Antjes Tagebuch im Oktober

Antje bereitet Igelquartier vor

Winterquartier für einen liebenswerten kleinen Gartenbewohner: Eine umgedrehte Holzkiste, der an einer Seite eine Latte fehlt, soll das neue Zuhause für den Igel werden.

Im Herbst wird es ruhiger im Garten und gleichzeitig bietet er noch eine Menge Möglichkeiten, um aktiv zu werden.

Blumiger Abschied in der Gießkanne...

Schnittblumen aus dem eigenen Garten sind ein wahrer Luxus. Im Sommer fällt es mir nicht leicht, sie abzuschneiden.

Aber jetzt, wo der erste Frost bald die letzten Blüten in den Beeten dahinrafft, macht es mir richtig Freude für die Gießkanne einen kleinen Strauß zu pflücken.

Zimmer frei für Igel

Jeder Gärtner, der einen Igel beherbergt, kann sich glücklich schätzen – denn er ist eine prima Waffe gegen Schnecken. Und dieses Jahr habe ich endlich wieder einen Igel zu Gast. Nicht, dass ich ihn oft gesehen hätte. Aber sein ungeniertes Schnaufen, Keckern und Rumoren war abends nicht zu überhören.

Weil ich ihn gern behalten möchte, baue ich ihm ein Winterquartier aus einer ausrangierten Holzkiste, der an einer Seite eine Latte fehlt. Ich stelle sie umgedreht auf und decke das Dach der Kiste mit alten Platten ein. So bleibt das Stroh, das ich in die Kiste stopfe, auch bei Regen ziemlich trocken.

Die Kiste wird unter einem Haufen Reisig und Laub begraben. Nur wo die Latte fehlt, lasse ich ein Schlupfloch. Wenn ich ein Igel wäre, würde ich dort sofort einziehen. Mietfrei, versteht sich!

» Winterquartiere für Igel und Co

Kreativ - eine Schale selbstgemacht

Kreatives Gestalten mit Beton ist schon seit längerem angesagt. Und im Internet gibt es viele schöne Dinge zu bestaunen.

Da ich weiß, dass aller Anfang schwer ist, wage ich mich nur an eine Schale. Und muss gestehen, dass der erste Versuch nichts geworden ist.

Wahrscheinlich weil ich zu aufgeregt an die Sache rangegangen bin. Aber der zweite Versuch hat super geklappt... Schritt für Schritt und mit viel Aufmerksamkeit meinerseits.


Werkzeuge & Materialien

• Blitzbeton, Wasser, Speiseöl, Pinsel

• Eimer und Spachtel zum Anrühren des Blitzbetons, Messbecher

• 2 Schüsseln (eine größere und eine ungefähr 2 cm kleinere. Wichtig: Die kleinere Schale – sie gibt die innere Form vor – muss unten absolut glatt sein)


So hat es geklappt

Beide Schüsseln mit Speiseöl einstreichen: die größere von innen, die kleinere von außen.  Damit wird sichergestellt, dass sie sich später gut von der Form lösen lassen.

Den Blitzbeton nach Anleitung auf der Verpackung mit Wasser anrühren.  Wichtig: Der Beton muss sehr schnell verarbeitet werden!

Die angerührte Masse in die größere Schüssel schütten. Sie gibt die äußere Form vor. Die kleinere Schüssel sofort mittig darauf setzen, in die Masse drücken und mit Steinen oder solider Deko beschweren. Danach richtig durchtrocknen lassen, bevor die Schale aus der Form kommt.

Perfekt wird der Rand der Schale, indem ich den feuchten Blitzbeton vor dem Eindrücken der kleinen Schüssel waagerecht ziehe und nach dem Trocknem glatt schmirgel.


Die Quitte - für Delikatessen aus dem eigenen Garten

Banane, Orange, Kiwi, Melone. Kennt jeder. Aber eine Quitte? Die kennen tatsächlich nicht so viele, auch wenn sich die Limonaden- und Marmeladenindustrie mächtig ins Zeug gelegt hat, die Frucht bekannt zu machen. Vielleicht liegt es daran, dass sie nur wenige Wochen am Jahresende präsent ist und zudem nur auf den Wochenmärkten zum Kauf angeboten wird, meist versteckt zwischen den Kisten mit verschiedenen Apfelsorten.

» Der Ziergarten im Okober

Quitten und der Frost

Leute, die Quitten schätzen, stellen mir fast immer die gleiche Frage: Wann soll ich die Quitten denn ernten? Nun das kommt darauf an. In der Regel sind Quitten in der ersten Oktoberhälfte reif.

Wer Gelee herstellen möchte, sollte die Früchte früh ernten, weil ihr Pektingehalt mit beginnender Reife am höchsten ist. Also dann, wenn sich die Quitten von Zitronengelb langsam nach Goldgelb färben und ihren Flaum verlieren. Wer lieber Saft machen möchte, erntet etwas später.

Solange die Früchte keine großen braunen Stellen bekommen, dürfen sie gern im Baum hängen bleiben, denn die herbstlichen Sonnenstrahlen geben ihnen das richtige Aroma. Droht der erste Nachtfrost, müssen die Früchte gepflückt werden, denn Minusgrade wirken sich ungünstig auf den Geschmack aus.

» Der Nutzgarten im Oktober

Ran an den Spaten!

Eine Beere mehr darf es sein! Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren habe ich reichlich. Letztere mit ihrem Drang, sich zu verselbstständigen, auch an Plätzen, wo sie nicht erwünscht sind.

Nun fehlt mir zu meinem Glück nur noch eine Stachelbeere. Ein Umstand, der sich schnell ändern lässt.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich eine stachellose Sorte wählen soll, mich dann aber dagegen entschieden. Vielleicht aus einer Sentimentalität heraus. Manche Obstarten dürfen piksen, finde ich.

Auswahl einer Stachelbeere

Wichtig ist mir, eine gegen den Mehltau resistente Sorte zu pflanzen. Ich will mich ja nicht ärgern. So habe ich die gelbe ‘Hinnonmäki’ ausgewählt. Eine süße Sorte, die der Pilz nicht befällt und die viele Früchte trägt.

Ein halbschattiges Plätzchen habe ich schon für sie reserviert. Hier droht den Früchten kein Sonnenbrand, und der fette Boden sollte ihr auch behagen. Willkommen in meinem Beerenclub!

» Obstgehölze pflanzen - auf die Verwandtschaft achten

Herbstdeko ganz fix

Für manchen Gartenfreund ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Manche Gehölze laufen dann zur Höchstform auf. Sie entfachen ein Feuerwerk der Farben von leuchtendem Gelb über warmes Goldorange bis hin zu feurigem Rot. Damit lässt sich auch gut gestalten.

Ein paar Hortensienblüten, gelbe Ahornblätter, Deko-Draht und Band. Mehr ist nicht nötig, um im Herbst ein Glas im Handumdrehen in ein hübsches Windlicht zu verwandeln.

» Gehölze in Flammen
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