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Kürbisquiche:Rezept mit Hokkaido und Speck

Knallorange und kugelrund kommen sie daher: Hokkaido-Kürbisse. Wer die eindrucksvollen Gewächse einmal verarbeitet hat, weiß allerdings auch, wie schnell man dabei ins Schwitzen kommen kann, zumindest mit den falschen Küchenhelfern. Doch die Schufterei lohnt sich, denn spätestens, wenn es das liebliche Gemüse auf den Teller geschafft hat, ist der Aufwand vergessen. Ganz besonders, wenn es sich bei dem Rezept um ein pikantes Meisterwerk wie unsere Kürbisquiche handelt. Kräftige Oberarmmuskeln gibts inklusive!

Kürbisquiche – voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten

Inhalt

Rezept für Kürbisquiche

Quiche eignet sich wunderbar, um die Kürbissaison zu zelebrieren. Sicher, es gibt viele verschiedene Kürbisrezepte, denn das Fruchtgemüse ist ein echter Allrounder. In dieser cremig-pikanten Quiche zeigt es sich aber mal von einer ganz anderen Seite. Die gegensätzlichen Aromen von Kürbis und Speck begeistern Süß-Salzig-Fans und der knusprige Mürbeteig bettet die cremige Füllung in eine krosse Hülle. Ein Gericht der Kontraste also!

Für unser Rezept eignen sich Hokkaido-Kürbisse besonders gut, denn die farbenfrohen Exemplare haben anderen Sorten gegenüber einen entscheidenden Vorteil: Ihre Schale ist essbar. Somit erspart man sich das Schälen und die orangene Farbe der Kürbisquiche erscheint umso intensiver. Hokkaido-Kürbis ist außerdem unheimlich gesund. Er enthält jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, dafür aber kaum Kalorien. Er unterstützt das Immunsystem, ist gut für Blase und Nieren, sorgt für starke Nerven und schöne Haut. Es gibt also genügend Gründe, die für unsere Kürbisquiche sprechen. Legen wir los!

geschnittener Kürbis für Kürbisquiche auf Holzbrättchen Foto: AdobeStock_s_karau
Gesund und mit essbarer Schale – Kürbisliebhaber kommen mit Hokkaido voll auf ihre Kosten. Foto: AdobeStock_s_karau

Zutaten für die Kürbisquiche

  • Packung runder Mürbeteig (frisch aus der Kühlung)
  • 1 Bio-Hokkaido-Kürbis
  • 250 g Crème fraîche oder Schmand
  • 1 Gemüsezwiebel oder 3 Schalotten
  • 100 g Speckwürfel
  • 150 g würziger Käse (z. B. Gruyère oder Greyerzer)
  • 3 Bio-Eier
  • etwas Butter und Mehl für die Form
  • frischer Schnittlauch
  • Muskatnuss
  • etwas Öl für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer

Kürbisquiche zubereiten

  1. Für die Füllung der Kürbisquiche zunächst den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel von den Kernen befreien. Anschließend vierteln und das Fruchtfleisch grob raspeln. Jetzt ist Durchhaltevermögen gefragt. Eine gut funktionierende Reibe wirkt hier Wunder!
  2. Gemüsezwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Danach 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin zusammen mit den Speckwürfeln anbraten. Alles mit dem geraspelten Kürbis vermengen und kurz beiseite stellen.
  3. Backofen vorheizen (180 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze), eine Quicheform mit Butter einfetten und bemehlen.
  4. Währenddessen den Teig in der Quicheform auslegen und dabei vorsichtig einen Rand formen. Wichtig: Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. So entstehen beim Backen keine Luftblasen.
  5. Damit der Boden der Kürbisquiche zudem schön knusprig wird und auf keinen Fall durchweicht, empfiehlt es sich, blind zu backen. Dazu ein Stück Backpapier auf den Teig legen, mit getrockneten Hülsenfrüchten (z. B. Erbsen oder Kichererbsen) belegen und für etwa 10 bis 15 Minuten in den Backofen schieben. Diese Methode beschwert den Teigboden, wodurch auch der Rand in Form bleibt.
  6. In der Zwischenzeit die Eier mit Crème fraîche oder Schmand zu einer glatten Masse verrühren. Käse reiben und hinzugeben.
  7. Käse-Ei-Mischung und Kürbis-Mischung miteinander vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Schnittlauch waschen, hacken und ebenfalls untermischen.
  8. Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen nehmen und die Hülsenfrüchte sowie das Backpapier entfernen. Die Kürbisquiche-Füllung auf den vorbereiteten Mürbeteig geben und gleichmäßig verteilen. Auf der untersten Schiene für weitere 20 Minuten backen bis die Füllung fest und die Oberfläche goldbraun ist. Guten Appetit!
Stück von einer Kürbisquiche auf einem Teller Foto: AdobeStock_A_Lein
Süß und pikant zugleich: Unsere Kürbisquiche ist das ideale Herbstgericht. Foto: AdobeStock_A_Lein

Unsere Empfehlung:

Die Kürbisquiche schmeckt besonders gut zu Salat und einem Glas Wein. Einfach etwas Blattsalat neben einem Stückchen Quiche anrichten und alles – Salat und Quiche – mit Honig-Senf-Dressing beträufeln.

Sie suchen nach weiteren Leckereien? Dann stöbern Sie doch durch unsere Rezeptkategorie.

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