Mondkalender - Vollmond bei Nacht

Der Mondkalender – Wie er den Gärtnern hilft!

Seit vielen Jahren veröffentlicht die GartenFlora einen Mondkalender. Was es damit auf sich hat und wie Ihnen diese Informationen für Ihren Garten helfen, verraten wir Ihnen hier.

Was ist ein Mondkalender?

Dieser Kalendertyp richtet sich nach der Bewegung des Monds. Während seiner Umlaufbahn um die Erde durchläuft er unterschiedliche Mondphasen und kreuzt die zwölf Tierkreiszeichen (Sternbilder) am Himmel. Je nachdem, in welcher Konstellation von Mondphase zu Tierkreiszeichen er sich befindet, soll der Mond das Leben auf unserer Erde beeinflussen.

Wie hilft mir der Mondkalender beim Gärtnern?

Je nach Nutzung des Pflanzenteils teilen sich Gemüse und Kräuter in Blatt-, Frucht-, Blüten- und Wurzelpflanzen ein. Obst gehört zu den Fruchtpflanzen; Sommerblumen und alles, was blüht, gehört zu den Blütenpflanzen. Bei den Blattpflanzen, zum Beispiel bei Gehölzen, spielen die Blätter die Hauptrolle. Den Pflanzengruppen sind je drei Tierkreiszeichen zugeordnet, die im Laufe eines Monddurchlaufs durch den Mond wandern.

Wie lese ich den Mondkalender?

Die unterschiedlichen Symbole in den Kalendertagen stehen für positive Kräfte, die auf die verschieden Pflanzenteile wirken. Die nachfolgende Legende beschreibt die fünf Symbole ausführlich:

Mondkalender-Blattgemuese IllustrationBlattgemüse 

Salate, Spinat, Kohl und Kräuter, deren Blätter Sie ernten, wie Basilikum, Rosmarin, Salbei. Tierkreiszeichen: Fische, Krebs, Skorpion.

Mondkalender-Blütengemuese IllustrationBlütengemüse

Blumenkohl, Kräuter, die Sie blühend ernten (Bohnenkraut). Tierkreiszeichen: Wassermann, Waage, Zwillinge.

Mondkalender-Wurzelgemuese IllustrationWurzelgemüse

Kartoffeln, Rote Bete, Kräuter wie Baldrian, deren Wurzeln Sie verwerten. Tierkreiszeichen: Jungfrau, Steinbock, Stier.

Mondkalender-FruchtgemueseFruchtgemüse

Erbsen, Kürbis, Paprika, Tomaten, Bohnen und Kräuter für die Samenernte: Dill, Koriander, Kümmel. Tierkreiszeichen: Schütze, Widder, Löwe.

Mondkalender-Gärtnern schlechtes Wetter Illustration

Kein guter Tag zum Gärtnern?

Es gibt auch ungünstige Tage im Mondkalender. An solchen Tagen stehen die Planeten so unvorteilhaft zueinander, dass der positive Einfluss des Mondes und der Tierkreiszeichen zunichte gemacht wird. Ein Ruhetag im Garten, was Ernten, Pflanzen und Aussäen betrifft, ist in dieser Konstellation ratsam.

Wann sind die besten Pflanz- und Erntetage?

Bei absteigendem Mond werden Bäume, Stauden und Gemüse gepflanzt, Knollen- und Wurzelgemüse geerntet. Bei aufsteigendem Mond ist beste Erntezeit für alles, was oberirdisch wächst: Blätter, Blüten und Früchte. Der Mond steigt in den Tierkreiszeichen Krebs bis Steinbock ab, in Wassermann bis Zwillinge auf. Auf- und absteigenden Mond nicht mit dem zu- und abnehmenden Mond verwechseln.

Ein Beispiel für den Mondkalender

Es ist der 22. Februar, ein Freitag. Er steht im Mondkalender im Tierkreiszeichen Krebs und ist den Blattpflanzen zugeordnet. Der Mond steigt gerade ab: Erntezeit von Wurzelgemüse und Pflanzzeit. Ein guter Tag, um die ersten Frühjahrssalate im Gewächshaus auszusäen, und Topinambur und Pastinaken zu ernten, sofern der Boden nicht gefroren ist.

Warum gibt es unterschiedliche Mondkalender?

Weil es zwei verschiedene Mondkalender gibt: Zum einen den astrologischen (siderischen) Kalender. Er verwendet den Stand der Tierkreiszeichen am Himmel, den sie vor rund 2000 Jahren hatten, als ihr Stand zur Sonne festgelegt wurde. Zum anderen gibt es den astronomischen (synodischen) Kalender. Er nutzt die derzeitige Position der dem Tierkreis zugrunde liegenden tatsächlichen Sternbilder am Himmel. Die Sternbilder haben sich in den letzten 2000 Jahren zu den Tierkreiszeichen um zwei bis drei Tage verschoben. Daher unterscheiden sich beide Mondkalendertypen in der Abfolge der Tierkreiszeichen und der eng mit ihnen verknüpften Blatt-, Blüten-, Frucht- und Wurzeltage. Die GartenFlora orientiert sich an dem astrologischen Mondkalender.

Die Top Themen der Juni-Ausgabe:

1. Diese Rosen sind ein Traum

Lange Tage und laue Nächte im Juni geben uns Zeit, den Garten mit allen Sinnen zu genießen. Reich blühende, duftende Kletterrosen rahmen Sitzplätze besonders schön ein. Für jede Ruheoase gibt es die passenden Sorten.

2. Pflanzenkauf in Corona-Zeiten

Für viele Gartenfreunde sind Pflanzenmärkte ein gesellschaftliches Ereignis. Leider wurden in diesem Frühjahr fast alle Veranstaltungen abgesagt. Doch was uns schützt, ist für viele Gärtnereien eine finanzielle Katastrophe: Die Quartiere sind voll, aber der Absatz fehlt! Wir haben Meinungen und mögliche Lösungsansätze gesammelt.

3. Hausmittel für starke Pflanzen

Acker-Schachtelhalm und Knoblauch stärken die Abwehrkräfte von Rosen, Phlox, Tomaten und anderen Gartenpflanzen gegenüber Pilzkrankheiten. Die Auszüge kann man selbst brauen oder kaufen. Vor allem die empfindlichen Pflanzen sollte man regelmäßig vorbeugend mit ihnen behandeln.

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