Obst aus eigener Ernte

Obst im eigenen Garten anzubauen und selber zu ernten, ist gar nicht so leicht. Der Vorteil bei Obst aus eigener Ernte? Die Obstblüte verzaubert den Garten, die Obstbäume verschönern ihn und lange Transportwege fallen weg.

Obst aus nicht eigener Ernte: Lange Transportwege

Erdbeeren aus Israel, Äpfel aus Neuseeland, Himbeeren aus Chile, Birnen aus Südafrika oder Kirschen aus der Türkei? Kein Problem, der Lebensmittelhandel versorgt uns zu jeder Jahreszeit mit Obst.

Allerdings bleiben weite Transportwege und lange Lagerzeiten nicht ohne Folgen. Viele Menschen machen die Erfahrung, dass die Früchte nicht immer so schmackhaft sind, wie sie es gerne hätten.

Außerdem ist die Auswahl oft sehr übersichtlich. Dabei gibt es eine enorme Vielfalt an Sorten bei allen Obstarten, die in unseren Breiten wachsen und die ungeahnte Genüsse bieten. Diese Vielfalt lohnt es, kennen zu lernen und zu erhalten – am besten im eigenen Garten.

Obst selber anbauen und ernten: auch für Anfänger ein Erlebnis

Auch Anfänger, die noch keine große Gartenerfahrung haben, können mit einem kleinen Nutzgarten schnell erste Erfolgserlebnisse feiern.

Was es braucht, ist die Lust auf eigenes Obst, einen geeigneten Platz im Garten  und die richtigen Obstbäume oder Beerensträucher. Ob man nun einen großen Garten hat oder einen kleinen – in jedem Fall gibt es passende Sorten und Baumformen für jeden Bedarf.

Im Fachhandel bei Baumschulen und Gartencentern steht ein breites Sortiment zur Verfügung und vor allem gibt es dort eine fachkundige Beratung. Obstbäume im so genannten Ballerina- oder Säulenformat, die nicht allzu groß werden, eignen sich besonders für kleine Grundstücke, viele Apfel-, Birnen- oder Kirschbäume sind inzwischen sogar in balkonfähigen Größen erhältlich.

Vor allem Gartenanfänger haben oft Bedenken, dass sie mit den Obstgehölzen nicht zurechtkommen. Zugegeben: Wenn man viele Jahre lang ernten will, muss man die Obstgehölze regelmäßig schneiden, aber auch da hilft der Fachbetrieb.

Viele Baumschulen bieten Schnittkurse an und zeigen Gartenbesitzern, wie sie mit einfachen Maßnahmen gesunde und ertragreiche Obstgehölze erhalten.

Gestalten mit Obstgehölzen

Natürlich geht es beim Obst aus dem eigenen Garten vor allem um den Genuss der Früchte. Aber Obstgehölze und Beerensträucher lassen sich auch zur Gartengestaltung nutzen.

Ohnehin gehen Zier- und Nutzgarten immer mehr ineinander über, je kleiner die Grundstücke werden. Sehr schmuck ist beispielsweise eine Wandbegrünung mit Kiwi, Brombeere, Tafeltraube oder Spalierobst.

Eine im Garten gepflanzte Reihe mit Himbeeren, Johannisbeeren oder Brombeeren kann wie eine Hecke dazu dienen, verschiedene Gartenräume voneinander abzugrenzen und Räume zu schaffen.

Traumhaft schön ist eine mit Weintrauben oder Kiwis berankte Pergola an der Terrasse. Spezielle Baumformen bei Äpfeln und Birnen sind herrliche Schattenspender.

Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für Obstbäume

Die Profis wissen, was sie tun und pflanzen im Herbst, denn dann ist für Obstgehölze die optimale Pflanzzeit. Die Bäume und Sträucher wachsen im Herbst am besten an und wurzeln bis zum Frühjahr gut durch.

Für den privaten Garten eignen sich robuste und gesunde Sorten – schließlich will man ja nicht mit allerlei chemischen Hilfsmitteln Höchsterträge erreichen, sondern leckere und gesunde Früchte ernten, die man direkt vom Baum oder Strauch genießen kann.

Eine große Auswahl an Obstgehölzen und Beerensträuchern gibt es in den Baumschulen und Fachgartencentern. Mehr unter www.gruen-ist-leben.de, dort gibt es auch eine Suchfunktion für Fachbetriebe in der Nähe.

BdB