Gemüse, das garantiert gelingt

Gemüse

Dieses Gemüse ist kinderleicht anzubauen, wenn man ein paar einfache Tipps beherzigt.

Eine Gelinggarantie für Gemüse? Diesen Sorten kann man sie getrost ausstellen. Denn sie sind kinderleicht anzubauen, wenn Sie ein paar einfache Tipps beherzigen.

Radieschen

Das Radieschen ist wahrscheinlich das unkomplizierteste Gemüse. Die Samen gehen schnell auf und es liefert auch aus dem Topf knackige Knollen. Doch ärgert es uns manchmal. Etwa wenn es blüht, platzt oder gar madig ist. Doch dem lässt sich leicht vorbeugen: durch einen gleichmäßig feuchten Boden, versetzte und nicht zu enge Saat. Ist den Radieschen der Boden zu trocken, beginnen die Pflanzen vorzeitig zu blühen. Ungleichmäßige Wasserversorgung lässt die Radieschen platzen.

Gegen die Kohlfliegen und deren gefräßige Maden hilft es, die Radieschen in kleinen Stückzahlen öfter nachzusäen. Dann schafft man es, alle Knollen zu ernten, bevor sie von den Maden entdeckt werden. Oder Sie decken die Beete mit einem Gemüseschutznetz ab. Sorten für Einsteiger: zum Beispiel ‘Topsi’ und die Ganzjahres-Radieschen-Sorte ‘Sora’.

Möhren

MöhrenDas Gute-Möhren-Geheimnis: lockerer, tiefgründiger Boden kombiniert mit Geduld, Unkrautjäten und Geiz beim Düngen.

Aber der Reihe nach: Möhren brauchen einen sandig-lehmigen, tiefgründig lockeren Boden. Stoßen die langen Wurzeln während ihres Wachstums auf Steine oder Verdichtungen, wachsen sie krumm.

Die Samen haben eine lange Keimdauer. Bis sie aufgehen, hat sich das Unkraut schon längst ausgebreitet. Darum schon frühzeitig jäten. Aber wo? Säen Sie gleichzeitig mit den Möhren eine Markiersaat aus schnellkeimenden Radieschen. Dann ist die Reihe dank Radieschensämlingen sichtbar.

Möhren sind zwar Mittelstarkzehrer, trotzdem reagieren ihre Wurzeln empfindlich auf zu viel Dünger. Sie bleiben klein. Düngen Sie darum nur sparsam. Sorten für Einsteiger: kurze, stumpfe Möhren wie Snackmöhren, ‘Caracas’, ‘Pariser Markt’.

Mairübchen

Rübchen sind schnelle Lückenfüller vor oder nach der Hauptkultur. Im Frühling nennt man sie Mairübchen, im Spätsommer Herbstrüben. Gesät werden sie entweder von März bis Mai oder von Mitte Juli bis Mitte August.

Wichtig ist, dass sie nicht dichter als 10 mal 10 Zentimeter stehen und gut mit Wasser versorgt werden. Dann bilden sich gleichmäßige, zarte Knollen.

Frühjahrsaussaaten werden mit einem Gemüseschutznetz gegen die Kohlfliege abgedeckt. Unbedingt früh ernten! Sorten für Einsteiger: ‘Plessis’, ‘Boule de Neige’, ‘Market Expreß’, ‘Primera’.

» Bilder: Weiteres Gemüse, das garantiert gelingt

Aussaathilfe am laufenden Band

Gleich beim Säen den richtigen Pflanzenabstand zu finden, ist ohne Hilfsmittel nicht so einfach. Und wer hat schon das Maßband dabei, wenn er Radieschen sät! In Saatbändern oder Saatmatten sind die Samen im richtigen Abstand zueinander zwischen zwei Papiervliesbahnen eingebettet.

Das macht sich besonders gut bei sehr feinem Saatgut wie dem von Möhren und Salat. So wird’s gemacht: Die Saatbänder werden auf leicht angefeuchtetem Boden in Pillen ausgelegt, mit Wasser fein überbraust und anschließend dünn mit Erde abgedeckt.

» Gemüsegarten: Aussaatzeit für Kohl
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