Hydropflanzendünger – Alles was Sie wissen sollten

Hydropflanzendünger sind Volldünger, die auf die speziellen Bedürfnisse von erdelos kultivierten Pflanzen abgestimmt sind.

Herkunft/Herstellung

Bei Hydrokulturdüngern in Granulatform sind die Nährstoffe an ein Ionenaustauscherharz gebunden. Dieses gibt Nährstoffe in kleinen Mengen an die Nährlösung ab und nimmt dafür Bestandteile aus ihr auf, die nicht für die Pflanzenernährung benötigt werden, mitunter sogar schädlich sind. Die seltener eingesetzten flüssigen Hydrodünger bestehen aus Wasser und darin gelösten, voll wasserlöslichen Nährsalzen.

Bestandteile mit Düngewirkung

Hydrokulturdünger enthalten alle benötigten Haupt- und Spurennährelemente in ausreichender Menge. Dünger-Granulate z. B. bestehen zu etwa 2 % aus Stickstoff, zu 1 % aus Phosphor und 2 % aus Kalium.

Anwendung

Hydrokulturdünger werden meist als Langzeitgranulate verabreicht, die bis zu vier Monate lang Nährstoffe an die Nährlösung im Hydrokulturgefäß abgeben. 30–40 ml Granulat pro halben Meter Pflanzenhöhe gelten als ausreichend. Flüssigdünger werden in wöchentlichen, im Winter bis vierwöchentlichen Anständen nach Gebrauchsanweisung angewendet.

Besonderheiten

Bei den sogenannten Ionentauschergranulaten wie Lewatit HD 50 werden immer nur so viele Nährstoffe freigesetzt, wie verbraucht wurden. Flüssighydrodünger wirken nur wenige Tage bis Wochen und müssen deshalb regelmäßig zugegeben werden.

Ähnliche Düngemittel

Voll wasserlösliche Flüssigdünger ähneln flüssigen Hydrodüngern. Sie eignen sich nur selten zum Düngen von Hydrokulturen. Im Zweifel beim Hersteller nachfragen.» Gold des Gärtners: Kompost