Der Balsamapfel am Baum. Jetzt im Pflanzenporträt in der GartenFlora.

Der Balsamapfel im Pflanzenportrait

Ein wenig erinnert die Clusia major (Balsamapfel) an einen Gummibaum. Wer ihr zum ersten Mal begegnet, denkt unwillkürlich, eine weitere Ficus-Art vor sich zu haben. Die GartenFlora hat den Balsamapfel für Sie im Pflanzenportrait.

Obwohl schon lange in Europa bekannt, hat die Pflanze aus der tropischen und subtropischen Familie der Guttibaumgewächse (Clusiaceae) immer noch Seltenheitswert in unseren Wohnzimmern.

Erfolgreich dank Hydrokultur

Erst seit der Verbreitung der Hydrokultur ist der Balsamapfel besser erhältlich, da er sich sehr gut für die erdelose Kultur eignet. Und so wird er auch meist als Hydrokulturpflanze angeboten.

Der robuste und pflegeleichte Balsamapfel wächst in seiner Heimat in Mittel- und Südamerika als Strauch oder kleiner Baum „halbepiphytisch“. Dies bedeutet, dass die Samen in Astgabeln keimen und dann ihre Wurzeln am Stamm hinabschicken, bis sie ins Erdreich gelangen.

Über kurz oder lang wird der Wirtsbaum vom stelzenbeinigen Untermieter überwachsen, regelrecht erwürgt. Aber bei unseren aus Stecklingen gezogenen Zimmerpflanzen ist das nicht so.  Junge Pflanzen werden oft gestäbt, bis sie stabil auf eigenem Stamm stehen.

Pflege und Verwendung des Balsamapfels

Der beste Standort

Der Balsamapfel möchte einen hellen bis halbschattigen Standort und ganzjährig Temperaturen nicht unter 16 °C. Aber den Sommer kann ein älterer Strauch, der mit den Jahren gut zwei Meter hoch wird, auch als Kübelpflanze im Freien verbringen. Pralle Sonne ist nicht erwünscht!

Pflege des Balsamapfels

Nutzen Sie einen sommerlicher Landregen, um die schönen, lackartig glänzenden Blätter vom Staub zu befreien. Sie können ihn auch gelegentlich abduschen. Darüber hinaus sorgen hohe Luftfeuchte und regelmäßiges Gießen, alle zwei Wochen mit Zusatz von Flüssigdünger in halber Dosierung, für flottes Wachstum. Regelmäßiger Rückschnitt sorgt für gute Verzweigung. Das Umtopfen ist jährlich im Frühjahr nötig. Das Umstellen auf Hydrokultur gelingt gut.

Wussten Sie schon?

Der Balsamapfel wird gelegentlich für die Bonsaigestaltung herangezogen, bei der man seine Tendenz zur Ausbildung von Stelzenwurzeln perfektioniert.

Vermehrung

Wer an Samen kommt, kann die Aussaat bei Bodenwärme versuchen. Durchaus üblich ist das Vermehren aus Stecklingen im Frühsommer oder das Abmoosen.

Balsamapfel im Topf
Balsamapfel (Clusia major)

Balsamapfel nicht trocken werden lassen

Die Clusia ist kaum anfällig für Schädlinge. Bei anhaltender Ballentrockenheit fallen die Blätter ab.