädlinge ein, Spinnmilben zuerst. Sie werden mit handelsüblichen Pflanzenschutzmitteln bekämpft. Sonst ist die Zypresse kaum anfällig.