Rettich und Radieschen: würzige Wurzeln fast das ganze Jahr

frisch geerntetes Wurzelgemüse auf einer Kiste

Fast das ganze Jahr über würziges Gemüse aus dem eigenen Garten - Radieschen und Rettich machen es möglich.

Rettich und Radieschen sind relativ einfach zu kultivieren und machen es bei geschickter Planung möglich, leckeres Wurzelgemüse über einen sehr langen Zeitraum zu genießen.

Rettich und Radieschen: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Wir unterscheiden zwischen den kleinen, meist runden und roten Radieschen und den teils ellenlangen Rettichen. In den Ansprüchen allerdings sind sich beide ähnlich. Für jede Jahreszeit gibt es besonders gut geeignete Sorten.

Wer es geschickt anstellt, kann zwölf Monate lang täglich Rettich, und zwischen März und November Radieschen aus dem eigenen Garten genießen. Das Wurzelgemüse ist nicht sehr anspruchsvoll und gedeiht auf beinahe jedem Gartenboden.

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Radieschen - ideal für Eilige

Die selten mehr als 4 cm großen Radieschen entwickeln sich in vier bis sechs Wochen bis zur Erntereife, während Rettiche zwischen sechs und zwölf Wochen (Winterrettiche) brauchen, bis ihre Wurzeln aus dem Boden kommen.

Was Radies und Rettich gar nicht mögen, sind Trockenheit und allzu große Sommerhitze. Sie neigen dann zum Schossen und werden unangenehm scharf. Auf Sandboden muss daher mitunter öfter bewässert werden. Netter Nebeneffekt: Flohkäfer, die vor allem kleinen Sämlingen schwer zusetzen können, werden auf durchfeuchtetem Boden selten zur Plage.

Tipps zur Nährstoffversorgung

Radieschen versorgen sich gern mit den Nährstoffresten der Vorkultur. Maß halten beim Düngen! Zu viel Stickstoff würde das Laubwachstum zu Ungunsten der Knöllchen fördern. Rettiche dagegen vertragen etwa einen Monat nach der Aussaat noch eine Stickstoffgabe (z. B. 15 bis 20 g Kalkammonsalpeter).

Besonders wichtig bei dem Wurzelgemüse aus der Kohlfamilie: Nie nach verwandten Arten anbauen, und immer die geeignete Sorte wählen.

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Sortenübersicht mit Züchtungen für jede Jahreszeit:

In Klammern steht der jeweilige Aussaatzeitraum

Treibsorten fürs Frühbeet und das Gewächshaus:

Rettich: ‘Ostergruß’ (Januar–März), ‘Rex’ (Januar–März), ‘Salad Rose’ (April–Mitte August), ‘Rex’ (Januar–März), ‘Ostergruß (Februar–April)
Radieschen:  ‘Topsi’, (Januar–März, September), ‘Eiszapfen’ (Januar–März)

Rettiche für den Frühanbau im Freiland:
‘April Cross F1’ (Ende April– Ende Mai), ‘Runder Weißer’ (ab Februar)

Herbst- und Winterrettiche zum Einlagern:
‘Minowase Summer Cross 3’ (Mai bis August), ‘Langer Schwarzer Winter’, ‘Runder Schwarzer Winter’ (beide Juni–Juli), ‘Münchner Bier’ (Juni–August)

Ganzjahressorten:
Rettich: ‘Neptun F1’ (Mitte März–Mitte August), ‘Matanghong F1’ (April–Mitte August), ‘Hilds Neckarruhm rot’ (April–Mitte August), ‘Salad Rose’ (April–Mitte August), ‘Rex’ (März–Juni) ‘Ostergruß’ (Mai bis Oktober), ‘Hilds Neckarruhm rot’ (März–August)
Radieschen: ‘Sora’ (April–Mitte September), ‘Raxe’ (März–Mitte September), ‘Riesenbutter’ (April–August), ‘Eiszapfen’ (Januar–März)
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