Betelpalme

Betelpalme (Areca catechu)

Die Heimat der Betelpalme liegt im tropischen Südostasien, wo die Palme eher als Nutzpflanze angesehen wird. Sie wächst dort bis zu 30 Meter hoch. Die roten, eiförmigen Früchte enthalten einen eichelgroßen Samen, die „Betelnuss“. Aus ihr wird der Betelpriem gewonnen, der psychoaktive Substanzen enthält. Mit diesen Früchten, die im übrigen auch toxisch sind, ist bei Exemplaren in unseren Wohnzimmern allerdings nicht zu rechnen. Hin und wieder wird eine der häufigsten Zimmerpalmen, die Goldfruchtpalme (Chrysalidocarpus) auch unter dem unzutreffenden Namen Arecapalme gehandelt. Das sorgt leider für Verwirrung. Die „echte“ Areca, die Betelpalme oder Betelnusspalme, ist weniger verbreitet und auch anspruchsvoller. Im Handel sind meist junge Pflanzen erhältlich, deren Blätter noch die unverwechselbare V-Form haben. Erst später bilden sich die arttypischen gefiederten Wedel.

TIPP zur Anzucht einer Betelpalme

Lassen Sie die Samen einen Tag lang in zimmerwarmem Wasser vorquellen, bevor sie in Anzuchterde gesetzt werden. Bei Bodenwärme um 25 °C erfolgt die Keimung dann meist schon nach 4 bis 6 Wochen.
 

Der beste Standort der Betelpalme

Die Lebensdauer der Betelpalme ist oft begrenzt, es ist nicht leicht, ihre Ansprüche zu erfüllen: Ein heller Standort ohne pralle Sonne, hohe Luftfeuchte und Bodenwärme sind Grundvoraussetzungen. Das feuchtwarme Blumenfenster oder der Wintergarten wären der beste Platz. Die Temperatur soll nicht unter 20 °C fallen.

Pflegetipps für die Betelpalme

Sprühen Sie die Palme oft mit kalkfreiem Wasser und sorgen Sie für indirekte Luftfeuchte. Die Erde soll stets feucht sein, aber nicht nass. Verwenden Sie weiches, zimmerwarmes Wasser, dem alle zwei Wochen niedrig dosiert ein Grünpflanzendünger zuzugeben ist. Gegen kalte Füße hilft das Unterlegen eines Korkuntersetzers. Umtopfen in frische Palmenerde ist nur alle zwei bis drei Jahre nötig.

Vermehren der Betelpalme

Die Anzucht erfolgt aus Samen, der gelegentlich erhältlich ist.

Folgen falscher Pflege

Pflege- und Standortfehler nimmt die Betelpalme übel: kalkhaltiges Wasser, trockene Luft, zu kalter Standort. Braune Blattränder und fleckige Blätter sind die Folge. Gestresste Pflanzen sind dann auch eine leichte Beute für Woll- und Schildläuse.
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