Traumgarten am Westerwald

Ganz zu Anfang war es nur eine neue Einfriedung, die wir benötigten. Wir erinnerten uns an den Friesenwall, den wir während eines Nordsee-Urlaubs gesehen hatten – so einer sollte es sein! 21 Tonnen Steine wurden geliefert, der Friesenwall entstand. Und ein Friesentor, das die Gäste auf dem Weg zum Vorgarten passieren. Dort entdecken sie den Raben Huck am Blumenrondell mit Springbrunnen. Und eine Feige. Geschützt durch die Hausmauer steht sie schon lange in unserem Garten. Irgendwann einmal wurde sie aus Spanien mitgebracht, und auch am neuen Standort scheint es ihr zu gefallen. Sie liefert jedes Jahr süße Früchte. In die neu gestalteten Beete haben wir Buchskugeln gesetzt, die Domingo immer akkurat schneidet. Seine Spezialität.
Wenn dann hier in Hessen Offene Gartenpforte ist, fragen uns die Besucher stets nach dem abgesägten Baum und dem, sagen wir mal, Gerüst darauf, das mit einer Waldrebe und der kletternden Rose ‘Rosarium Uetersen’ bewachsen ist. Das ist eine spanische Parra, erklären wir dann, so etwas wie eine grüne Laube. Auf den Liegen darunter kann man herrlich entspannen und hat auch einen schönen Blick auf den Teich mit Wasserfall und Bachlauf. Wenn unsere Kois gut drauf sind, kann es auch mal ordentlich spritzen. Und der Duft von Zitruspflanzen weht in die Nase. Zitronen, Mandarine, Kumquat, Zylinderputzer, Bananen und diverse Palmen werden von Dorothea sorgfältig gepflegt.


Keine Terrassen


Unsere große Herausforderung war der Hanggarten. Wir wollten keine teure Terrassierung. Eine abenteuerliche Treppe teilt heute das Gartenstück und führt steil nach unten zum spanischen Brunnen und dem Pavillon. Links und rechts der Treppe wachsen Rosenstämmchen ‘Leonardo Da Vinci’ und duftender Lavendel. Am Ende steht der Pavillon. Die Kletterrose ‘Coral Dawn’ verleiht ihm etwas Dornröschenhaftes. Gegenüber im Renaissance- Garten wandelt die charmante „Madame Candellier“ umher, eine Skulptur aus Cortenstahl. Plätze zum Ausruhen und Träumen findet sie genug. Den schönsten Ausblick auf das Tal aber haben wir vom Holzplateau oder der selbst gezimmerten Philosophenbank aus.


Seit 2010 beteiligen wir uns an der Offenen Gartenpforte in Hessen und freuen uns über die zahlreichen Gäste auf unseren 1000 Quadratmetern. Und auf die Frage, in welchem Stil unser Garten gestaltet ist, antworten wir dann immer: Es ist wie in unserer Ehe. Einheimisches ist mit Mediterranem verbunden. 

Dorothea und Domingo Vazquez


Weitere Informationen zum Garten von Dorothea und Domingo Vazquez finden Sie auf Gartentraum-Solm.
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