Schusterpalme

Schusterpalme (Aspidistra elatior)

zur Großansicht: Schusterpalme

Die Zugehörigkeit zur Familie der Maiglöckchengewächse lassen die Blätter der Schusterpalme schon vermuten. Die aus kühlen, schattigen Gebirgswäldern Japans stammende Pflanze trägt außerdem den deutschen Namen Metzgerpalme, ein Hinweis darauf, dass die Aspidistra in früheren Zeiten sogar in Schusterns Werkstatt und Metzgers Laden anzutreffen war, weil sie so ziemlich alles aushält und auch gelegentliche Vernachlässigung nicht gleich übel nimmt. Vor 100 Jahren war sie populärer als heute, allerdings scheint derzeit ihre Beliebtheit wieder zu wachsen. Wurde sie vor wenigen Jahren kaum mehr im Handel gesichtet, gibt es sie heute wieder oft. Die Blüten der Aspidistra sind unscheinbar, den Schmuckwert machen ihre derben, sattgrünen Blätter aus.
 

TIPP zum Glanz der Schusterpalme

Die Blätter der Schusterpalme sollte man öfter abwaschen, das bringt ihren schönen Glanz zur Geltung. Man kann sie vor einem angekündigten Regenschauer nach draußen stellen, doch nicht in die Sonne.
 

Der beste Standort der Schusterpalme

Die Schusterpalme verträgt Schatten und nach Eingewöhnung sogar etwas Sonne, im Südfenster darf sie allerdings nicht stehen. Der Standort soll eher kühl bis mäßig warm sein, doch nicht unter 10 °C. Auch trockene Zimmerluft ist kein Problem.

Pflege der Schusterpalme

Die Schusterpalme ist derart anspruchslos, dass sie mit gutem Gewissen allen, denen der “grüne Daumen” fehlt, empfohlen werden kann. Wer gern häufig und reichlich gießt, wird dagegen nicht die rechte Freude an der Pflanze haben, denn das bringt sie zuverlässig um. Im Winter wird die Erde fast trocken gehalten. Gedüngt wird nur mäßig von März bis September alle vier Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger für Grünpflanzen. Das Umtopfen ist nur alle zwei bis drei Jahre erforderlich, Palmenerde hat sich gut bewährt.

Vermehren der Schusterpalme

Große, alte Exemplare können beim Umtopfen im Frühjahr geteilt werden. Man lässt den Topfballen zuvor etwas antrocknen, schüttelt die alte Erde aus und zieht die rhizomartigen Wurzeln behutsam auseinander.

So kommt es zu Schädlingen und Krankheiten der Schusterpalme

Die Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten ist sehr gering. Am zu warmen Platz stellen sich im Winter Spinnmilben ein. Staunässe führt zu Wurzelfäule, pralle Sonne kann die Blätter verbrennen.
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