Die grüne Zimmerpflanze: Fiederaralie.

Fiederaralie – Pflanzenportrait

Fiederaralie: Im tropischen Asien sind mehrere Dutzend Arten von Polyscias verbreitet. Den Sprung in unsere Wohnräume haben nur ein halbes Dutzend Formen geschafft. Alle wachsen baum- oder strauchartig, werden aber bei uns kaum anderthalb Meter hoch.

Vor allem ältere Exemplare, die schon einen Stamm gebildet haben, sehen dekorativ aus. Die Blattformen der angebotenen Arten sind sehr unterschiedlich, die meisten haben gefiederte Blätter, aber auch rundliche Blätter sind bei diesen Pflanzen aus der Familie der Araliengewächse üblich.

TIPP zum Formschnitt der Fiederaralie

Die Fiederaralie lässt sich gut als Indoor-Bonsai ziehen. Formschnitt ist das ganze Jahr über nötig, dabei wird der Neutrieb auf zwei Blätter zurückgeschnitten. Jährlich einmal kräftig auslichten.

Der beste Standort

Das geschlossene Blumenfenster oder für größere Exemplare der warme Wintergarten wären der beste Platz. Ost- oder Westfenster sind geeignet, wenn der Raum nicht zu lufttrocken ist. Prallsonnige Standorte wollen Fiederaralien auf keinen Fall, ein halbschattiger Platz wird gut vertragen. Die Temperaturen sollen um die 20 °C liegen, sie dürfen im Winterhalbjahr auch bis 18 °C absinken.

Pflege der Fiederaralie

Gegossen wird mit enthärtetem, zimmerwarmen Wasser, stets nur ein wenig, so dass keine Staunässe entstehen kann. Dann faulen schnell die sehr feinen Wurzeln und es werden sofort die Blätter abgeworfen. Die Blätter fallen auch bei zu trockener Luft. Regelmäßiges Sprühen mit weichem Wasser empfiehlt sich, oder man sorgt durch Aufstellen von Luftbefeuchtern für ein besseres Raumklima.

Umgetopft wird jährlich im Frühjahr in handelsübliche Topfpflanzenerde. Bei älteren Exemplaren genügt es, alle zwei Jahre umzutopfen. Von März bis August wird alle zwei Wochen ein flüssiger Volldünger verabreicht.

Vermehren der Fiederaralie

Das Vermehren ist aus Stecklingen möglich, die beim regelmäßigen Zurückschneiden anfallen. Zum Bewurzeln ist Bodenwärme um 25 °C nötig.

Bekämpfen von Schädlingen

Vor allem Spinnmilben, mitunter auch Schildläuse stellen sich bei trockener Luft ein. Vor dem Einsatz chemischer Bekämpfungsmittel, die nicht gut vertragen werden, mechanisches Entfernen (Abbrausen, Schildläuse abkratzen) versuchen.