Kopfdüngung

» Bildergalerie: Pflanzenschutz - Nährstoffmangel erkennen

Kopfdüngung ist die Gabe schnell wirkender Nährstoffe während der Kultur, „auf den Kopf“ der Pflanzen. Aber: Niemals direkt auf Blätter geben, sondern auf die Bodenoberfläche im Wurzelbereich. Sonst drohen Verbrennungen.

Gedüngt werden alle Kulturen, die noch länger auf dem Beet stehen und kräftig zulegen, beispielsweise Herbst- und Winterkohlarten, Winterrettiche, Tomaten, Gewächshaus- und Freilandgurken. Meist fehlt Stickstoff. Dann empfehlen sich z. B. Brennnesseljauche (organisch), Schwefelsaures Ammoniak oder Kalkammonsalpeter (beide mineralisch).

Bei allgemeinem Nährstoffmangel sind mineralische Volldünger als Granulat (zum Beispiel Blaukorn) oder zum Auflösen als Flüssigdünger (zum Beispiel Hakaphos) geeignet. Bittersalz behebt Magnesiummangel. Granulate leicht einharken, flüssige Dünger nie auf ausgetrockneten Boden geben. Eine Nährstoffanalyse vom Bodenlabor gibt an, welche Nährelemente fehlen.


Gründüngung ausbringen

Auf Beete, die nicht mehr neu mit Gemüse bepflanzt werden, Gründüngersaaten ausbringen. Die nehmen Nährstoffe auf und speichern sie. Leichtlösliche Nährstoffe wie Stickstoff oder Schwefel gehen sonst ins Grundwasser verloren. Spezielle Bodenkur - mischungen enthalten zum Beispiel Tagetessamen. Die Studentenblumen töten Schadnematoden ab, die sich mitunter auf Kartoffelbeeten oder an Erdbeerwurzeln vermehren.
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