Pflaumen Schädlinge: Wenn die Pflaumen reif sind, bedienen sich auch Wespen, Wickler und Co. an den Früchten.

Pflaumen Schädlinge – Was tun?

Fruchtfäule durch Pflaumen Schädlinge

Hagelkörner, Vogelschnäbel oder Wespen hinterlassen Wunden, in denen die Sporen der Monilia-Fruchtfäule gute Wachstumsbedingungen finden. Pflücken Sie in der Pflaumen Erntezeit verletzte und faulige Früchte frühzeitig aus.

Pflaumen Schädling – Die Wespen

Die schwarz-gelben Insekten stürzen sich auf kleinste Verletzungen an den Früchten und laben sich als Pflaumen Schädlinge am süßen Fruchtfleisch. Die Fraßstellen sind Eintrittspforten für die Monilia-Fruchtfäule. Hängen Sie Wespenfallen zur Ablenkung auf.

Praxis-Tipp:

Wespen-Lockstoff: 200 ml Apfelsaft, 37,5 g Zuckerrübensirup und 12,5 ml Apfelessig. Noch wenige Tropfen Flüssigseife dazu. Fertig!

Pflaumen Schädling – Maden

Die 2. Generation der Pflaumenwickler macht es sich in den Pflaumen gemütlich. Pflücken Sie die befallene Früchte ab und entsorgen sie diese. Legen Sie Wellpappegürtel um den Stamm und hängen Sie im kommenden Frühjahr zur Flugzeit der Falter Pheromonfallen auf.

Gummi-Tropfen

Das ist ein Zeichen für Unwohlsein, ausgelöst durch extrem tiefe Wintertemperaturen, schlecht durchlüfteten Boden, Wunden, radikalen Rückschnitt oder Infektionen durch Pilze, Bakterien oder Viren. Holzgewebe wird zu Gummi umgewandelt und tritt aus. Direkt kann man nichts gegen den Gummifluss tun. Achten Sie vorbeugend auf einen optimalen Standort, sachgerechten Schnitt und rechtzeitiges Eingreifen bei Schädlings- und Krankheitsbefall.

Auch jetzt an Pflaumen zu beobachten:

  • Narrentaschenkrankheit: verkrüppelte Früchte
  • Schrotschusskrankheit: durchlöcherte Blätter
  • Pflaumenbeutelgallmilbe: beutelförmige Blattgallen
  • Scharka-Virus: kraterartige Pocken an Früchten, gelbgrüne Blattflecken

Dicke Bohrer

Ein weiterer Pflaumen Schädling ist die Blausiep-Raupe. Immer aufwärts arbeitet sie sich im Holz voran. Sie hinterlässt einen bis zu 40 Zentimeter langen Gang, jede Menge Bohrmehl und Kotkrümel, die sie aus dem Gang wirft, und welke Zweige. Drei Jahre braucht die 5 bis 6 cm lange, gelbliche, schwarzgepunktete Raupe, bis sie ausgewachsen ist und sich in ihrem Gang verpuppt. Der Schmetterling tritt nicht in Massen auf, kann aber vor allem bei jungen Bäumen großen Schaden anrichten. Schneiden Sie darum welke Äste weg, besonders wenn Sie die mit Gespinsten verschlossenen Gangöffnungen entdecken.