Efeutute

Efeutute (Epipremnum pinnatum)

Vor 50 Jahren fehlte die Epipremnum pinnatum als Zimmerpflanze für alle Fälle in keiner Wohnung. Ältere Zimmergärtner kennen sie noch unter dem Namen Scindapsus oder gar Rhaphidophora. Die Botaniker streiten vermutlich noch immer. Allem Namensstreit zum Trotze ist die Pflanze aus der vorzugsweise tropischen Familie der Aronstabgewächse immer noch eine gute Empfehlung. Immer wieder mal tauchen besonders schön marmorierte Sorten im Handel auf, die allerdings etwas anspruchsvoller als die grüne Art sind.
 

TIPP zur Verwendung der Efeutute

Die Efeutute ist eine der besten Pflanzen für grüne Vorhänge oder, am Spalier gezogen, als blickdichter Raumteiler. An Plätzen weit vom Fenster entfernt vergrünen allerdings die Blätter.
 

Der beste Standort der Efeutute

Die Pflanze möchte viel Licht, aber auf keinen Fall Sonne. Verblichene Blätter sind ein Hinweis auf einen zu sonnigen Standort. Normale Zimmertemperaturen sind günstig, im Winter sind bei wenig Licht oft 15 bis 18°C besser.

Pflege der Efeutute

Die Efeutute ist eine der am leichtesten zu pflegenden Zimmerpflanzen. Selbst über gelegentliche Vernachlässigung geht sie großzügig hinweg. Gut ernährte Exemplare bringen es auf erstaunliche Wuchsleistungen. Als grüner Raumteiler am Spalier ist die Efeutute unschlagbar. Dafür ist allerdings eine ausreichende Ernährung Voraussetzung. Alle zwei Wochen wird dem Gießwasser in der Wachstumszeit ein Grünpflanzendünger zugesetzt. Gießen Sie mäßig, aber so, dass die Erde stets leicht feucht ist. Jährlich im Frühjahr wird in frische Blumenerde umgetopft. Die Blätter hin und wider von Staubablagerungen befreien.

Vermehren der Efeutute

Sobald die Triebe der Efeutute mit Erde in Berührung kommen, bilden sich an dieser Stelle neue Wuzeln. Diese bewurzelten Teilstücke kann man abtrennen und für den Aufbau einer neuen Pflanze nutzen. Üblich ist das Vermehren aus Kopfstecklingen, das in Anzuchterde oder auch in einem mit Wasser gefüllten Glas leicht gelingt.

Schädlinge und Krankheiten durch falsche Pflege der Efeutute

Staunässe und kalter Fuß führen zu Wurzelfäule, was sich durch schlaff herab hängende Blätter bemerkbar macht. In dem Fall lässt man am besten die Triebspitzen neu bewurzeln. Die Anfälligkeit für Schädlinge ist gering, doch bei sehr trockener Zimmerluft stellen sich gelegentlich Schildläuse oder Thripse ein.
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