Der Intensiv-Garten

Hochbeet

Mit Hochbeeten lassen sich versiegelte Flächen nutzen.

12 Tipps für viel Garten auf wenig Fläche

1) Nicht zu früh ernten. Mangold, Spinat oder Pflücksalat bilden dann größere Blätter und bringen auf der gleichen Fläche mehr Ertrag. Zucchinisorten liefern größere Ernten, wenn die Früchte zu mittlerer Größe heranwachsen dürfen.

2) Jedes Fleckchen nutzen: Versiegelte Flächen lassen sich mit Hilfe von Pflanzgefäßen und Hochbeeten bepflanzen.

3) Die Keimprobe: Vor allem bei älterem Saatgut sinnvoll. Nur keimfähiges Saatgut startet schnell durch und belegt ein Beet nicht unnütz.

4) Maß halten: Von jeder Sorte nur so viel säen oder pflanzen, wie Sie benötigen. So bleibt der Rest des Küchengartens frei für andere Kulturen.

5) Jedes Beet mehrfach nutzen. Bauen Sie an die jeweilige Jahreszeit angepasste Sorten an. Sie reifen zügig und machen die Fläche schneller für die Folgekultur frei.

Gemüse-Saatband6) Pflanzabstände einhalten: Sie stehen auf der Saatguttüte. Auf mageren Sandböden die Abstände um etwa 15 Prozent weiter wählen. Auf Saatbändern sind die Körner gleich im richtigen Abstand ausgelegt.

7) Gemüse vorziehen: Die Voranzucht von Jungpflanzen lohnt sich bei Bohnen, Erbsen, Salat, Kohl, Frühkartoffeln (Vortreiben der Knollen). Direkte Aussaaten besetzen ein Beet meist länger als vorgezogene Jungpflanzen.

8) Mischkultur sorgt für intensive Nutzung des Platzes. Jede entstandene Lücke kann sofort wieder gefüllt werden.

9) Die richtige Sortenwahl: Sorten, die viele kleine oder wenige sehr große Früchte bilden, überzeugen meist nicht. Beispiel: Statt Wildsorten oder späten Riesen-Fleischtomaten lieber mittelgroße, bewährte Tomatensorten oder -hybriden anbauen, wie ‘Diplom F1’, ‘Harzfeuer F1’, ‘Matina’, ‘Moneymaker’ oder ‘Hildares F1’.

10) Widerstandsfähige Kulturen: Zeigen sich schon zu Beginn Wachstumsstörungen oder starker Schädlingsbefall, werden die Pflanzen am besten entfernt. Sofort eine Folgekultur einsäen.

11) Vlies und Folie: Darunter reifen viele Freilandkulturen schneller. Während kühler Perioden im Frühjahr und Herbst lässt sich die Saison so deutlich verlängern.

12) Maschinen ausleihen: Vor allem Geräte, die selten genutzt werden. Das spart Platz im eigenen Maschinenlager.

» Gemüsegarten planen: Fruchtfolge

12 Tipps, um Zeit beim Gemüseanbau zu Sparen

Gartenschlauch1) Automatische Bewässerung: Sie versorgt, z. B. per Gießcomputer am Wasserhahn den Küchengarten ganz von selbst.

2) Schlauch statt Gießkanne: So geht das Wässern schneller. Tauchpumpen fördern auch das Wasser aus der Regentonne.

3) Der automatische Fensterheber: Er erledigt im Gewächshaus das Lüften für Sie: keine hitzegestressten Pflanzen mehr.

» Gärtnern in der ersten Etage: Hochbeete

4) Langzeitdünger verwenden: Er muss nur einmal im Jahr verabreicht werden.

5) Flächen mulchen: So wächst weniger Unkraut, und der Boden bleibt länger feucht. Jäten oder Gießen sind seltener notwendig.

Motorhacke6) Motorisierte Helfer: Statt von Hand umzugraben, eine Motorhacke leihen. Ein durchzugsstarker Leihhäcksler hilft beim Zerkleinern von Schnittgut.

7) Pflegeleichte Kulturen anbauen. Sie können direkt eingesät oder gesteckt werden: Pflücksalat anstatt Kopfsalat, Schnittsellerie anstatt Knollensellerie, Steckzwiebeln anstatt Säzwiebeln. Mehrjährige Arten wie Rhabarber oder Winterheckezwiebel brauchen ebenfalls wenig Pflege.

8) Im richtigen Abstand aussäen. Dann müssen die Jungpflanzen nicht vereinzelt werden.

9) Jungpflanzen kaufen: Sämlinge müssen nicht selbst angezogen werden.

10) Obstgehölze bewusst auswählen. Einige benötigen wenig Schnitt und sparen eine Menge Zeit: Herbsthimbeeren, Kulturheidelbeeren oder Säulenobst.

11) So viel wie nötig: Von Obst und Gemüse nur so viel anbauen, wie sofort verbraucht werden kann.

12) Schnellkomposter: Gartenabfälle in Kompostern mit unterer Entnahmeklappe kompostieren. Die verrottende Humusmasse braucht dann nicht umgesetzt zu werden.

» Gartenpraxis: Gemüse, das garantiert gelingt
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