Weder Abgase noch Kabel stören beim Schneiden, Sägen oder Mähen mit akkubetriebenen Geräten. © AL-KO

Tipps für den Akku-Kauf

Akkubetriebene Geräte werden in Deutschland immer beliebter, auch für die Verwendung im Garten. In den letzten Jahren waren im Handel in diesem Technikbereich Umsatzsteigerungen von über 60 Prozent zu verzeichnen – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die umweltschonende Akkutechnologie schon bald die guten alten Benzinmäher abgelöst haben dürfte. Akku ist nicht gleich Akku. Es ist deshalb sinnvoll, sich vorab über diese Technik zu informieren. AL-KO Gardentech, langjähriger Experte im Bereich innovativer Gartentechnologien, hat dazu hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Beim Akku-Kauf auf die Voltzahl achten?

Achten Sie beim Akku-Kauf nicht nur auf die Voltzahl (V), sondern auch auf die erheblich wichtigere Angabe der Kapazität. Die Kapazität eines Akkus wird in Amperestunden (Ah) gemessen. Werden diese beiden Werte multipliziert, ergibt dies die gespeicherte Energie in Wattstunden (Wh). Wattstunden beschreiben somit den Energie-Inhalt und damit die Betriebsdauer bis zum Nachladen. AL-KO Gardentech legt großen Wert auf die optimale Abstimmung zwischen Spannung (V) und Kapazität (Ah) der Akkus sowie darauf, dass die Motoren der Geräte optimal auf die daraus resultierende Energie (Wh) ausgelegt sind.

Hochwertige Akkuzellen behalten ihre Kapazität besonders lange

Gartengeräte mit EnergyFlex AL-KO
Gartengeräte aus der AL-KO EnergyFlex-Familie. © AL-KO

Die Kapazität der Akkuzellen kann je nach Qualität der Zellen in unterschiedlichem Maße abnehmen. AL-KO Gardentech verwendet ausschließlich qualitativ hochwertigste Zellen von Herstellern wie zum Beispiel LG und Samsung. Erst ab mehr als 700 Ladezyklen kann eine spürbare Reduzierung der Kapazität in Erscheinung treten. Ein Ladezyklus bezeichnet eine vollständige Ladung. Wird der Akku beispielweise zweimal von halb voll auf voll aufgeladen, entspricht das nur einem Ladezyklus. Interessant und wichtig zu wissen: Lithium-Ionen-Akkus werden mit konstantem Strom bis zum Erreichen der maximalen Spannung geladen. Je höher die Stromstärke ist, desto schneller wird der Akku aufgeladen und desto höher ist die Belastung für den Akku.

Akkus richtig lagern

Die optimale Lagertemperatur beträgt 20 °C. Grundsätzlich wird empfohlen, dass Akkus keinen außergewöhnlichen mechanischen Belastungen, wie Erschütterungen durch Herunterfallen, ausgesetzt werden. Für die Lagerung – beispielsweise über den Winter – sollte der Akku zumindest halb voll geladen sein und so an einem trockenen, entsprechend warmen Ort auf seinen nächsten Einsatz warten. Idealerweise findet die Lagerung kontaktlos statt. Der Akku sollte also niemals bei Nichtgebrauch über einen längeren Zeitraum im Ladegerät und auch nicht in einem Gartengerät eingesetzt sein. Wenn der Akku über mehrere Monate unbenutzt gelagert wird, sollte er zwischendurch kontrolliert und gegebenenfalls nachgeladen werden.

Vorsicht vor dem Memory-Effekt!

Akku und Ladegerät aus der AL-KO EnergyFlex-Familie
Akku und Ladegerät aus der AL-KO EnergyFlex-Familie. © AL-KO

Der Memory-Effekt bezeichnet die Verringerung des Speichervermögens, die durch wiederholtes Teilentladen auftritt. Der Akku „merkt“ sich gewissermaßen den Stand der Teilentladung. Im weiteren Gebrauch stellt er dann nur noch die „gemerkte“ Energiemenge zur Verfügung. Bei modernen Lithium-Ionen-Akkus, wie AL-KO sie einsetzt, ist der Memory-Effekt nicht mehr feststellbar. So kann der Akku immer unabhängig vom Ladezustand aufgeladen werden.

Wie lässt sich erkennen, wann der Akkuaustausch sinnvoll ist?

Der Zeitpunkt für einen Akkutausch ist einfach erkennbar. AL-KO bietet zum Beispiel Akkus an, die über eine LED-Anzeige den aktuellen Leistungszustand visuell darstellen. Ein Akkutausch im Sinne von „den Akku ersetzen“ ist dann sinnvoll, wenn die Leistung und somit die Arbeitsdauer der Geräte insgesamt deutlich abnimmt und dadurch der Nutzungszweck nicht mehr gegeben ist. Diese Dauer wird zusätzlich durch Einflussfaktoren wie Betriebstemperatur und unterschiedliche Rahmenbedingungen, beispielsweise Höhe und Feuchte des Grases beim Mähen, beeinflusst.

Auch bei Akkugeräten: Flexibilität ist Trumpf

Rasenpflege mit dem AL-KO-Multitool
Rasenpflege mit dem AL-KO-Multitool aus der EnergyFlex-Familie mit Rasentrimmer-Aufsatz. © AL-KO

Das Angebot an Geräten mit Akkus wird immer größer und auch innovativer. Besonders vielseitig ist beispielsweise das akkubetriebene Multitool von AL-KO, für das ein Metallmesserblatt sowie ein Fadenspulen-, Kettensägen- und Heckenscheren-Aufsatz erhältlich sind.

Somit ist nur ein Basisgerät notwendig, das mit unterschiedlichem Zubehör für verschiedene Gartenarbeiten verwendet werden kann. Ebenfalls praktisch sind auch Akkus, die mit verschiedenen Geräten kompatibel sind, wie das beispielsweise bei den Akkus aus der EnergyFlex-Serie der Fall ist: Ein Akku samt Ladegerät kann für alle Akku-Geräte aus der EnergyFlex-Familie verwendet werden, egal ob es sich dabei um eine Heckenschere, einen Vertikutierer oder einen Trimmer handelt.

Werden Akkugeräte die Verbrennungsmotoren nie ablösen?

AL-KO EnergyFlex-Akkus
AL-KO EnergyFlex-Akkus. © AL-KO

Akkugeräte sind die Zukunft und mit Akkus angetriebene Elektromotoren werden Verbrennungsmotoren mehr und mehr ablösen. AL-KO hat sein Sortiment an Akku-Geräten dementsprechend in drei Leistungsstufen, die sich am Bedarf orientieren, eingeteilt und bietet eine Vielzahl an akkubetriebenen Geräten. So wird vom Einstiegsbereich bis hin zum semi-professionellen Anwender ein sehr breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten im Garten abgedeckt.

Weitere Informationen zu Akkus und Akku-Geräten unter www.al-ko.com/shop/de/