Australische Kastanie im Topf

Australische Kastanie im Pflanzenportrait

Die Australische Kastanie ist ein Gewächs aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und wurde vor einigen Jahren erst als Zimmerpflanze vor einigen Jahren erst eingeführt. Mit einer Kastanie hat sie wenig gemein, außer dass sie in seiner Heimat Australien ein beliebter Park- und Schattenbaum ist. Vielleicht hat auch der kastanienartigen Samen bei der Namensgebung Pate gestanden.

Gelegentlich stößt man auch auf den deutschen Namen Schwarzer Bohnenbaum, was der Familienzugehörigkeit eher gerecht wird. Denn die Fruchtstände sehen Bohnen ähnlich, sind nur bedeutend größer und enthalten vier bis fünf große Samen. Im Handel werden meist Töpfe, die mehrere Pflanzen enthalten, angeboten. Die Samen schauen aus der Erde und es kann ein bis zwei Jahre dauern, bis diese „Bohnensamen“ ganz vertrocknet sind und abfallen.

Warnung für Tiere in der Nähe der australischen Kastanie

Die Blätter und Samen enthalten Saponine und sind giftig für Haustiere. In ihrer Heimat dienen die „Black Beans“ zur Stärkegewinnung, nach entsprechender Aufbereitung.

Der beste Standort für die australische Kastanie

Ein sonniger bis halbschattiger Platz, im Sommer auch im Freien, wird der immergrünen Baumart aus australischen Regenwäldern am besten gerecht. Allzu vollsonnige Plätze dürfen ihr erst nach einiger Eingewöhnungszeit zugemutet werden.

Desweiteren ist die Pflanze ist frostempfindlich, verträgt kurzzeitig jedoch auch Temperaturen wenig über null Grad. Bei ganzjähriger Zimmerkultur sind normale Zimmertemperaturen angemessen.

So pflegen Sie ihre australische Kastanie

Während der Vegetationszeit wird reichlich gegossen und alle zwei bis drei Wochen flüssig gedüngt. Überschüssiges Gießwasser darf nicht im Untersetzer bleiben, Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Auch deshalb wird in eine gut durchlässige Erde getopft.

Gute Erfahrungen gibt es mit Kakteenerde, auch 1:1 mit Blumenerde gemischt.

Zunächst wird jährlich, später nur noch alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr umgetopft. Rückschnitt ist nur dann erforderlich, wenn die Pflanze über das vorhandene Platzangebot hinauswächst.

Vermehren der australischen Kastanie

Die Vermehrung erfolgt aus Samen.

Gefahr durch Wurzelfäule an der australischen Kastanie

Das harte Laub ist für Schädlinge wenig attraktiv. Aber Staunässe führt zu Wurzelfäule. Und die Blätter sehen in der Folge wie vertrocknet aus.