Schwertfarn

Schwertfarn (Nephrolepis exaltata)

zur Großansicht: Schwertfarn

Vor rund 100 Jahren galt der Schwertfarn schon einmal als äußerst chic und er gehörte obligatorisch zum gutbürgerlichen Wohnambiente. Am eindrucksvollsten wirkt er auf einem repräsentativen Postament, wo sich die eleganten, schwertförmigen Wedel unbedrängt entfalten können. Wer es moderner mag, verwendet einen extrem hohen Übertopf, der mit Blähton gefüllt wird. Darin kann dann der Farntopf eingebettet werden. Etwa 30 Arten sind bekannt, die allesamt in den Tropen und Subtropen siedeln. Als Zimmerfarn hat sich neben Nephrolepis exaltata und seinen vielen Sorten nur die knollenbildende Art Nephrolepis cordifolia durchgesetzt.
 

TIPP zur Nutzung des Schwertfarnes

Nephrolepis gedeiht auch in Hydrokultur und lässt sich vielseitig einsetzen: Er treibt lange Ausläufer, die ihn zum Beispiel für eine üppige Blumenampel interessant machen.
 

Der beste Standort des Schwertfarnes

Schwertfarne wachsen gut an einem Standort mit hoher Luftfeuchte an einem nicht zu sonnigen Platz. Temperaturen um 18 bis 20 °C sind ideal, nachts dürfen sie auch noch etwas absinken. Stehen die Pflanzen zu dunkel, fallen die Fiedern ab. Helle Badezimmer sind ein bevorzugter Platz. Sollen größere Pflanzen im Flur oder Treppenhaus stehen, darf dort keine Zugluft auftreten.

Pflege des Schwertfarnes

Nie austrocknen lassen und nie zu viel gießen, auch dann fallen die Fiedern. Eine gleichbleibende milde Bodenfeuchte ist erwünscht. Hat man das Gießen einmal vernachlässigt, kann das gründliche Tauchen des Topfballens in zimmerwarmem Wasser das Rieseln der Blättchen manchmal noch abwenden. Sprühen ist regelmäßig erforderlich, vor allem im Winter bei trockener Zentralheizungsluft. Gedüngt wird im Sommerhalbjahr wöchentlich, aber schwach dosiert. Alle zwei bis drei Jahre wird in ein gut durchlässiges Substrat umgetopft.

Vermehren des Schwertfarnes

Am einfachsten ist es, eine kräftige Pflanze im Frühjahr zu teilen oder im Sommer Ausläufer abzutrennen und neu zu pflanzen. Außerdem ist das Vermehren aus Sporen oder durch Abnehmen von Knollen möglich.

Folge von trockenen Standorten des Schwertfarnes

Der Schwertfarn wird kaum von Schädlingen heimgesucht. An lufttrockenen Standorten stellen sich jedoch Schildläuse ein.
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