Carotin – Das liebe Gelb

Leuchtend gelb-orange Früchte erfreuen nicht nur das Auge, sie bereichern mit ihrem Geschmack und dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe auch Salate und andere leckere Gerichte.

Gut für die Sehkraft – altbekannter und wertvoller Pflanzenfarbstoff

Das Carotin ist der gelbe Pflanzenfarbstoff schlechthin und schon seit gut 180 Jahren bekannt. Er wurde zum ersten Mal aus Möhren (Daucus carota) isoliert und nach ihnen benannt. Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und verbessert beispielsweise die Sehfähigkeit.

Es gibt übrigens einige Hundert verschiedene Carotine, die alle als Antioxidantien oder „Radikalfänger“ gelten. Sie wirken in pflanzlichen wie auch in tierischen Zellen der Alterung durch aggressiven Sauerstoff entgegen.

Carotin in vielen Gemüsearten vorhanden

Neben Möhren sind auch Kürbisse mit gelbem oder orangefarbenem Fleisch, Paprika oder gelb-orange Tomaten wichtige Carotinlieferanten. Vollständig ausgereiftes Fruchtgemüse weist die höchsten Gehalte auf. Interessant: Auch dunkles Blattgemüse liefert Carotin in nennenswerten Mengen.

Das Provitamin wird leichter verfügbar, wenn Möhre, Paprika und Co. bissfest gegart wurden. Aber bitte nicht „totkochen“. Dem halten die wenigsten Inhaltsstoffe stand.

Wichtig zu wissen über Carotin

Auch wichtig: Carotine sind fettlöslich und sollten daher zusammen mit etwas Salatöl oder fettreichen Früchten wie Avocado oder Nüssen aufgenommen werden. Tipp: Nicht nur gelbe und orange Gemüse oder Früchte sind carotinhaltig.

Auch die süß-scharf schmeckenden Blüten von Kapuzinerkresse oder die von Dahlie, Kürbis, Taglilie oder Lakritztagetes steuern den gesunden Farbstoff bei.

Fakten rund ums Gelb

  • Neben einem hohen Gehalt an Carotinen sind Paprika beim  Vitamin-C-Gehalt im Gemüsegarten führend.
  • Die Andenbeere bringt sogar noch mehr Carotin als Paprika
  • Der gelbe Farbstoff Xanthophyll kommt fast ausschließlich in Blättern vor.
  • Spitzenreiter beim Carotingehalt sind Möhren.