Fischschwanzpalme

Fischschwanzpalme (Caryota mitis)

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Die eigenwillig geformten Wedel, die in der Tat an ausgefranste Schwanzflossen von Fischen erinnern und die der Palme zu ihrem Namen verhalfen, machen sie unverwechselbar. Im tropischen Südostasien und in Australien kommen über 20 Arten vor, für die Zimmerkultur in Europa hat sich aber fast ausschließlich Caryota mitis etabliert. Als Topfpflanze kann sie unter günstigen Bedingungen etwa 150 cm hoch und durch die zahlreichen Ausläufer ebenso breit werden.

TIPP zur Topfwahl der Fischschwanzpalme

Wie andere Palmen wächst die Fischschwanzpalme am besten, wenn die Wurzeln nur wenig Platz haben. Wirkt der Topf eigentlich zu klein im Verhältnis zur Pflanze, ist er gerade richtig.
 

Der beste Standort der Fischschwanzpalme

Die Fischschwanzpalme möchte viel Licht, aber keine pralle Mittagssonne. Morgen- oder Abendsonne verträgt sie sehr gut, im Sommer auch einen Platz auf dem Balkon oder im Garten, wo sie zur Eingewöhnung aber zunächst halbschattig aufgestellt wird. Caryota gehört nicht zu den kältetoleranten Palmen, unter 16 °C sollte die Temperatur auch im Winter nicht fallen.

Pflege der Fischschwanzpalme

Richtig gut entwickelt sich Caryota nur bei ausreichender Luftfeuchte, für die man durch Aufstellen von Luftbefeuchtern, besser noch durch tägliches Einnebeln sorgt. Auch der Wasserbedarf ist recht hoch. Im Sommer wird reichlich und durchdringend mit zimmerwarmem Wasser gegossen, überschüssiges Wasser aber aus dem Untersetzer entfernt. Gedüngt wird alle zwei bis drei Wochen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger. Umtopfen in gute Palmenerde ist nur alle drei bis vier Jahre erforderlich.

Vermehren der Fischschwanzpalme

Vermehrt wird Caryota aus Samen, den man kaufen kann, denn zum Blühen und Fruchten bringt man diese Palme bei Zimmerkultur nicht. Außerdem ist das Abnehmen von Seitensprossen möglich.

Häufige Schädlinge und Krankheiten der Fischschwanzpalme durch Trockenheit

Bei zu trockener Zimmerluft stellen sich bald Spinnmilben ein. Braune Blattspitzen sind die Folge von Ballentrockenheit oder Staunässe, gelegentlich auch von Kaliummangel.
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