Die Efeutute ist eine leicht zu pflegende Zimmerpflanze mit schönen grünen oder marmorierten Blättern. Foto: GartenFlora

Efeutute: Fleißige Kletterpflanze mit vielen Vorteilen

Vor 50 Jahren fehlte die Epipremnum pinnatum als Zimmerpflanze für alle Fälle in keiner Wohnung. Ältere Zimmergärtner kennen sie noch unter dem Namen Scindapsus oder gar Rhaphidophora. Die Botaniker streiten vermutlich noch immer. Allem Namensstreit zum Trotze ist die Pflanze aus der vorzugsweise tropischen Familie der Aronstabgewächse immer noch eine gute Empfehlung. Immer wieder mal tauchen besonders schön marmorierte Sorten im Handel auf, die allerdings etwas anspruchsvoller als die grüne Art sind.

Die Efeutute hat viele unterschiedliche Sorten. Dazu gehören die Ausprägungen „Glacier“ (links) und „Golden Queen“ (rechts). ©stock.adobe.com de_nise

TIPP Efeutute richtig verwenden

Die Efeutute (Epipremnum pinnatum) gehört zu einer der beliebtesten Pflanzen für grüne Vorhänge oder, am Spalier gezogen, als blickdichter Raumteiler. Vorsicht. An Plätzen weit vom Fenster entfernt, vergrünen die Blätter.

Der beste Standort der Efeutute

Die Kletterpflanze braucht viel Licht, aber auf keinen Fall direkt Sonne. Helle Blätter sind ein Hinweis auf einen zu sonnigen Standort. Normale Zimmertemperaturen sind günstig, im Winter sind bei wenig Licht 15 bis 18°C besser.

Pflege der Efeutute

Die Efeutute ist eine der pflegeleichtesten Zimmerpflanzen. Selbst wenn Sie die Pflanze gelegentlich vernachlässigen, verzeiht sie dies. Gut ernährte Exemplare können erstaunlich schnell wachsen. Als grüner Raumteiler am Spalier ist die Epipremnum aureum unschlagbar. Vorausgesetzt wird eine ausreichende Ernährung. Alle zwei Wochen setzt man dem Gießwasser in der Wachstumszeit einen Dünger zu. Gießen Sie mäßig, aber so, dass die Erde stets leicht feucht ist. Jährlich im Frühjahr ist es angebracht die Efeutute in frische Blumenerde umzutopfen. Die Blätter hin und wieder durch Besprühen oder Abduschen von Staubablagerungen befreien.

Efeutute vermehren

Sobald die Triebe der Epipremnum pinnatum mit Erde in Berührung kommen, bilden sich an dieser Stelle neue Wurzeln. Diese bewurzelten Teilstücke können Sie abtrennen und für den Aufbau einer neuen Pflanze nutzen. Üblich ist das Vermehren der Efeututen aus Kopfstecklingen, was in Anzuchterde oder auch in einem mit Wasser gefüllten Glas leicht gelingt.

Schädlinge und Krankheiten durch falsche Pflege der Efeutute

Staunässe und kalter Fuß führen zu Wurzelfäule, was sich durch schlaff herabhängende Blätter bemerkbar macht. In dem Fall lässt man am besten die Triebspitzen neu bewurzeln. Die Zimmerpflanze ist weniger anfällig für Schädlinge. Doch bei trockener Zimmerluft stellen sich gelegentlich Schildläuse oder Thripse ein.

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