Rosen, Obst und sichere Leitern – Tipps für den Küchengarten

Rosa rugosa

Rosa rugosa bildet sehr große Hagebutten, gefolgt von Rosa gallica und Rosa pimpinellifolia mit gerade mal 1,5 cm großen, schwarzen Früchten.

Rosen für die Wildobsthecke

Im Herbst ist Pflanzsaison für Wildobstgehölze wie die robusten Wildrosen. Allerdings werden viele Arten weit über 2 m hoch und breit. Wer nur einen kleinen Garten hat, muss auf die vitaminreichen Hagebutten dennoch nicht verzichten. Die Apotheker-Rose (Rosa gallica ‘Officinalis’, bis 1,50 m) und andere Gallica-Sorten, die Kartoffel-Rose (Rosa rugosa, bis 2 m) oder die Bibernell-Rose (Rosa pimpinellifolia, 1–2 m) bleiben deutlich niedriger.

Rosa rugosa und Rosa pimpinellifolia können durch gelegentlichen beherzten Rückschnitt im Frühjahr auf 1–1,5 m Höhe gehalten werden. Die gefüllt blühenden Rugosa-Hybriden ‘Rokoko’ und ‘Rotes Meer’ werden nur 60 cm hoch. Wildrosen gedeihen auch auf mageren Böden. Eine jährliche Gabe Kompost (3 Liter/m²) reicht aus. Wässern ist nur selten notwendig.

» Hagebutten

Neuheiten der Saison: Pflaume ‘Azura‘

Die Mitte August reifende ‘Azura’, eine Kreuzung aus den bewährten  Pflaumensorten ‘Hanita’ und ‘Cacaks Schöne’, wächst mittelstark und ist leicht zu erziehen. Der Ertrag setzt früh ein und ist regelmäßig. ‘Azura’ trägt mittelgroße bis große, einheitlich dunkelblaue Früchte mit starker Bereifung.

Die festen Pflaumen punkten mit angenehmem Zwetschgenaroma und leichte Säure sowie hohem Zuckergehalt.

Geeignete Befruchter für die teilweise selbstfruchtbare Sorte sind  z. B. die früh blühenden Sorten ‘Hanita’, ‘Haroma’, ‘Katinka’. Tipp: Nicht zu früh ernten – die Früchte färben sich schon deutlich vor der Reife blau.

» Obst aus eigener Ernte

Säule oder nicht?

Kaum eine Obstart, die nicht auch als Säulenbaum im Angebot wäre. Aber längst nicht alle wachsen von allein rank und schlank weiter. Worauf Sie bei Kauf und Pflege achten sollten.

Echte Säulenbäume gibt es derzeit nur bei Apfel und der Sauerkirsche ‘Jachim’. Sie wachsen ohne viel Schnittaufwand schmal und gerade.

Der Haupttrieb ist ein sogenannter Langtrieb, der senkrecht nach oben strebt, die Seitentriebe sind in aller Regel kurze Triebe mit vielen Blütenknospen.

Bilden sich an den Flanken des Stammes gelegentlich Langtriebe, schneiden Sie diese vorsichtig direkt an der Entstehungsstelle ab. Fertig. Wichtig ist dabei, eine scharfe Schere zu verwenden, so dass ein sauberer Schnitt möglich ist.

Bei allen anderen Obstarten werden schlanker wachsende Sorten als Säulenobst verkauft. Hier gilt es, den Schnitt fortzusetzen, mit dem die Baumschule bereits begonnen hat.

Durch mehrfaches Kappen während der Wachstumssaison bleiben die Seitentriebe kurz. So entwickelt sich ein dicht verzweigtes und kompaktes Seitenholz, das vermehrt Blütenknospen ansetzt. Diese Erziehung entspricht dem eines Kordons oder Schnurbaums.

» Der Intensiv-Garten

Anlageberatung für Leitern

Wer Obsthochstämme und andere Bäume pflegt, kommt manchmal um den Einsatz einer Leiter nicht herum. Das ist oft nicht ungefährlich. Doch diese Tipps bringen Sie wieder heil auf den Boden.

Zu flach angelegte Leitern schwingen unangenehm beim Besteigen, der Leiterfuß kann wegrutschen. Angeknackste Holzleitern können sogar brechen.

Zu steil angelegte Leitern, wie im Foto rechts, lehnen sich mit zu wenig Kraft an den Ast oder Stamm eines Baums an. Recken Sie sich von der Leiter weg, kann sie nach hinten wegkippen.

Leiter steht richtig!
Im richtigen Winkel angelegt, wie auf dem Bild links, also mit 15–25 Grad zur Vertikalen, hat die Steighilfe einen optimalen Stand.

Noch besser: Zur Sicherheit hält eine zweite Person die Leiter fest.

» So bleibt der Apfelbaum in Form
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