Knoblauch stecken

Knoblauchzehen können im September und Oktober gesteckt werden. Je früher, desto besser wurzeln sie vor dem Winter ein. Die Ernte im kommenden Spätsommer wird reicher, die Knollen werden größer.

Frostempfindliche Sorten besser nicht anbauen. Speiseknoblauch aus dem Supermarkt könnte wegen seiner Herkunft, meist aus warmen Ländern, erfrieren. Viel besser eignet sich Pflanzknoblauch aus dem Saatgutgeschäft. Der wird in Zehen aufgeteilt und im Abstand 15 mal 25 cm gepflanzt. Aus jeder entwickelt sich in einem Jahr eine komplette Knolle. Oder Sie verwenden die besten Knollen aus eigener Ernte. Die werden erst im Oktober auf Schäden kontrolliert. Als Pflanzgut kommen nur die größten Zehen aus den besten Zwiebeln infrage. Sie dürfen weder Fäulnis noch Verfärbungen aufweisen. Tipp: Pflanzen Sie Knoblauchzehen zwischen jungen Salat. Der ist nach wenigen Wochen geerntet, und der Knoblauch hat dann ausreichend Raum für die weitere Entwicklung.

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Knoblauch wird mitunter von Nematoden befallen, den so genannten Stock- und Stängelälchen. Das Ergebnis sind zeitig vertrocknende oberirdische Pflanzenteile. Die Knollen können noch nach der Ernte verfaulen oder vermorschen, sie fühlen sich vorher schon schwammig-weich an. Stängelälchen sind selbst mit der Lupe nicht zu finden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Pflanzgut Nematoden enthält, lagern Sie die Zehen für drei bis vier Tage in kaltem Wasser. Die kleinen Würmchen verlassen dann das Pflanzgut, und die Zehen können gesteckt werden.
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