Sichtschutzhecke (Foto: Manfred Antranias-Zimmer @Pixabay)

Sichtschutzideenfür Terrasse, Balkon und Wintergarten

Der Aufenthalt auf der Terrasse, im Wintergarten und auf dem Balkon wird erst so richtig entspannt, wenn er privat bleibt. Das wiederum bedeutet, dass eine pfiffige Idee gefunden werden muss, um die neugierigen Blicke Dritter abzuwehren. Fügt sich dieser dann auch noch optisch gut ins Gartenensemble ein, sind schnell alle Wünsche erfüllt: Der Schutz vor neugierigen Blicken wird gewährleistet und das Schutzschild ist darüber hinaus auch noch schön anzusehen.
Welche Optionen es gibt, sich vor den neugierigen Blicken Dritter zu schützen, zeigt dieser Beitrag.

Outdoor-Plissees für Terrasse und Wintergarten

Natürlich haben große Glasfenster sehr viele Vorteile: Sie sorgen für einen natürlich hellen Raum und geben den Blick frei auf die grüne Wohlfühloase. Doch große Glasfenster haben auch Nachteile, denn sie gewähren nicht nur Neugierigen den freien Blick, sondern lassen auch UV-Strahlen und Sonne ungehindert eindringen.

Ein Sonnensegel muss nicht freistehend sein, wie ein Sonnenschirm. Es kann auch direkt am Haus angebracht werden.
Ein Sonnensegel muss nicht freistehend sein, wie ein Sonnenschirm. Es kann auch direkt am Haus angebracht werden. (Foto: pixabay.com © Antranias)

Je nach Bauart des Hauses ist eine Markise nicht immer gut geeignet, um Sonnen- und Sichtschutz auf der Terrasse oder dem Balkon zu gewährleisten. Die luftig, leichte Alternative, die dann eine Option ist, ist ein Sonnensegel, das beim Hersteller sensuna® nach Maß angefertigt wird und unter raumtextilienshop.de konfiguriert werden kann. Dabei stehen Modell und Stoff zur freien Wahl, Maße und Profilfarbe werden manuell eingetragen, Clips, Winkel und weiteres Zubehör werden ebenfalls per Mausklick ausgewählt. Sinnvoll ist es, das Segeltuch an den Sparren zu befestigen, die das Dach tragen, vom Hausdach wegzuführen – über die Terrasse und hin zu einer Halterung, die das Sonnensegel unter Spannung hält. Verspannt wird das Sonnensegel dann mit zwei feststehenden Montageprofilen.
Das Sonnensegel gehört zu den flexibelsten Beschattungslösungen für Terrassen und ermöglicht den Outdoor-Fans eine Auszeit im Freien und den Genuss lauer Sommerabende unter dem schützenden Sonnensegel.

Die Glasfronten sorgen für einen lichtdurchfluteten Innenraum. Um hier einen Schutz vor neugierigen Blicken und der Sonne zu installieren, eignen sich Outdoor-Plissees. (Foto: pixabay.com © Masson-Wintergarten)

Gibt es bereits ein Bauwerk, wie beispielsweise einen Wintergarten, der ein Befestigungskonstrukt liefert, können Outdoor-Plissee dabei helfen, die großen Fensterfronten von Wintergärten bei Bedarf abzuschirmen. Auch hierfür hat der Markenhersteller sensuna® die passenden Produkte im Sortiment und vertreibt diese unter heimtextilien.com. Rein optisch ähnelt das Outdoor-Plissee seiner Indoor-Verwandtschaft. Als Outdoor-Variante wird das Plissee ebenfalls nach Maß gefertigt und mithilfe von Spanndrähten und über ein bewegliches Bedienprofil direkt unter das Kunststoff- oder Glasdach gespannt. Über das Bedienprofil lassen sich die Outdoor-Plissees ganz oder teilweise öffnen.
Die Beschattung mithilfe eines Outdoor-Plissess ist bei geschlossenen und offenen Wintergärten denkbar sowie bei Terrassenüberdachungen. Neben dem Sichtschutz ist der Schutz vor Sonne, UV-Strahlen und Wärme ein wichtiger Vorteil der Markenprodukte.

Grüner Sichtschutz im Garten

Sonnensegel und Outdoor-Plissee sind eine gute Wahl, um neugierige Blicke von der Terrasse und dem Wintergarten abzuschirmen. Im Garten selbst hingegen ist ein grüner Sichtschutz eine gute Wahl, denn dieser sorgt in der Regel für sattes Grün, was in einem Garten nicht fehlen darf. Einige Experten empfehlen, immergrüne Wände zu gestalten – aus Hecken und Sträuchern mit dichtem Laubwerk.

Zu den Heckenklassikern gehören die Eibe und die Hainbuche. Die unkomplizierte Eibe kommt häufig als Sichtschutz-Hecke zum Einsatz, die besonders hoch wächst. Auch die Hainbuche braucht nicht viel Schnickschnack, um bis zu vier Meter hoch zu werden. Auch die Thujahecke gehört zu den Klassikern im grünen Sichtschutz. Ein leicht konischer Schnitt macht sie zum ansehnlichen Sichtschutz auf großen Flächen.

Der Buchsbaum hat ein dichtes Blätterkleid und sorgt so für einen idealen Sichtschutz. (Foto: pixabay.com © Mimosa)

Welche Pflanzen sich darüber hinaus eignen, zeigt die folgende Aufstellung:

  • Buchsbaum: Der Buchsbaum ist die bekannteste Variante des grünen, natürlichen Sichtschutzes. Er ist immergrün, hat ein extrem dichtes Blattwerk und kann zu einer hohen Hecke heranwachsen, die dann auch noch in die Lieblingsform geschnitten werden kann. Zugegeben, der Buchsbaum kann etwas zickig werden, was den Standort angeht, denn er wünscht sich lehmigen, kalkhaltigen Boden. Zudem muss der Buchsbaum regelmäßig die Gartenschere sehen. Achtung: Es gibt Pilze und Raupen, die den Buchsbaum lieben.
  • Efeu: Der uralte Klassiker, der Efeu, darf natürlich auch in dieser Liste nicht fehlen. Um zum Sichtschutz zu werden, braucht der Efeu etwas Hilfe, und zwar um genau zu sein eine Rankhilfe, an der er in die Höhe wachsen kann. Wind und Regen können ihm nichts, ein strenger Winter könnte seine Blätterpracht reduzieren, doch der Efeu ist robust und wird sich auch davon wieder schnell erholen. Eine etwas unbekanntere Kletterpflanze ist die Glyzinie, die nicht minder schnell an Gerüsten, Wänden und Rankhilfen emporwachsen kann.
  • Hibiskus: Der Garten-Eibisch kombiniert zweierlei: grüne Blätter und eine Blütenpracht, die auch als Sichtschutz dienen kann. Welchen Zweck der Hibiskus erfüllt, ist abhängig vom Standort. Denkbar ist, den Hibiskus ins Beet oder in den Kübel zu pflanzen – je nach Platzangebot im Garten. Um den Hibiskus in Reih‘ und Glied in mehreren Töpfen auf der Terrasse zu platzieren, sollte es der „richtige“ Hibiskus sein – und zwar die Art, die winterhart ist, denn es gibt auch das kälteempfindliche Pendant. Auch die Hortensie und der Rhododendronziehen die Blicke durch ihre Blütenpracht an.
Eine Ligusterhecke ist der natürlichere Sichtschutz als eine Wand. (Foto: pixabay.com © anaterate)
  • Liguster: Dieser Strauch hat alles, was eine „lebendige“ Hecke haben sollte. Er ist regenerationsfähig und robust und kann bis zu drei Meter hoch werden. Große Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit stellt dieser Strauch nicht. Allerdings ist zweimal im Jahr ein Rückschnitt nötig, um den Liguster in Form zu halten. Verliert der Strauch im Winter wirklich einmal seine Blätter, dann ist das ein Indiz für eine wahrlich kalte Saison. Doch auch hiervon sollte sich ein gesunder Liguster wieder erholen können.
  • Ziergräser: In die Kategorie der Ziergräser gehört eine ganze Reihe von Ziergrasarten. Diverse Bambusarten, Risen-Segge, Pampasgras und Pfahlrohr sind die bekanntesten Arten. Ziergräser sind luftig, leicht und bieten dennoch einen Sichtschutz. Auch auf Balkonen und beim Urban Gardening sind sie sehr beliebt. Eine besondere Form dieses luftigen Sichtschutzes ist der Riesenschachtelhalm, der gut geeignet ist für modern anmutende, rechteckige Pflanzkübel, die auf der Terrasse oder auf dem Balkon platziert werden.