Zebra-Marante

Zebra-Marante (Calathea zebrina)

zur Großansicht: Zebra-Marante

In der tropischen Familie der Pfeilwurzgewächse (Marantaceae) ist die artenreiche Gattung Calathea die wohl spektakulärste. Alle Arten sind Laubschmuckpflanzen von außerordentlicher Schönheit mit wunderschön gestreiften und gefleckten Blättern in verschiedensten Grüntönen. Nur eine Art, Calathea crocata, macht als Blütenpflanze von sich reden. Die Zebra-Marante mit der unverwechselbaren hellgrünen Blattzeichnung und der purpurfarbenen Blattunterseite kommt aus Brasilien. Leider ist ausgerechnet sie eine recht anspruchsvolle Art, die unter normalen Wohnraumbedingungen meist nicht allzu lange durchhält.
 

TIPP zur Aufzucht der Zebra-Marante

Einige Arten und Sorten gedeihen bei etwas Fürsorge auch im Zimmer. Als robuster gelten: Calathea lancifolia, Calathea makoyana, Calathea picturata ‘Argentea’.
 

Der beste Standort der Zebra-Marante

Sonne vertragen die Blattschönheiten alle nicht. An solchen Standorten bleichen die Blätter aus, aber auch an zu dunklen Plätzen leidet die Blattfärbung. Ein heller bis halbschattiger Platz mit Temperaturen über 20 °C im Sommer (im Winter etwas niedriger) ist günstig. Nie unter 16 °C. Ideal sind geschlossene Blumenfenster.

Pflege der Zebra-Marante

Hohe Luftfeuchte und Bodenwärme sind das A und O. Häufiges Einnebeln und Luftbefeuchter sind bei der Kultur auf der Fensterbank unerlässlich. Korkuntersetzer gegen „kalte Füße“ bei Steinfensterbänken unterlegen. Keine extremen Schwankungen: Zugluft, Temperaturstürze, Staunässe oder Trockenheit. Kalkhaltiges, hartes Leitungswasser wird nicht vertragen. Im Winter weniger gießen. Umtopfen ist jährlich im Spätfrühjahr (Mai bis Juni) in humose, leicht saure Erde angebracht. Düngen alle 14 Tage schwach dosiert von März bis August.

Vermehren der Zebra-Marante

Ältere Exemplare lassen sich im Frühjahr gut durch Teilung vermehren. Zweckmäßigerweise nimmt man das vor, wenn ohnehin ein Umtopfen erforderlich wird.
 

Häufige Schädlinge  und Pflanzenschäden der Zebra-Marante

Spinnmilben und Einrollen der Blätter sind auf zu trockene Luft zurückzuführen. Gegen Spinnmilben können handelsübliche Mittel eingesetzt werden, was auf Dauer aber nur nützt, wenn man gegen die - den Befall begünstigende - Lufttrockenheit angeht.
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