Blumige Geschenk-Ideen zum Valentinstag

Themen: Zwiebelblumen
Zwiebelblumen in roten Töpfen

Blumen in Töpfen oder für die Vase - nicht nur zum Valentinstag ein schönes Geschenk. Fotos: iBulb

Die Geschichte des hl. Valentin reicht bis ins dritte Jahrhundert zurück. Der Valentinstag scheint ein rein kommerzielles Fest zu sein, doch eigentlich ist es eine Jahrhunderte alte Tradition, am 14. Februar die Liebe zu erklären.

Besonders gut geht das mit Blumen wie Tulpen und Amaryllis, die im Februar in großer Zahl erhältlich sind und von denen es viele Sorten mit roten oder weißen Blüten gibt.

Außerdem gibt es auch viele aufblühende Zwiebelblumen im Topf, die sich leicht in ein liebevoll dekoriertes Geschenk verwandeln lassen oder die mit einer persönlichen Botschaft versehen mit wenigen Worten viel sagen.

Tulpen und andere Zwiebelblumen sind besonders schöne Botschafter des nahenden Frühlings. Nicht nur zum Valentinstag, sondern auch an anderen Tagen im Winter, wenn es draußen immer noch trist und grau ist, können sie ein besonders erfrischendes und fröhlich stimmendes Geschenk sein.

» Bildergalerie: Nicht nur zum Valentinstag - GESCHENK-IDEEN mit Blumen

Die Blütenfarben können zur Botschaft beitragen

Ganz speziell wird es, wenn die Lieblingsfarben des oder der Beschenkten in den Strauß gemischt werden. Das ist mit Blumen möglich, aber auch mit einem Band oder einer Karte in der entsprechenden Farbe.

Die Farbe der Blüten kann unterschiedliche Bedeutung haben und zur Botschaft beitragen. So stehen weiße Blüten unter anderem für Reinheit und Ehrlichkeit, rosafarbene für Sehnsucht, und die Intensität des Rottones kann die Tiefe der Beziehung und die Stärke der Leidenschaft symbolisieren.
 

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Der Ursprung des Valentinstags

Im dritten Jahrhundert war Kaiser Claudius II. an der Macht. Um sein großes Reich zusammen zu halten, benötigte er viele Soldaten. Da nichts und niemand sie von ihrer wichtigen Aufgabe ablenken sollte, durften die Soldaten nicht heiraten.

Ein Soldat war allerdings bis über beide Ohren verliebt. Der junge Mann wandte sich an den Bischof Valentin mit der Bitte, ihn und seine Geliebte zu trauen.

Der Soldat war Heide und die junge Frau war Christin – eine Konstellation, die zu jener Zeit unvereinbar war. Bischof Valentin war aber der Ansicht, dass die Liebe schwerer wiegt als die Gesetze des Kaisers und traute das Paar. Von diesem Moment an breitete sich die Bitte, vom Bischof getraut zu werden, wie ein Lauffeuer aus, mit der Folge, dass der Kaiser den Bischof festnehmen ließ.

Bischof Valentin unternahm einen letzten verzweifelten Versuch, Kaiser Claudius II. umzustimmen, aber der Kaiser war in seiner Ehre gekränkt und ließ Valentin am 14. Februar martern und enthaupten. So wurde Valentin zum Märtyrer für die Liebe.

» Tulpenvielfalt

Anonyme Liebesgrüße

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand die Tradition des Valentinstages. Zu dieser Zeit war es plötzlich bezahlbar geworden, eine Karte zu versenden. Viele Menschen nutzten dies für persönliche Liebeserklärungen zum 14. Februar. Nur im strengen viktorianischen England wurden anonyme Karten versendet.

So waren leidenschaftliche Liebeserklärungen möglich, ohne dass die damals so bedeutende Keuschheit in Gefahr geriet. Geheime Liebeserklärungen galten in den USA und in Europa plötzlich als „hip“. Das sorgte dafür, dass der Valentinstag zu einem der wichtigsten Feiertage mit Blumen wurde.

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Blumen als Liebesbotschaft

Da sich eigentlich das ganze Leben um die Liebe dreht, feierten immer mehr Menschen den Valentinstag. Das führte dazu, dass mehr Karten benötigt wurden, als zur Verfügung standen.

Ab diesem Moment begannen Blumen eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Blumen verliehen der Botschaft zusätzliche Emotionen. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert, auch wenn die Sprache der Blumen beziehungsweise die jeweilige Bedeutung der Blumen durchaus von Land zu Land unterschiedlich sein kann.

Ungefähr Mitte des 18. Jahrhunderts war es besonders beliebt, Pflanzen zu verwenden, um gewissermaßen „durch die Blume“ zu sprechen und einem anderen Menschen auf diese Weise eine Botschaft zu übermitteln. So manches konnte oder mochte man damals nicht in Worte fassen. Da war eine Art Code hilfreich und mit Blumen wurde er verschlüsselt. Dabei spielte nicht nur die Art der Blume(n) eine Rolle, sondern beispielsweise auch, wie der Strauß zusammengestellt und gebunden war.

Die Symbolik der Blumen

Die Sprache der Blumen beziehungsweise die Bedeutung, die einer bestimmten Blume und manchmal sogar ihrer Farbe zugeschrieben wird, kann variieren. Die Bedeutung der roten Rose ist wohl jedem vertraut, doch bei anderen Blumen ist die Aussage nicht so eindeutig oder sogar widersprüchlich, je nach Quelle. Wer Blumen verschenkt und damit etwas Bestimmtes ausdrücken möchte, schreibt am besten diese Bedeutung auf eine kleine Karte und verschenkt diesen liebevollen Kartengruß zusammen mit den Blumen.

Tulpen stehen zum Beispiel für die Botschaft „für immer zusammen“, rote Tulpen symbolisieren die perfekte Liebe und Narzissen können für einen Neubeginn stehen. Ranunkeln sagen „Du bist zauberhaft“ beziehungsweise „Du strahlst Charme aus“, was bei den aparten kleinen Blumen auch eine sehr naheliegende Botschaft ist.

Ein Strauß zum Valentinstag oder einfach zwischendurch für jemanden, der einem wichtig ist, muss nicht groß sein, denn auch die Idee dahinter trägt zur Freude bei. So kann auch ein Arrangement aus einzelnen schönen Blumen in mehreren Glasvasen, vielleicht sogar an einem Fenster oder einer Wand platziert und eventuell mit einer handgeschriebenen Botschaft, eine schöne Überraschung sein.

Drei Blumentrends für das Jahr 2018

Jetzt im Winter bis in den Frühling hinein sind viele Tulpen, Narzissen und andere Zwiebelblumen nicht nur als Schnittblumen, sondern auch schon als Topfpflanzen erhältlich. Das bietet die Möglichkeit, selber Pflanzenarrangements zu gestalten und auch nach dem Valentinstag kreativ zu werden.

Wer Anregungen zur Gestaltung farbenfroher Blumeninseln als Strauß oder Miniaturgarten sucht, kann sich auch von den aktuellen Blumentrends für den Interieurbereich inspirieren lassen. Trendexperten wie die Niederländerin Aafje Nijman haben für die Innenraumgestaltung, speziell mit Blumen, für das Jahr 2018 die Trends mit den Namen Punk Rebooted, Romance 3.0 und Re-assemble identifiziert.

Die Trends und ihre Merkmale

Beim Blumentrend Punk Rebooted geht es um Freiheit, Macht und Regeln beziehungsweise das bewusste Brechen von Gestaltungsregeln. Vorgaben, die eigentlich für die Verwendung von Blumen gelten, dürfen ignoriert werden. Kontrastreiche Farben, aussagekräftiges Schwarz und Rot, roh und industriell wirkende Materialien und Designs, die Flecken oder Kratzer zeigen, werden diesem Trend zugeordnet. 

Der romantische Trend Romance 3.0 lebt von Üppigkeit, Größe und einem Eindruck des Überflusses, erzeugt zum Beispiel durch eindrucksvolle Sträuße, Blumen mit imposanten Blüten und großen, auch exotisch anmutenden Grünpflanzen. Weiche und luxuriös wirkende Materialien wie Samt, edle Farben wie Gold und Kupfer und hochwertig wirkende Stoffe, die zum Beispiel bestickt oder anderweitig verziert sind, passen zu diesem Trend.

Für den Trend Re-assemble werden alte und neue Produkte und Materialien auf verspielte Weise kombiniert. Die Farbpalette, die für diesen Trend vorgeschlagen wird, ist überwiegend bunt und fröhlich: helle und pastellige Farben, jedoch auch vergraut oder natürlich anmutende Farbtöne kommen darin vor.

Dazu passen Patchwork-Designs und ungewöhnliche Farbkombinationen die einen lässigen und entspannten Eindruck erzeugen. Dieser Trend ist ideal für die farbenfrohen Zwiebelblumen, denn die kleinen Frühblüher können sehr wirkungsvoll in recycelten Gefäßen arrangiert werden. So bringen sie Lebensfreude und schon jetzt einen Hauch von Frühling in die Wohnung.
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