Geweihfarn

Geweihfarn (Platycerium bifurcatum)

zur Großansicht: Geweihfarn

In den tropischen Regenwäldern seiner Heimat sitzt der Geweihfarn aus der Familie der Tüpfelfarngewächse als Epiphyt wie ein Vogelnest in den Astgabeln der Bäume. Platycerium bifurcatum kommt in Australien und auf den Neukaledonischen Inseln vor. Die schildförmigen Nischenblätter dienen zum Festhalten und Sammeln von Regenwasser und verrottenden Pflanzenteilen, aus denen der Farn seine Nährstoffe bezieht. Dazwischen wachsen die dekorativen geweihförmigen Blätter, die unterseits braune Sporenlager ausbilden.
 

TIPP zum Flaum des Geweihfarns

Die samtig behaarten, filzigen Blätter des Farns darf man nicht abwischen, weil dann der feine Flaum beschädigt wird, der die Wedel vor dem Austrocknen schützt. Staub hin und wieder vorsichtig abduschen.
 

Der beste Standort des Geweihfarns

Der beste Standort ist das geschlossene Blumenfenster, wo man den Farn an einem Epiphytenstamm aufbindet. Er kann auch in einer Ampel oder einem Hängekorb wachsen, an einem hellen, nicht sonnigen Fensterplatz. Normale Zimmertemperaturen um 20 °C verträgt der Farn am besten, im Winter dürfen sie etwas niedriger sein.

Pflege des Geweihfarns

Einmal wöchentlich wird der Farn für eine halbe Stunde in weiches, zimmerwarmes Wasser getaucht. Dem Wasser von April bis September einen Volldünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration beimischen. Bei aufgebundenen Pflanzen ist das Tauchen nicht möglich, dann wird entsprechend in die Nischenblätter gegossen. Im Winter sparsamer gießen und die Erde zwischen den Wassergaben gut abtrocknen lassen. Eingetopfte Pflanzen etwa alle drei Jahre in grobbrockige Erde, zum Beispiel gut verrottete Lauberde mit Torf und Sandanteilen, vorsichtig umtopfen.

Vermehren des Geweihfarns

Das Vermehren durch Sporen ist langwierig und wird besser der Gärtnerei überlassen. Manchmal bilden sich Seitentriebe, die man beim Umtopfen abtrennen kann.
 

Schildläuse am Geweihfarn

Am zu warmen, lufttrockenen Winterplatz stellen sich leicht Schildläuse ein. Versuchen Sie, die Tiere durch mechanisches Entfernen (Abkratzen) oder durch Einpinseln mit Spiritus-Seifen- Lösung wieder loszuwerden, Insektizide werden schlecht vertragen. Zugluft oder Lufttrockenheit führen zu braunen Blattspitzen.
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