Fetthenne

Fetthenne (Sedum)

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Affenschaukel, Walzensedum oder Eselsschwanz sind landläufige Namen für die attraktive Ampelpflanze Sedum morganianum mit den bis meterlangen, herabhängenden Trieben, die dicht an dicht mit walzenförmigen Blättchen besetzt sind. Sehr ähnlich ist Sedum treleasei, das gelegentlich ebenfalls im Handel angeboten wird, meist auch als Sedum morganianum.

Beide Arten stammen aus Mexiko und sind von etwa 400 bekannten Sedum-Arten die beliebtesten für das Zimmerfenster. Wer sich aber ein wenig umsieht, kann leicht eine kleine Sammlung von zimmertauglichen Arten zusammenbringen. In der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) ist Sedum die artenreichste Gattung. Einige weitere Sedum-Arten sind als Gartenstauden bekannt, wie der Mauerpfeffer (Sedum acre) oder das Herbst-Sedum (Sedum telephium). Die dickfleischigen Laubblätter dienen als Wasserspeicher.
 

TIPP zum Umgang mit Fetthenne

Die Triebe von Sedum morganianum sind sehr brüchig. Bei scharfkantigen Ampeltöpfen sind Blattfall oder das Abknicken von Trieben vorprogrammiert.
 

Der beste Standort der Fetthenne

Sedum morganianum liebt einen vollsonnigen Platz. Während die meisten Zimmerpflanzen bei trockener Zimmerluft kümmern, fühlt sich Sedum dann so richtig wohl. Im Sommer kann die Ampel auch einen Sonnenplatz an der Terrasse oder auf dem Balkon bekommen. Im lichtarmen Winter allerdings möchte die Pflanze einen kühleren Platz, 5 bis 10 °C sind dann gut.

Pflege der Fetthenne

Nicht zu viel gießen und keinesfalls Staunässe entstehen lassen. Zwischen zwei Wassergaben soll der Boden gut abtrocknen. In Winter ist noch weniger Wasser nötig. Gedüngt wird nur einmal im Monat mit einem Kakteendünger. Als Substrat ist auch wegen der guten Durchlässigkeit Kakteenerde gut geeignet.

Vermehren der fetthenne

Sedum lässt sich leicht durch Triebstecklinge und sogar aus einzelnen Blättern, die Wurzeln bilden, vermehren. Lassen Sie die Schnittstelle ein bis zwei Tage antrocknen, bevor die Stecklinge in ein mäßig feuchtes Anzuchtsubstrat gesteckt werden.

Wurzelfäulnis der Fetthenne

Kaum anfällig für Schädlinge. Wurzelfäulnis bei zu viel Wasser.
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