Spindelstrauch: Dicke Polsterer und Begleiter für Wegränder. ©GartenFlora

Immergrüne Hecke am laufendem Meter

Seit Jahren ist die immergrrüne Hecke am laufenden Meter ein Verkaufsschlager, wenn es beispielsweise darum geht, im Garten einen schnellen, aber dauerhaften, grünen Sichtschutz zu etablieren. Aus Neubaugebieten ist sie nicht mehr wegzudenken, aber auch überall da, wo Gartenräume abgetrennt, Wege gesäumt, Mauern versteckt oder verschönert werden sollen, kommt die praktische Hecke zum Einsatz.

 

Immergrüne Sorten: Efeu, Buche & Co.

Klassisch besteht die Fertighecke aus immergrünem Efeu (Hedera), aber auch Buche (Fagus) oder Hainbuche (Carpinus) gibt es längst als Alternativen. Diese Euonymusformen kennt man zwar auch als robuste Bodendecker, durch ihre Haftwurzeln sind sie aber auch durchaus in der Lage, an Bäumen oder Mauerwerken empor zu klimmen.

Neu im Sortiment der vorkultivierten Formhecken ist der Kletter-Spindelstrauch (Euonymus fortunei ‘Coloratus‘), der auch unter dem Namen Pfaffenhütchen bekannt ist.

Das Holz mancher Vertreter dieser großen Gattung, die etwa 175 Arten umfasst, hatte früher wirtschaftliche Bedeutung in der Drechselei und in der Holzkohleherstellung. Die Samen dienten zur Herstellung von Seife und eines gelben Farbstoffs. Der gummiartige Milchsaft aus den Wurzeln, ist dem Kautschuk sehr ähnlich, wenngleich nicht elastisch, diente der Isolierung von Kabeln – kurz: eine vielseitige Pflanze mit vielen interessanten Eigenschaften.

Spindelstrauch – die immergrüne Hecke

Mit dem Kletter-Spindelstrauch, Euonymus fortunei ‚Coloratus‘, erfährt das Heckensortiment eine in mehrfacher Hinsicht wertvolle Bereicherung mit Farbe und Früchten: Der Spindelstrauch klettert mit Haftwurzeln, die Blätter sind immergrün, elliptisch bis breit elliptisch, drei bis sieben Zentimeter lang, die Herbst-Winterfärbung ist tiefpurpur mit hellrötlicher Unterseite. Die Blüten, die im Juni bis Juli erscheinen und Insekten zur Nahrung dienen, sind grünlichgelb und eher unscheinbar. 

Die Früchte des Spindelstrauchs sind ein ganz besonderer Schmuck iin Ihrem herbstlichen Garten.

Ganz anders die Früchte, die im Oktober bis November rosa bis rötlich mit orangefarbenem Samenmantel leuchten. Die Blüten werden sehr stark von Insekten besucht und die Früchte sind eine beliebte Nahrung für heimische Vögel und sollen sogar die Lieblingsspeise der Rotkehlchen sein. Die Pflanze gilt deswegen als ökologisch besonders wertvoll.

» Spindelstrauch und Pfaffenhüttchen

Immergrüne Hecke als Modul am laufenden Meter

Das Prinzip der Hecke am laufenden Meter ist das bekannte: Die Pflanzen wachsen an stabilen Metallgittern, die an Stahl- oder Holzpfosten befestigt sind, die am besten der Landschaftsgärtner fest im Boden verankert. Dadurch entsteht eine sichere, „grüne Pflanzenwand”, die nicht nur vor Blicken schützt, sondern das Grundstück auch als Barriere sichern kann.

Die Hecke am laufenden Meter wird auch mit dem Kletter-Spindelstrauch in Modulen von 1,20 Metern Breite und Höhen von 1,80 oder 2,20 Metern geliefert. Nach wenigen Wochen ist das Metallgitter vollständig berankt und unsichtbar – der perfekte Sichtschutz zur Straße oder zum Nachbarn, aber auch ein attraktiver Windfang um den Sitzplatz. Die Euonymushecke kann rund ums Jahr gepflanzt werden, vorausgesetzt, der Boden ist nicht gefroren.

Mehr Informationen zur Hecke am laufenden Meter gibt es im Internet unter www.helix-pflanzen.de/de/hecke-am-laufenden-meter und www.mobilane.de.