Sechs erfrischende Gestaltungsideen für Blumenzwiebeln

Blumenzwiebeln im Herbst in den Boden gedrückt, belohnen im Frühjar mit einer farbenfrohen Blütepracht.

Herbstliches Schmuddelwetter und bunter Blütenreigen – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Wer sich jetzt aufrafft, ein paar unscheinbare Zwiebeln und Knöllchen in den Boden zu drücken, den belohnt ein Farbenfeuerwerk im Frühjahr.

Blütenpracht gleich reihenweise

In Reih und Glied aufgepflanzte Zwiebelblumen im Garten wirken vielleicht etwas altmodisch. Direkt am Haus, etwa in Verbindung mit moderner Architektur, passt diese formale Pflanztechnik oft  deutlich besser. Sie kann sogar die klare Linienführung der Bauten aufnehmen und so eine fließende Über­leitung zum Garten schaffen.

Für farbstarke Bänder und Flächen werden die Blumenzwiebeln dichter als üblich gepflanzt, schließlich geht es hier um den Wow-Effekt, nicht um eine langlebige Pflanzung. Verwendete Tulpen: ‘Cummins’, ‘Mount Tacoma’, ‘Lilac Chrystal’.



Gräser als ungewöhnliche Partner

Das schmale, weiß gerandete Laub der Japan-Segge (Carex morrowii ‘Variegata’) nimmt dem rot-gelben Tulpen-Trio ‘Burgundy Lace’, ‘Match’ und ‘Golden Artist’ jede Steifheit.

So entsteht eine fast wiesenartige Anmutung, passend zum natürlichen Material des Kieswegs.

» Der ganz normale Tulpenwahnsinn

Türme im Staudenmeer

Stauden und Blumenzwiebeln können sich gut ergänzen. Sowohl aus farblichen als auch aus praktischen Gründen sind Kombinationen zum Beispiel von Tulpen mit niedrigeren, den Boden bedeckenden Stauden effektvoll:

Hoch ragen die Stängel rosa- und orangefarbener Tulpen aus dem zitronengelben Blütenteppich der Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias). Gemeinsam mit der Zwerg-Herzblume (Dicentra formosa) bildet diese niedrige, stark Ausläufer treibende Staude das verbindende Element zwischen den kontrastierenden Zwiebelblumen-Diven.

Und: Sie kaschiert geschickt das vergilbende Laub, sobald die Tulpen einzuziehen beginnen.

»Gartenpraxis: Tulpen

Einfach was wagen?

Zum Beispiel das knallige Orangerot der Tulpe mit dem klaren Rosa des Tränenden Herzens verquicken? Das Frühjahr ist die Zeit der Experimente. Hungrig nach Farbe, akzeptiert man nun auch das eine oder andere Arrangement, das im Überfluss des Sommers so vielleicht keine Chance hätte.

Falls aber etwas gar nicht passt … der nächste Herbst kommt bestimmt, und damit die Chance auf viele neue Kombinationsmöglichkeiten.



Praxis-Tipps:

Das Wichtigte in Kürze

Einkauf Auf gesunde, pralle Zwiebeln und Knollen achten. Große Sortierungen versprechen eine sichere Blüte.
Pflanzzeit ist ab Mitte September bis November, bei Frostfreiheit bis Dezember. Je früher die Speicherorgane allerdings gepflanzt werden, desto besser wurzeln sie vor dem Winter ein.
Pflanztiefe Zwiebeln und Knollen so tief setzen, dass die Erdschicht über ihnen etwa doppelt so hoch ist wie sie selbst.
Staunässe mögen die wenigsten Arten. Schwere Böden tiefgründig lockern und reichlich groben Sand und Kompost einarbeiten.
Wühlmausschutz Bewährt haben sich Körbe aus verzinktem, engmaschigem Drahtgeflecht, deren Seitenwände bis zur Erdoberfläche reichen.

GartenFlora Gewinnspiel
Newsletter-Anmeldung

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

Das Ratgebermagazin für Gartenliebhaber. Jeden Monat neu mit einer Vielzahl Tipps und Ratschlägen für den Zier- und Nutzgarten, mit Gestaltungsideen, Trends und Neuheiten rund um das Hobby Garten. Dazu wunderschöne Fotos aus liebevoll angelegten Privatgärten.

Editorial lesen Abonnieren

Aktuelle Ausgabe

GartenFlora Shop

Folgen Sie uns auf Facebook   Folgen Sie uns auf YouTube   Folgen Sie uns auf Twitter

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr