Inspirationen für den Garten

Liegestuhl und Treibholz im Garten

Beste Voraussetzungen für Urlaubsgefühle im eigenen Garten: ein Liegestuhl, eingerahmt von Treibholzpfählen, hohen Wiesenstauden und einem Sichtschutz aus Ziersträuchern.

Das Frühjahr ist ideal, um neue Ideen für den Garten zu sammeln und in die Tat umzusetzen.

Gartenschauen und Parks sind gute Inspirationsquellen und gleichzeitig schöne Ausflugsziele. Jedes Jahr gibt es in verschiedenen Bundesländern Landesgartenschauen, die vielfältige Anregungen bieten und auch neue Einwicklungen und Trends für den Garten vorstellen. Die Schauen sind mehrere Monate lang geöffnet, häufig von April bis September oder Oktober.

» Ausflugsziele für Garten- und Pflanzenfreunde

Das ganze Jahr im Blick

Ganz wichtig beim Blick auf einen eindrucksvollen Schaugarten: Manchmal sind solche Gärten so gestaltet, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum gut aussehen. Bei der Planung des eigenen Gartens und bei der Pflanzenauswahl sollte jedoch berücksichtigt werden, dass der Garten über einen möglichst langen Zeitraum attraktiv ist - idealerweise das ganze Jahr über, auch im Winter.

Mit sorgfältig ausgewählten Gehölzen und Stauden kann ein Garten zu jeder Jahreszeit interessant sein. Bäume und Sträucher mit farbiger Rinde und im Winter blühende Stauden oder immergrüne Ziergräser beispielsweise tragen dazu bei, dass es sogar in der kalten Jahreszeit draußen einiges zu entdecken gibt.

» Mehr Farbe im Winter: Vielfalt in Grün

Abwechslungsreiche Pflanzengemeinschaften

Je vielfältiger die verwendeten Pflanzen sind, umso interessanter kann ein Garten sein. Besonders schön ist es, wenn im Garten neben Stauden und Sträuchern auch Platz für Bäume ist. Für kleine Gärten sind Bäume mit kompakter, kugelförmiger Krone eine Lösung.

Effektvoll sind auch Blumenzwiebeln und Knollen: Die ersten Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen und Winterlinge wecken schon die Vorfreude auf die Gartensaison, lange bevor die Gehölze austreiben. Sommerblüher wie Gladiolen und Lilen setzen später mit ihren oft auffallenden Blütenformen und -farben Akzente.

Blütenmarathon bis zum Herbst

Besonders so ausdauernde Sommerblüher wie Dahlien und Knollengebonien lohnen sich für einen kleinen Garten, denn sie können bis zum ersten Frost Farbe in den Garten oder auch auf die Terrasse bringen. Wird Verblühtes entfernt, bilden sie wieder neue Knospen, so dass sie den Garten vom Sommer bis in den Herbst hinein verschönern. Die Blüte lässt sich verfrühen, wenn diese sehr frostempfindlichen Zwiebelblumen, die erst im Mai in den Garten gepflanzt werden sollten, in Töpfen im Haus vorgetrieben werden.

Die Zwiebeln von Frühjahrsblühern wie Narzissen, Hyazinthen und Tulpen werden im Allgemeinen im Herbst gepflanzt. Wer also Ideen sammeln möchte, findet im Frühling viele Anregungen in Parks und Gärten, auch in Schaugärten wie im niederländischen Appeltern oder auf dem Keukenhof. Die Zwiebeln und Knollen sind allerdings erst gegen Ende des Sommers oder zu Beginn des Herbstes erhältlich. Die Sommerblüher dahingegen werden, bis auf wenige Ausnahmen, im Frühling gepflanzt, je nach Art zumeist im März/April oder, wenn sie sehr frostempfindlich sind, erst im Mai.

Auch an Pflanzen mit Mehrfachnutzen denken

Bei großen Gärten lohnt es sich, einzelne Gartenbereiche oder durch Hecken abgegrenzte Räume zu gestalten, um so verschiedene Ideen umsetzen zu können. Dabei kann man auch die Farbenvielfalt der im Frühling oder im Sommer blühenden Zwiebelblumen nutzen und die einzelnen Bereiche unterschiedlichen Farbtönen oder Farbkombinationen widmen.

Wenn Platz knapp ist, sind außerdem Pflanzen ideal, die möglichst lange oder mehrmals im Jahr mit besonderen Effekten beeindrucken. Beispiele: Zierapfelbäume, die im Frühjahr blühen und im Herbst dekorative kleine Früchte haben, oder immergrüne Ilexsorten, die in der kalten Jahreszeit auffallende rote Beeren tragen. Auch Gehölze mit schönen Blättern und einer eindrucksvollen Herbstfärbung wie Ginkgo und Amberbaum, von denen es auch kleinbleibende Sorten gibt, bereichern den Garten auf mehrfache Weise.

» Immer gut in Form: Kugel-Bäume

Alternativen zu bestimmten Pflanzen verwenden

Die Pflanzenexperten im Facheinzelhandel wissen, welche Alternativen es zu bestimmten Pflanzen gibt, denn von vielen Bäumen und Sträuchern sind auch kleinbleibende Sorten oder besondere Wuchsformen erhältlich. Wer Kirschblüten liebt, jedoch nur wenig Platz hat, findet möglicherweise in einem Mandelbäumchen oder einer zwar hohen, jedoch schlanken Säulen-Kirsche eine schöne und geeignete Alternative.

Manche Pflanzen aus dem sonnigen Süden haben auch ähnlich wirkende, jedoch frosthärtere „Doppelgänger“: Für einen Garten in mediterranem Stil sind Pflanzen mit silbrigen Blättern typisch. Eine gute Alternative zum Olivenbaum, einer Charakterpflanze des Mittelmeerraumes, ist die Ölweide (Elaeagnus): Ebenso filigran-silberblättrig, teils von bizarrem Wuchs, imitieren Ölweiden den Olivenlook. Sie sind dabei jedoch robust und ganzjährig fürs Freiland geeignet. Auch die überhängend wachsende Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia ‘Pendula‘) ist eine gute Alternative: Dieser langsam wachsende kleine Baum hat längliche silbrig-graue Blätter und wird manchmal auch als „Olive des Nordens“ bezeichnet.

» Garten praktisch: Gartenräume

Gestaltungsideen von Gartenschauen

Gärten auf Gartenschauen haben manchmal ein spezielles Thema, das den Blick auf einen bestimmten Aspekt lenkt und das auch ungewöhnliche Inspirationen für zuhause bietet. Das kann zum Beispiel ein Strand- beziehungsweise Küstengarten oder auch ein igelfreundlicher Garten sein.

Häufig reicht es schon, Akzente zu setzen oder ein Gartenelement etwas anders zu gestalten als üblich, etwa eine Schaukel in einer außergewöhnlichen Pergola anzubringen. Ein kleiner, ansonsten eher konventionell gestalteter Garten kann durch einen solchen interessanten Blickfang ungemein an Wirkung gewinnen.

Auch ein auf wenige Farben beschränkter Gartenbereich kann effektvoll sein: Der abgebildete Bambus- und Schachtelhalm-Garten ist farblich zurückhaltend und formal gestaltet. Er wirkt vor allem durch die starke grafische Struktur der senkrecht aufstrebenden Triebe. Der rote Sessel ist ein Blickfang und unterstreicht gleichzeitig die fernöstliche Anmutung.

» Zum Träumen: Friesisch-weite Wasserwelten

Gärten für Mensch und Tier

Für einen igelfreundlicheren Garten reichen schon einige kleine Veränderungen. Kleine Öffnungen unten in einem Zaun reichen schon, um einem Igel zu helfen, auf der Suche nach Futter oder einem Partner nachts durch Gärten zu streifen. Die ideale Größe für diese Igel-Durchlässe liegt laut der englischen Initiative Hedgehog Street sowie der mit vielen Tipps versehenen Website von Igel in Bayern bei rund 13 x 13 Zentimetern. Auch Laubhaufen statt penibler Ordnung oder sogar eine Igelburg machen einen Garten igelfreundlicher.

Urbane Wildnis als Rückzugsort zum Träumen und Entspannen im Grünen, mit einem Hauch von Küste und Meer und der Leichtigkeit einer Sommerwiese, entführt ganz schnell in eine andere Welt. Ein Liegestuhl, eingerahmt von Treibholzpfählen, wild durcheinander gepflanzten hohen Wiesenstauden und abgeschirmt durch einen Sicht- und Windschutz aus Ziersträuchern im Rücken – beste Voraussetzungen für Urlaubsgefühle im eigenen Garten.



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