Damit es ein dufter Sommer wird – Lavendel richtig pflanzen

Seine Blüten strahlen in feinem Rosa, sattem Violett, dunklem Blau oder auch in edlem Weiß. Echter Lavendel ist eine Zierde für jeden Garten und wird – seitdem es auch bei uns das vielfältige Sortiment der englischen Downderry Nursery im Handel gibt – auch als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse immer beliebter. Die buschigen Halbsträucher sehen aber nicht nur gut aus, sie verströmen während ihrer Blütezeit auch einen unverkennbaren, zarten Duft, der für viele Menschen zum Sommer einfach dazu gehört.

Lavendel ist eine recht pflegeleichte Pflanze. Allerdings sollte man darauf achten, für sie den richtigen Standort im Garten auszuwählen: Er sollte sonnig und möglichst windgeschützt sein – letzteres ist vor allem für die Überwinterung der Pflanzen wichtig. Die Erde ist im Idealfall nährstoffarm, trocken und sandig. Auf jeden Fall muss der Boden aber gut durchlässig sein, denn mit Staunässe kommt Lavendel nicht zurecht. Damit die Pflanzen gut gedeihen, ist es ratsam, ein- bis zweimal im Jahr etwas Gartenkalk unter die Erde zu mischen.

Gruppen und Hecken

Lavendel kann das ganze Jahr über gepflanzt werden, vorausgesetzt es besteht keine Frostgefahr. In manchen Gegenden Deutschlands wartet man also zur Sicherheit, bis die so genannten Eisheiligen Mitte Mai vorbei sind. In der ersten Zeit nach der Pflanzung muss die Erde feucht gehalten werden, damit die jungen Pflanzen nicht vertrocknen. Vorzugsweise wässert man alle paar Tage gründlich, statt jeden Tag nur ein bisschen zu gießen.

Ein besonderer Hingucker in jedem Garten ist es, wenn der Lavendel in kleinen Gruppen gepflanzt wird. Dabei kann man sich entweder auf eine Sorte beschränken oder die verschiedenfarbig blühenden Lavendelsorten aus dem Downderry Angebot miteinander kombinieren. Auch als Beeteinfassung oder Hecke eignen sich die Pflanzen hervorragend. Die meisten anderen Blumen im Garten freuen sich über die blühfreudigen Halbsträucher in ihrer Nachbarschaft, denn Schädlinge wie Schnecken und Blattläuse werden von dem intensiven Lavendelduft vertrieben.

Ungleiche Gefährten

Besonders die für Läuse anfälligen Rosen sind deshalb dankbar, wenn sie Lavendelpflanzen ganz in ihrer Nähe haben. Und auch optisch harmonieren Rosen und Lavendel sehr gut miteinander: Die verschiedenen Blautöne, die beispielsweise die Blüten der Lavendelsorten ´Hidcote Blue` oder ‘Folgate’ aufweisen, bilden einen interessanten Farbkontrast zu weißen, roten oder gelben Rosenblüten. Dennoch ist diese Kombination nicht ganz problemlos, denn Lavendel und Rosen passen von ihren Ansprüchen her eigentlich gar nicht zusammen. Zwar bevorzugen beide Pflanzenarten sonnige Plätze, Rosen brauchen jedoch – anders als Lavendel – einen feuchten und gut gedüngten Boden. Wer die ungleichen Gefährten trotzdem kombinieren möchte, sollte daher darauf achten, sie nicht zu nah nebeneinander zu pflanzen.

Ein Topf voll ´Coconut Ice`

Lavendelpflanzen gedeihen auch gut in Pflanzkübeln. Für die Töpfe auf Balkon und Terrasse eignen sich besonders die kleinwüchsigeren Downderry Sorten: Die hell- bis dunkelviolett blühende Lavandula angustifolia ´Peter Pan` erreicht beispielsweise nur eine Höhe von etwa 45 Zentimetern und die Sorte ´Coconut Ice` mit ihren weißen und rosafarbenen Blüten wird nur etwa 30 Zentimeter hoch. Natürlich können auch Lavendelsorten, die eine Wuchshöhe von 60 Zentimetern oder mehr erreichen, in Gefäßen gepflanzt werden. Idealerweise sollten sie dann aber nach etwa zwei Jahren in den Garten gesetzt werden.

Für die Kübelbepflanzung verwendet man grobe, schwach gedüngte und kalkhaltige Erde. Gegebenenfalls kann man noch Sand oder Styroporkügelchen untermischen. Genau wie im Garten sollte der Lavendel auch auf dem Balkon und der Terrasse in der ersten Zeit nach der Pflanzung gut gegossen werden. Man muss hier allerdings besonders darauf achten, dass das Wasser immer gut abfließen kann. Das erreicht man zum Beispiel durch Tonscherben über dem Abflussloch des Gefäßes oder durch eine Drainageschicht aus Kieseln oder Blähtonkugeln.

Bei guter Pflege und einem geeigneten Standort kann eine Lavendelpflanze über zehn Jahre alt werden. In dieser Zeit wächst sie zu einem stattlichen Strauch heran. Wer diesen beherzt nach jeder Blüte zurückschneidet, kann sich in jedem Sommer erneut an den außergewöhnlichen Blüten, den herrlichen Farben und dem betörenden Duft seines Lavendel erfreuen.

GPP


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