Topfgarten pflegen

Bepflanzte Töpfe und Kübel schmücken jeden Garten und jede Terrasse. Ob als Hingucker im Beet, als Lückenfüller oder Wegbegleiter – es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten.

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Mit bepflanzten Töpfen und Kübeln auf Terrassen und Sitzplätzen schaffen Sie nicht nur harmonische Übergänge in den Garten. Sitzplätze lassen sich mit ihnen so richtig schön in Szene setzen. Aber Töpfe brauchen Pflege.

Regelmäßig gießen

Topf- und Kübelpflanzen müssen Sie öfter gießen als ausgepflanzte Exemplare, denn das Wasserspeichervermögen hängt von der Substratmenge ab. Die ist im Topf viel geringer als im Beet. Bis Sie den Wasserverbrauch der Pflanzen richtig einschätzen können, behelfen Sie sich mit einem Trick: Stecken Sie den Zeigefinger etwa 5 cm tief in die Erde. Fühlt sie sich trocken, leicht feucht, normal feucht oder nass an? Gießen Sie nur, wenn die Erde leicht feucht oder trocken ist. Und im Zweifelsfall gilt: lieber zu trocken als zu nass.

Optimal düngen

Kübelpflanzen benötigen während ihrer Wachstumszeit Nährstoffe. In der Regel von März/April bis Oktober/November. Wer sich an die Dosierungsempfehlungen der Hersteller hält, kann nicht viel falsch machen. Langzeitdünger sind am einfachsten anzuwenden. Außerdem geben sie die Nährstoffe langsam und bedarfsgerecht frei. Organische Dünger brauchen Bodenleben im Substrat, damit die Pflanzennährstoffe pflanzenverfügbar werden. Hierfür 10 bis 20 % Kompost zur normalen Kübelpflanzenerde mischen.

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Strukturstabile Erde

Sparen Sie nicht an falscher Stelle! Eine gute Kübelpflanzenerde hat zwar ihren Preis, doch die speziellen Zugschlagstoffe sorgen für gutes Gedeihen Ihrer Pflanzen. Tipp: Die meisten Substrate enthalten 60–70 % Weißtorf. Mittlerweile sind torffreie Alternativen (mit Rindenhumus und Holzfasern) erhältlich.

Überwintern

Sobald Pflanzen in Töpfen oder Kübeln wachsen, benötigen sie Winterschutz, selbst wenn sie im Beet normalerweise winterhart sind. Im Herbst werden sie samt Gefäß ins Beet eingegraben, oder man rückt sie zusammen und schützt sie mit isolierenden Materialien wie Laub oder Stroh.

Doch die Pflanzen erfrieren nicht, sondern sie vertrocknen. Besonders immergrüne Pflanzen leiden schnell unter Frosttrocknis. Grund: Ist der Topfballen durchgefroren und die Sonne scheint, dann transpirieren die Blätter Wasser. Aus dem Boden zieht aber kein Wasser nach. Die Pflanzen vertrocknen. Vermeiden Sie daher sonnige Standorte oder schützen Sie die Pflanzen an sonnig-kalten Tagen mit einem Frostschutzvlies. An frostfreien Tagen dann wieder gießen. Die nicht winterharten Pflanzen räumen Sie wie gewohnt rechtzeitig ins Überwinterungsquartier.

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