Himbeeren haben es in sich

Sie gehören zu den beliebtesten Beerenobstgewächsen. Sie sind süß und säuerlich, meistens rot, manchmal gelb, ihre Früchte sind zart und saftig. Sie sind gesund und sie schmecken frisch geerntet einfach am besten: Himbeeren! Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet Himbeeren derzeit auf der Wunschliste der Hobbygärtner weit oben stehen. Pflück- oder Naschgärten sind „in", frische Früchte, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und gesunde Ernährung sind große Themen.

Züchterische Herausforderung

Himbeeren sind in Europa heimisch und kommen wild etwa in 500 Arten an sehr unterschiedlichen, aber vor allem an trockenen Standorten vor. Botanisch zählt man sie zu den Rosengewächsen, die meisten von ihnen haben auch Dornen. Wie viele Beerenobstgewächse zeichnen sie sich aus durch ungewöhnliche Energie und einen starken Überlebensdrang. Die Himbeeren, wie wir sie heute als Gartenhimbeeren kennen, sind das Ergebnis langer züchterischer Arbeit, denn die „wilden" sind deutlich kleiner, saurer und bitterer und keinesfalls so süße Früchtchen, wie wir sie heute genießen wollen.

Ein Baumschuler, der sich seit 20 Jahren sehr intensiv mit der Beerenzüchtung auseinandersetzt, ist Markus Kobelt in der Schweiz. Er betreibt mit seinem Unternehmen Lubera das größte private Züchtungsprogramm für Beerenpflanzen im Hausgartenbereich und weiß, wovon er spricht. In seinem Versuchsfeld stehen über 5.000 Himbeerpflanzen, von denen es nur die besten in den Handel schaffen. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit der englischen Forschungsstation East Malling - die wohl bekannteste europäische Forschungseinrichtung für den Obstbau, die 2013 ihr 100-jähriges Bestehen feiert! - dürfte jetzt noch mehr Bewegung in das Himbeersortiment kommen.

Ziel des Züchtungsengagements sind Sorten, die besser schmecken, einfacher zu kultivieren und weniger frostanfällig sind, kompaktere, robuste Pflanzen mit größeren Früchten, wenn möglich dornenlos. Die Gruppe der Frambeasy® ist das erste Ergebnis der britisch-schweizerischen Züchtungsallianz für eine bessere Qualität der Gartenhimbeeren - alle dornenlos. Eine der neuen Dornenlosen ist die auffallende apricotfarbene Autumn Amber®. Neben der ungewöhnlichen Farbe hat sie ein gutes Aroma und zeichnet sich durch eine besonders einfache Kultur im Hausgarten aus. Sie ist sehr fruchtbar, robust gegen Bodenkrankheiten, bekommt keine Würmer, sieht attraktiv aus, die Früchte sind groß, fest und konisch und sie schmecken!

Die Richtige finden

„Mit weniger Aufwand mehr Freude", so bringt Markus Kobelt seine Züchtungsziele auf den Punkt. In diesem Jahr bietet er in seinem Katalog und im Webshop zwölf verschiedene Himbeeren, in verschiedenen Farben und für unterschiedliche Wünsche und Ansprüche an. Unter den Primeberries® finden sich Herbsthimbeeren für verschiedene Bodenqualitäten. Fruchtqualität, robustes Gartenverhalten und frühe Erträge - ab August - sorgen für echten Beeren-Spaß.

Unter den Neuheiten finden sich auch die Twotimer®, die zweimal im Jahr Beeren tragen: das erste Mal am letztjährigen Holz im Juni/Juli, das zweite Mal an den diesjährigen Ruten ab Mitte August. Die Twotimer® eignen sich auch für die Topfkultur auf Balkon und Terrasse, allerdings empfiehlt der Fachmann große Kübel ab 20 Liter. Die zweimalige Ernte macht die neuen Himbeeren, die es mit roten und gelben Früchten gibt, besonders für den kleinen Naschgarten interessant. Sie sind sehr robust, sehr aufrecht, fruchten schnell und lassen sich bis in den Oktober beernten.

Die optimale Pflanzzeit für Himbeeren ist der Sommer. Da aber Lubera alle Pflanzen in gut durchwurzelten Töpfen anbietet, können sie ganzjährig gepflanzt werden. Die Auswahl im Katalog und Webshop www.lubera.com ist gut beschrieben, authentisch bebildert und mit deutlichen Kulturanleitungen versehen. Praktische Videos ergänzen das Informationspaket zu den Themen Pflanzung und Schnitt unter www.gartenvideo.com.

Quelle: Lubera
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