Wie die Äpfel rot wurden

Themen: Äpfel
Redlove Apfel Odysso

Odysso: ein süss-saurer Redlove-Apfel von Lubera. Foto: Lubera.

Nun, rotbackige Äpfel gibt es zwar schon lange, auch rotfleischige Wildarten. Allerdings so gut wie keine rotfleischigen Kulturäpfel. „Das muss (s)ich ändern“, sagte sich der Versandgärtner und Pflanzenzüchter Markus Kobelt (Lubera), „aber ohne Gentechnik!“ Zwanzig Jahre intensiver Kreuzungsarbeit später hat der Schweizer sein Ziel erreicht. Dazu kreuzte er Kultursorten mit rotfleischigen Wildäpfeln, die neben der roten Farbe auch Resistenzen und zusätzliche Beeren-Aromen mitbrachten.

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Gleich fünf Sorten mit roter Fruchtschale und rotem Fruchtfleisch sind nun im Angebot, mal saftig süß (z. B. ‘Odysso’, ‘Circe’), mal Cox-ähnlich aromatisch (‘Calypso’) oder ausgewogen süß-säuerlich (‘Era’). Die säuerlich-frische Sorte ‘Redini Cuckoo’ wächst säulenförmig. Die neuen Sorten eignen sich alle zum Naschen, machen aber auch Kuchen zum außergewöhnlichen Blickfang. Der frisch gepresste Saft ist leuchtend hell- bis mittelrot. Übrigens: Die Bäume schmücken sich ab April mit Blüten in Purpur-Rosa. Das gibt es sonst nur bei Zieräpfeln.

Die rotfleischigen Apfelsorten ‘Odysso’ und ‘Era’ können Sie auf lubera.com bestellen.
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