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Silberkerze Cleistocactus strausii

Von GartenFlora

Wenn pflegeleichte Kakteen für Einsteiger empfohlen werden, ist Cleistocactus stets mit von der Partie. Ungefähr ein Dutzend Arten sind bekannt, doch vorwiegend ist die Art Cleistocactus strausii im Handel. Dieser robuste Säulenkaktus heißt mit deutschem Namen Silberkerze – der silbergrauen, weichen Borsten wegen, von denen der grüne Stamm überzogen ist. Erst wenn ein gewisses Alter erreicht ist – ab 10 Jahren -, blüht der Säulenkaktus. Die Blüten der Silberkerze erscheinen im Spätfrühjahr und sind leuchtend weinrot.

Silberkerzen entwickeln einen an der Basis verzweigten Hauptstamm. Die Seitentriebe der Silberkerzen bilden sich also unmittelbar über der Topferde am Haupttrieb. Cleistocactus strausii kann bis zu 130 Zentimeter hoch werden.

Der geeignete Standort

Silberkerze
Silberkerze – Foto: iStock/CoinUp

Wie alle Wüstenbewohner benötigt der Säulenkaktus volle Sonne. Das Südfenster ist also gerade richtig. Im Sommer kann der Kaktus auch an einem sonnigen Platz im Freien stehen. Dann aber den Übertopf oder Topfuntersatz wegnehmen, damit bei anhaltendem Regen keine Staunässe entsteht. Als Winterquartier eignet sich ein heller Platz mit etwa 5 bis 10 °C Raumtemperatur.

Pflege der Silberkerze

In der Hauptwachstumszeit von Mai bis September wird gleichmäßig gegossen und alle 14 Tage etwas Kakteendünger gegeben. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte die Erde leicht antrocknen.

Alle zwei bis drei Jahre wird in handelsübliche Kakteenerde umgetopft. Die Erde sollte nährstoffarm, sandig und humos sein.

Überwinterung

Im Winter wird sehr sparsam gegossen, doch wässern Sie so viel, dass der Ballen nicht ganz austrocknet. Dann hält man am besten eine Ruheperiode bei einer Temperatur von 4 bis 12 °C ein. Fallen die Temperaturen in der Ruheperiode höher aus, wird das Wachstum angeregt. Die Triebe würden aber vergeilen, da das nötige Licht unzureichend ist. Ist das Winterquartier sehr dunkel, ist eine Zusatzbeleuchtung (LED-Pflanzenlampe) ratsam.

In der Phase der Überwinterung wird auch die Blütenbildung angeregt.

Krankheiten und Schädlinge

Bei ungünstigen Pflegebedingungen, vor allem bei einem zu warmen Stand im Winter, stellen sich Woll- und Schildläuse ein.