Rosen

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Rosen – blühende Vielfalt für viele Gartenstile

Rosen gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Gartenpflanzen. Diese Pflanzengattung ist so vielfältig, dass die gerne verwendete Bezeichnung „Königin der Blumen“ in die Irre führen kann. Rosen sind sehr abwechslungsreich und oft robuster als gedacht. Auch die Form ihrer Blüten ist vielfältig: Manche sind einfach und haben eine ursprüngliche, natürliche Anmutung, andere sind gefüllt und wirken edel und elegant. Bei einigen Rosen sind die Blütenblätter so zahlreich, dass sie sogar üppige, romantisch wirkende Blütenbälle bilden. Immer häufiger sind auch wieder duftende Sorten erhältlich.

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Standortansprüche der Rosen

Rosen brauchen Licht und Luft. Damit sie sich gut entwickeln, sollten sie an einen hellen Standort gepflanzt werden, an dem der Wind sie umspielen kann. Wichtig ist auch, dass die Blätter nach einem Regenguss gut und schnell abtrocknen können. Rosen sollten also zum Beispiel nicht im Traufenbereich hoher Bäume wachsen. Eine Orientierungshilfe bei der Auswahl robuster Sorten ist das ADR-Siegel. Es steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung. Rosen werden in Deutschland an verschieden Standorten über mehrere Jahre getestet und miteinander verglichen. Erweisen sie sich als widerstandsfähig und erfüllen sie auch weitere für den Rosenfreund wichtige Kriterien, werden sie mit dem ADR-Siegel ausgezeichnet.

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Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Die Wuchsform und -höhe der Rosen variiert beträchtlich. Sie reicht von der niedrigen Bodendeckerrose über Beet- und Strauchrosen bis hin zu hoch in Bäume hineinwachsende Kletterrosen. Aufgrund dieser Formenvielfalt sind Rosen für sehr unterschiedliche Verwendungszwecke geeignet. Wie überraschend robust die „Königin der Blumen“ sein kann, zeigt sich manchmal in Städten: Dort sind gelegentlich Kletterrosen zu sehen, die sich inmitten einer gepflasterten Umgebung gut entwickeln. Der Grund: Rosen haben sehr lange Wurzeln und können deshalb Wasser aus einer Tiefe holen, die für viele andere Pflanzen unerreichbar ist.

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Wann werden Rosen geschnitten?

Damit sich Rosen optimal entfalten können, ist es wichtig, dass Sie richtig beschnitten werden. Das Frühjahr gilt als optimaler Zeitpunkt, um die Rosen zu beschneiden. Zunächst müssen die Wildtriebe erkannt werden. Nach dem Rückschnitt im Frühling muss auch im Sommer immer wieder die Schere angesetzt werden. Dies gilt insbesondere für die Beet- und Edelrosen, die häufiger blühen. Edel- und Beetrosen blühen stets nur am diesjährigen Holz. Das heißt: Lediglich die Triebe, die jung und frisch sind, können auch Blüten ausbilden. Beim Schnitt verwenden Sie eine scharfe Schere, um Quetschungen zu vermeiden. Haben Sie im Garten eine schwach wachsende Rosensorte, schneiden Sie diese immer stark zurück.

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