So fruchten Tomaten reichlich: 6 Tipps zum Anbau

Hummel an Tomatenblüte

Hummeln sind wichtige Helfer, wenn Tomaten im Gewächshaus kultiviert werden.

Die meisten Tomaten im Freien haben schon zwei, drei Fruchtstände angesetzt, erste Kirschtomaten sind vielleicht schon geerntet. Ein paar Dinge sollten jetzt beachtet werden.

Gewürzkräuter ins Tomatenbeet

Petersilie gedeiht im geschützten Mikroklima am Fuß von Tomaten besonders gut. Die untersten Tomatenblätter sind jetzt meist entfernt, so dass es dort auch hell genug ist. Auch die zweijährige Petersilie keimt im warmen Sommerboden besser als im kühlen Frühjahr. Wer spätestens bis August sät, erntet einmal im Herbst und ein zweites Mal im Frühjahr. Und auch Basilikum, einjähriges Bohnenkraut, Rucola oder zweijährige Sommerblumen finden hier gute Bedingungen.

Ein Geiztrieb wurde übersehen

Bei eintriebiger Tomatenkultur werden die Seitentriebe spätestens mit maximal 5 cm Länge ausgekniffen. Ist mal einer länger geworden und hat schon Blüten angesetzt, würde das Entfernen die Mutterpflanze schwächen. Den Seitentrieb daher lieber hochbinden und wie den Haupttrieb regelmäßig entgeizen.

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Wenn die Blüten rieseln

Die Gründe sind sehr hohe Sommertemperaturen und mangelnde Bestäubung. Im Freien spielt das selten eine Rolle. Unter Glas oder im Folienhaus dagegen, wo meist Windstille herrscht, hilft gelegentliches Rütteln der Pflanzen. So rieselt immer ausreichend Pollen auf die weiblichen Stempel. Hummeln lieben Tomatenblüten. Stehen die Türen weit offen, finden die pummeligen Insekten sie auch im Gewächshaus.

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Die Pflanzen stehen zu dicht

Bei jeder zweiten Pflanze den Gipfeltrieb über dem dritten Fruchtstand kappen. Die Früchte darunter reifen dann schneller und werden mitunter sogar etwas größer. Nach der Ernte die gekürzten Pflanzen entfernen. Die verbleibenden erhalten jetzt deutlich mehr Licht und sind weniger von der Braunfäule bedroht. Die entstehenden Lücken lassen sich gut mit Kurzkulturen wie Salat oder Radieschen füllen.

So werden Fleischtomaten größer

Wer sehr große Früchte ernten möchte, belässt an jedem Fruchtstand nur ein bis zwei Früchte. Alle anderen frühzeitig auskneifen. Kleine bis mittelgroße Sorten wie ‘Pyros’ oder ‘Saint Pierre’ werden dadurch zwar auch größer, erreichen aber selten Rekordmaße. Der Ertrag dagegen würde deutlich geringer ausfallen. Hier also besser 4 bis 5 Früchte pro Fruchtstand belassen.

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Nachdüngen nicht vergessen

Ab Ende Juni wöchentlich mit einem flüssigen Tomatendünger oder einem anderen kalibetonten Flüssigdünger mit wenig Stickstoff nachdüngen, denn ab jetzt werden täglich neue Blüten und Früchte gebildet. Stickstoffbetonte Universaldünger dagegen lassen zwar die Früchte schneller wachsen, verwässern aber das Aroma. Auch möglich: Gegen Ende Juni und Ende Juli jeweils 20 bis 30 Gramm Volldünger pro Quadratmeter geben.

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