Wühlmäuse bekämpfen

Draht-Wühlmausfalle

Die Drahtfalle ist der Klassiker unter den Wühlmausfallen.

Zeichnen sich im Rasen wellenförmige Wühlmausgänge ab? Dann ist jetzt eine gute Zeit, Fallen zu stellen. Die Nager finden nur noch wenig Nahrung und lassen sich von leckeren Ködern wie Sellerie-, Möhren- und Topinamburstücken in die Kastenfalle locken.

Zuerst muss ein benutzter Wühlmausgang gefunden werden. Wie Sie den erkennen? An flachen Erdhaufen, die neben den Gängen aufgeschüttet werden, an Eingangslöchern oder wellenförmigen, leicht gewölbten Linien auf dem Boden. Stechen Sie mit einem langen Stab in verdächtige Stellen. Gibt die Erde nach, haben Sie einen Gang gefunden! Der wird nun für die Verwühlprobe an mehreren Stellen freigelegt und markiert. Ist der Gang nach wenigen Stunden wieder verschlossen, war hier vor kurzem eine Wühlmaus. Der Gang wird also benutzt. Zum Fallenstellen wird der Gang erneut geöffnet und mit der scharf gestellten Falle bestückt. Die Fallen sollten eng an den Gangwänden anliegen. Decken Sie Falle und Gang locker ab, damit kein Licht darauf fällt, und markieren Sie die Stelle. Alle zwei Stunden, aber mindestens einmal am Tag wird die Falle kontrolliert, eventuell geleert und neu gestellt.

» Übersicht: Wühlmausfallen

Der Klassiker

Die Bayerische Drahtfalle ist preiswert und einfach zu spannen. Der untere Drahtbügel wird nach oben gedrückt und über den Haken am Auslöser geschoben. Tragen Sie beim Fallenstellen immer Handschuhe. Das verhindert, dass der menschliche Geruch auf die Falle übergeht und die feine Nase der Wühlmaus die Gefahr wittert.

Tipp: Fassen Sie tote Wühlmäuse nur mit Handschuhen an. Sie könnten die Nagerpest übertragen.

Die Moderne

Die Schweizer Falle „TopCat“ ist einfach zu handhaben und sehr effektiv. Die röhrenförmigen Fallen werden senkrecht von oben in den Gang gestellt und die Öffnung unten in Gangrichtung gedreht. Das passende Loch für die Falle wird mit dem mitgelieferten Lochschneider in den Gartenboden geschnitten.

» Weitere Informationen und Bezugsquellen bei Andermatt Biocontrol

Kastenfalle

Köder wie Sellerieschnitzel, Möhren- oder Topinamburstücke locken Wühlmäuse in die Kastenfalle. Der Köder wird in der Falle platziert, dann wird die Falle gespannt. Anschließend stellt man die Falle in den geöffneten Gang. Im Winter, wenn es kaum Nahrung gibt, lassen sich Wühlmäuse von den Ködern leicht verführen.

» Mehr Infos: Neudorff Wühlmausfalle

Lebendig fangen

Wer Wühlmäuse zwar fangen, aber nicht töten möchte, kann so genannte Lebendfallen einsetzen. Das sind Röhren, die waagerecht in den Gang gelegt werden. Die Maus folgt dem Köder und ist in der Falle gefangen. Kontrollieren Sie Lebendfallen bitte in sehr kurzen Abständen, denn die Tiere sind in der engen Röhre eingesperrt und könnten darin qualvoll sterben.

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