Karotten – ein Farbspektakel

Themen: Möhren, Karotten
Karotten

Haben Möhren eine ganze Saison Zeit zum Wachsen, erreichen ihre Wurzeln beachtliche Ausmaße.

Kurze, mittellange und lange Möhren: Viel mehr hatte der Saatguthandel bis vor einigen Jahren nicht zu bieten. Heute ist das Sortiment richtig spannend - da ist für jeden was dabei! Und selbst geerntet schmecken Möhren doch am süßesten. Bunt sind sie auch noch! Grund genug, dem etwas komplizierten Gemüseklassiker einen Platz im Beet frei zu halten.  

Was beim Möhren-Anbau schief gehen kann

Möhren gehören zur Stammbesetzung im Gemüsegarten, früher zum Einlagern, heute vor allem zum Zwischendurchernten. Doch nicht immer ist ihr Anbau vom gewünschten Erfolg gekrönt: nicht süß, dazu krumm gewachsen und – im schlimmsten Fall – auch noch madig …

Meine Möhren waren in den vergangenen Jahren öfter zu dünn oder eng miteinander verschlungen. Eine Folge meines Wunsches, möglichst viele verschiedene Sorten auf wenig Raum zu ziehen: ‘Rote Riesen’ für die späte Ernte im Herbst, süße ‘Sugarsnax 54’, ‘Pariser Markt’ zum Naschen sowie einen bunten Möhrenmix. Und dann stecken in den Samentüten auch noch so viele Samen! Da habe ich viel zu dicht gesät und das Vereinzeln zu lange aufgeschoben ...


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Schutz vor der Möhrenfliege

Und es lauert noch eine weitere Gefahr: die gefräßigen Maden der Möhrenfliege, die sich in die Möhrenwurzeln bohren. Mit einem ausgeklügelten Aussaatzeitplan kann man die Flugzeit der Möhrenfliege zwar umgehen, die Eiablage jedoch nicht verhindern: Wird im März/April und bis Ende Juni gesät, sind die Möhren schon so groß, dass der Fraßschaden nicht mehr so stark ist.

Ich setze lieber auf ein Gemüseschutznetz, das ich gleich nach der Aussaat über das Beet lege. Um der vermaledeiten Fliege vorzubeugen, gibt es noch mehr Möglichkeiten: Das Beet sollte windoffen liegen, sodass ab und an mal eine kräftige Brise darüberziehen kann, und nur alle vier Jahre von Möhren und den verwandten Doldenblütlern belegt sein.

Auch Stress kann die Fliegen anlocken, denn wenn Möhren unter Wassermangel leiden oder beim Unkrautjäten oder Ernten verletzt werden, geben sie den lockenden Duftstoff Isocumarin frei. Darum wird empfohlen, die Möhren immer im Block zu ernten, damit die zurückbleibenden nicht zum gefundenen Fressen werden. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, setzt auf tolerante Sorten wie ‘Tozresis’, ‘Ingot’ und ‘Flyaway’.

Bunte Möhrenvielfalt - früher ganz normal

Die meisten heute angebauten Möhren sind orange. Das war nicht immer so. Vor gut 300 Jahren herrschten gelbe, violette und weiße, auch rote Sorten vor. ‘Brunswicker’, eine der ersten orangefarbenen Züchtungen, entstand in den Niederlanden – in der Farbe des Königshauses.

Der intensive Orangeton geht auf das Beta-Karotin zurück, einer Vorstufe des Vitamin A. Nicht weniger gesund sind die Violetten. Sie enthalten zusätzlich Anthozyane und gelten als krebshemmend. Im Garten sind alle Sorten, egal ob in Weiß, Gelb oder in Rot gleichermaßen einfach zu kultivieren.

Tipps zur Aussaat und zum Vereinzeln

Beachten Sie nur folgende Punkte: Möhren keimen langsam und möchten während dieser Zeit dünn von gleichmäßig feuchtem Boden bedeckt und umgeben sein. Mit den Möhrensamen streue ich auch gleich ein paar Radieschensamen in die Reihe. Die Radieschen gehen viel schneller auf, und so kann ich den Verlauf der Möhrenreihe auch noch weit entfernt vom Etikett erkennen.

Nach etwa drei Wochen brechen die zarten Sämlinge durch. Sobald sich die Blättchen gut greifen lassen, werden die Pflanzen auf von drei bis vier Zentimeter vereinzelt. Der Reihenabstand beträgt 20 bis 25 cm.

Wer große Lagermöhren ernten möchte, vereinzelt ein zweites Mal auf fünf bis sechs Zentimeter Abstand, sobald die Rüben kleinfingerdick sind. Die gezogenen, knackfrischen Möhren am besten gleich roh genießen. Und immer noch gilt: Das Möhrenbeet möchte von Anfang an gleichmäßig feucht gehalten werden. Zu Beginn nur die Reihen gezielt und sparsam gießen.

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Die richtige Wasserversorgung

Später, wenn die Rüben etwa bleistiftdick sind, steigt der Wasserbedarf, und das gesamte Beet möchte einmal wöchentlich durchdringend gewässert werden. Nach längerer Trockenheit zunächst vorsichtig gießen. Eine zu reichliche Gabe lässt die Möhren schnell schwellen und dann längs aufreißen.

Meine Möhren ernte ich den ganzen Sommer hindurch, nur den Nantaise-Typen gebe ich Zeit, bis ihre stumpfe Spitze ausgebildet ist. Erst dann sind sie richtig süß. Die zur Lagerung bestimmten Möhren bleiben so lange im Beet, bis sich ihre Blattspitzen verfärben. Verpasse ich diesen Moment, könnten die Rüben platzen. Auf leichten Böden kann man die Möhren einfach herausziehen, auf schweren nimmt man besser eine Grabegabel zu Hilfe, damit die Rüben nicht abbrechen.

Der Boden und die Nährstoffversorgung

In Sachen Boden sind die Pflanzen nicht sehr wählerisch, bevorzugen jedoch leichte bis mittelschwere Böden. Lediglich für sehr schwere oder steinige Böden solten Sorten mit kurzen Rüben wie ‘Duwicker’, ‘Caracas’ oder die runde ‘Parmex’ gewählt werden.

Beete am besten schon im Herbst tiefgründig lockern. Möhren gelten als Mittelzehrer und benötigen daher keinen allzu hohen Nährstoffgehalt im Erdreich. Eine Startdüngung mit 30 Gramm pro Quadratmeter kalibetontem Mineraldünger und zwei Gaben schnell wirkenden Kalkammonsalpeter (je 20 g/m²) im Sommer reichen in aller Regel aus.

Als Startdünger eignen sich auch drei Liter pro Quadratmeter reifer Kompost. Mist dagegen lockt die Möhrenfliege an. Die Grunddüngung beim Ebenrechen im Frühjahr oberflächlich einarbeiten. Das künftige Möhrenbeet sollte zwei bis drei Wochen Zeit bekommen, damit es sich setzen kann. Zwischenzeitlich gekeimtes Unkraut entfernen und erst dann aussäen.

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Möhrenvielfalt - unterschiedliche Formen

Karotten bunt gemischtDie Aussaat ist, je nach Sorte und Region, von Mitte Februar bis Anfang Juli sinnvoll. Lagermöhren wie ‘Vollenda’ oder ‘Rote Riesen’ haben die längste Kulturdauer. Sie werden bis spätestens Mai ausgesät und im Herbst geerntet.

Die kleinen, runden Pariser Möhrchen dagegen sind schon nach zwölf Wochen erntereif, ebenso die zehn Zentimeter langen Fingermöhrchen der Sorte ‘Adelaide’. Sie enthalten viel Zucker und gehören zum Zartesten, das der Gemüsegarten hergibt. Man gart sie nur ganz kurz oder nascht sie am besten gleich roh. Spätester Aussaatmonat ist Juli.

Mittelfrühe Sorten

Dazwischen stehen Möhren vom mittelfrühen Nantaise-Typ, mit mittelgroßen zylindrischen Rüben und stumpfem Ende. Sie sind nach etwa 16 bis 18 Wochen Kulturdauer erntereif. Die letzten Samenkörner dieser Universalsorten wie ‘Narbonne’ oder ‘Nantaise’ können bis Anfang Juni in den Boden. Juliaussaaten sind möglich. Dann bleiben die Rüben kleiner und zarter, sind jedoch nicht lagerfähig.

Diese mittelfrühen Züchtungen eignen sich für alle Arten der Verwendung, als Rohkost, Suppengemüse, als Pfannen- oder Schmorgemüse und ausgereift zum Lagern. Apropos Schmoren: In Wasser gekochte Möhren verlieren einen Teil ihrer wertvollen Inhalts- und Aromastoffe. Im Ofen geschmorte Wurzeln schmecken dagegen deutlich intensiver, und violette Möhren behalten ihre intensive Farbe.

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Bunte Möhren in der Küche

Im Saatgutregal gibt es zahlreiche orangefarbene und eine Handvoll lilafarbener, gelber, weißer und roter Sorten. Wichtig zu wissen: Während die lycopin-roten Möhren beim Garen noch farbintensiver werden, geben die lilafarbenen Möhren ihren wasserlöslichen Farbstoff Anthocyan ab und verlieren an Farbstärke. Die Folge: Kochwasser und andere Zutaten werden lila-bräunlich. Darum mein Tipp: Entweder Sie garen sie nur kurz und getrennt von den anderen Zutaten (auch wenn das Lila wirklich verblüfft!), oder Sie verarbeiten sie zu einem leckeren Rohkostsalat.

Für welche Sorte Sie sich schließlich entscheiden, ist Geschmackssache. Der erreichte in einem Test am Gartenbauzentrum Geisenheim die Bestnote bei der etwas ertragsschwachen Sorte ‘Bolero’, gefolgt von den ertragreicheren Sorten ‘Sugarsnax 54’, ‘Beta Sweet’ und ‘Purple Haze’. Gelbe Möhren waren zwar ertragreich und saftig, jedoch weniger aromatisch als orange und violette. Wer sich nun aber so gar nicht für eine Sorte entscheiden kann, beginnt vielleicht mit einer bunten Saatgut-Mischung wie ‘Rainbow’ oder ‘Harlekin’.

Extra-Wissen: Bunte Möhren und Jungpflanzen

Möhren-Setzlinge aus dem Gartencenter
Dem Trend zu selbst angebautem Gemüse folgend gibt es mittlerweile auch Möhren und andere Wurzelgemüse als Jungpflanzen zu kaufen. Die Root-Trainer, in denen die Möhren hier gezogen wurden, lassen die Wurzeln ungestört wachsen.

Meist sind drei bis vier Pflänzchen in einem Abteil. Reißen Sie die Setzlinge beim Pflanzen jedoch nicht auseinander. Das kann die Wurzeln verletzen und zu krummem Wuchs führen. Vereinzeln Sie die Setzlinge erst nach etwa zwei Wochen, wenn sie etwas größer sind. Wird nicht vereinzelt, verwachsen die Möhren miteinander.

Bunte Möhren gab es schon immer
Vor rund 5000 Jahren waren die (Ur-)Möhren lila und rot oder gelb und weiß, je nachdem ob sie vom asiatischen Wildtyp mit viel lilafarbenem Anthocyan oder vom europäischen Wildtyp mit gelber Carotinfärbung abstammten. Selbst hellorangefarbene Möhren gab es schon lange, bevor die Niederländer ab dem 16. Jahrhundert die orangefarbenen Möhren züchteten. Und das nicht zu Ehren ihres Königshauses, sondern weil sie schon damals experimentierfreudige Pflanzenzüchter waren.

Auch in den bunten Möhren ist Carotin enthalten, doch wird es durch andere Pigmente überdeckt. In den gelben Möhren herrschen die Farbstoffe Lutein und Xanthopyll vor, z. B. in ‘Jaune du Doubs’. Lila werden die Wurzeln, wenn Anthocyane den Ton angeben, z. B. in ‘Spanish Black’. Die weiße ‘Maruschka’ ist nahezu pigmentfrei. Lycopin färbt die Möhren rot, z. B. ‘Atomic Red’.
Natalie Faßmann

Möhrensorten

SorteAussaatTypEigenschaften
AdelaideII-VIIFingermöhrekurze orange süße Rüben, zart, kurze Kulturdauer
BoleroIII-VINantaisesehr gutes Aroma, orange, mittelspät, robust
CaracasIII-VIChanteneykurze, dicke, konische Rüben, gut für schwere Böden
DuwickerIII-VIChanteneyalte Sorte, ähnlich wie ‘Caracas’
Nantaise 2II-VIINantaisegutes Aroma, leicht zu kultivierende Universalsorte
Nutri RedII-VINantaisesehr gutes Aroma, rot-orange, enthält Carotin und Lycopin
Pariser MarktII-VIIPariser Marktgutes Aroma, orange, rund, klein, frühreifend
Purple HazeII-VIILagermöhregutes Aroma, außen violett, innen orange
Purple SunIV-VIILagermöhregutes Aroma, violett, auch als Fingermöhre anzubauen
RainbowII-VIMischungEnthält wie ‘Harlekin’ Sorten vieler Farben
Rote RiesenIII-IVLagermöhresehr große, konische, orange Rüben, gute Lagermöhre
RothildIII-VLagermöhrekonische Möhren, orange, bes. für Babynahrung empfohlen
RotinII-IVNantaisegutes Aroma, karotinreich, rotorange, mittelspät
Sugarsnax 54III-VIIFingermöhregutes Aroma, orange, lange, dünne, konische Rüben
YellowstoneIV-VINantaisefruchtiges Aroma, gelb, zylindrische Wurzeln
White SatinIV-VIINantaisefruchtig süß, weiß, bei später Ernte lagerfähig


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Zum Stöbern: Tipps & Wissenswertes rund um Möhren

Lang, kurz oder rund Möhrensorten werden nach ihrem Wurzelwuchs in diese vier Hauptgruppen eingeteilt: Nantaise-Typen sind zylindrisch mit stumpfer Spitze, Imperator-Möhren sind lang und spitz zulaufend, Pariser-Markt-Möhrchen sind klein und rundlich, Chantenay-Typen kurz und kegelförmig gebaut.

Gute Nachbarn für die Möhren sind Rote Bete und Mangold, Erbsen und Salat, Zwiebeln und Lauch. Letzteren wird sogar nachgesagt, dass sie die Möhrenfliege verwirren sollen. Wirksamer sind Anbaupausen, Schutznetze und weniger anfällige Sorten wie ‘Tozresis’.

Ein Schutznetz verhindert den Zuflug der Möhrenfliege, die ihre Eier in der Nähe des Wurzelkörpers ablegt und deren Maden Gänge hineinfressen. Wichtig: Das Netz muss an den Seiten gut befestigt oder eingegraben werden, damit es keine Schlupflöcher gibt.

Anthocyane färben Möhren lila, mal mit orangefarbenem, mal mit weißem Kern oder durchgefärbt, z. B. ‘Purple Haze’ und ‘Black Nebula’.

Hochgedrückt Wachsen die Möhren aus der Erde, sollten sie angehäufelt werden. Das beugt einer Grünfärbung der freigelegten Bereiche vor.

Wenn die Möhren nicht ebenmäßig geraten, kann das am verdichteten Boden liegen. Eine Tiefenlockerung vor der Aussaat lässt die Wurzeln gerade wachsen. Steine dabei aussortieren.

Gut gelockert Im Hochbeet finden Möhren ideale Bodenbedingungen, denn hier ist die Erde meist locker und nicht verdichtet. Von mindestens 50 cm hohen Hochbeeten hält sich auch die Möhrenfliege meist fern, denn ihre maximale Flughöhe liegt bei nur 45 cm.

Blüten-Gemüse-Mix Die zarten Blätter und Blüten der Gewürz-Tagetes (Tagetes tenuifolia) harmonieren im Gemüsebeet gut mit dem fiedrigen Möhrenlaub. Die rot-gelben Blütchen (z. B. der Sorte ‘Red Gem’) sind ebenso wie das nach Mandarinen duftende Laub essbar.

Rote Möhren mit hohem Lycopingehalt sind vor allem in Asien beliebt, etwa ‘Red Samurai’, ‘Rubyprince’ und ‘Nutri-red’.

Backofen-Gemüse Möhren, Rote Bete und Knoblauch in eine gefettete Auflaufform oder Pfanne geben. Im Backofen bei 180 °C 45-60 Minuten rösten. Auch Zwiebeln, Pastinaken und Kartoffeln eignen sich.

Vornehme Blässe Die Sorte ‘White Satin’ bildet wie die Wilde Möhre weiße, jedoch deutlich saftigere Wurzeln.

Violette Sorten gibt es seit etwa zehn Jahren wieder vermehrt im Saatgut- handel. ‘Purple Haze’ hat einen orangefarbenen Kern. ‘Purple Sun’ ist auch innen violett.

Gelbe Rüben So werden Möhren in Süddeutschland noch heute genannt, auch wenn die Orangefarbenen längst das Ruder übernommen haben. Historische Sorten wie ‘Limburgse gele van Mollenstaart’ sind selten geworden.

Herbsternte Haben Möhren eine ganze Saison Zeit zum Wachsen, erreichen ihre Wurzeln beachtliche Ausmaße. Kalt und feucht gelagert, halten sie sich bis Ende Februar.

Eingekellert
Möhren halten sich am besten bei 0 °C, zum Beispiel in einer Gemüsemiete. Eingeschichtet in leicht feuchten Sand oder in Rindenmulch und so vor Verdunstung geschützt, bleiben sie über Monate knackig.

Möhren auf dem Balkon?
Möhren wachsen eigentlich überall, wenn der Boden immer gleichmäßig feucht ist, selbst in Blumentöpfen. Ideal sind mindestens 20 cm tiefe Kübel.

Die kleinen Runden Möhrchen
vom Typ ‘Pariser Markt’ sind nicht nur ein  begehrtes und zartes Feingemüse. Sie gedeihen auf steinigen oder schweren Böden besser als lange Sorten.

Der Klassiker und die vermutlich am meisten angebaute Möhrensorte ist  ‘Nantaise’. Leicht zu erkennen an der stumpf-zylindrischen Form.

Lagermöhren wie ‘Rotin’ laufen meist spitz aus und erreichen bei langer Kultur leicht 30 cm Länge. Frühzeitig geerntet sind sie dagegen zarter.

Die sind ja konisch! Die Sorte ‘Caracas’ bildet etwa 12 cm lange Rüben, die auch auf schwerem Boden gerade wachsen.

Für den Anbau im Topf eignen sich kurzwurzelige und frühe bis mittelfrühe Möhrensorten wie ‘Pariser Markt’, ‘Parmex’, ‘Duwicker’ und ‘Kuroda’. Damit sie gut wachsen, brauchen sie einen hohen Topf.

» Pastinaken - einfach in Ruhe lassen


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Möhren - Steckbrief

• Gemüsefamilie: Doldenblütengewächse, verwandt mit Pastinake, Petersilie, Dill, Fenchel und Sellerie
• Aussäen: Februar bis Juni
• Ernten: ab Mitte April
• Fruchtfolge: 4 Jahre Anbaupause zwischen Doldenblütlern, gute Vorkulturen sind Kartoffeln und Zwiebeln
• Düngen: Mittelzehrer; reifer Kompost bei der Beetvorbereitung (3 l/m²)
• Pflanzenschutz: Möhrenfliege, Wurzelläuse, Nematoden
• Sorten: ‘Rote Riesen’, ‘Amsterdam’, ‘Sugarsnax 54’, ‘Rodelika’, ‘Rolanka’, ‘Purple Haze’, ‘Yellowstone’, ‘Lunar White’


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