Spurenelementdünger

Spurenelementdünger beheben den Mangel an Elementen, die nur in kleinen Mengen – in Spuren – benötigt werden. Sie können ausschließlich einen Mikronährstoff enthalten oder eine Kombination aus mehreren Stoffen.

Zu den häufig enthaltenen Nährelementen gehören Eisen, Magnesium, Bor, Molybdän, Mangan, Kupfer und Zink.

  • Eisen wird beispielsweise auf kalkreichen Böden nicht ausreichend von den Pflanzen aufgenommen. Ein Eisenmangel verursacht eine Wuchshemmung und eine Chlorose an den jüngsten Blättern.
  • Bor ist auf sandigen Böden schlecht verfügbar. Es ist wichtig für die Blütenentwicklung, den Fruchtansatz und die Aufnahme von Kalium und Kalzium.
  • Mangan erhöht die Blattqualität, die Photosyntheseleistung und Standfestigkeit der Pflanze. Es wird auf sandigen, lockeren Substraten und auf Böden mit hohem pH-Wert nicht ausreichend von den Wurzeln aufgenommen.

Was ist ein Spurenelementdünger?

Herkunft/Herstellung

Spurenelementdünger werden meist chemisch hergestellt und in kleinen Mengen einer wasserlöslichen Trägersubstanz, z. B. einem neutralen Pulver, beigemischt oder in Wasser gelöst. Die so verdünnten Substanzen lassen sich leichter dosieren.

Anwendung

Spurennährstoffdünger werden in aller Regel bei Mangelerscheinungen angewendet und sind sowohl als Bodendünger als auch als Blattdünger erhältlich. Sie können gegossen oder in schwacher Konzentration auf das Laub gespritzt werden.

Besonderheiten

Moorbeetpflanzen neigen bei zu hohem pH-Wert zu Eisen- und Magnesium-Mangel. Dagegen gibt es spezielle Chelatdünger (Sequestron, Fetrilon Combi), die diese Nährelemente in besonders gut pflanzenverfügbarer Form enthalten.

Natürliche Spurenelemente-Lieferanten

Spurennährstoffe enthalten unter anderen auch Urgesteinsmehl und Holzasche. Auch organische Dünger wie Kompost und der Mist von Nutztieren liefern wertvolle Spurenelemente, insbesondere Eisen.